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Uveitis - eine frühzeitige Behandlung ist wichtig!

Eine Uveitis (Augenhautentzündung) tritt dann auf, wenn sich ein Teil des inneren Auges, die mittlere Augenhaut, entzündet. Ursache für diese Entzündung können Bakterien, Viren oder Pilze sein, aber auch andere Grunderkrankungen können der Uveitis zugrunde liegen.

Ein erhöhtes Risiko besteht zum Beispiel bei Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, die Arthritis oder Rheumatische Erkrankungen haben oder an Darmerkrankungen wie Morbus Crohn leiden.

Symptome der Uveitis

Die Symptome einer Uveitis sind unterschiedlich je nachdem welcher Teil des Auges entzündet ist. Je weiter vorne im Auge die Entzündung lokalisiert ist, desto stärker sind die Beschwerden des Betroffenen. Leider ist diese Form der Uveitis auch die verbreitetste Form.

Hierbei entzündet sich entweder die Iris oder der Strahlenkörper des Auges. Dabei ist das Auge stark gerötet, tränt, schmerzt und ist sehr lichtempfindlich. Problematisch wird es, wenn sich Regenbogenhaut und Linse verkleben denn dann kann der sogenannte „Graue Star“ entstehen.

Neben der Vorderen Uveitis gibt es die Mittlere und die Hintere Uveitis. In diesen Fällen ist entweder die mittlere Augenhaut oder die hintere Aderhaut betroffen. Die Symptome sind in diesen Fällen verschwommenes Sehen sowie Punkte oder Flecken vor den Augen.

Im Fall der hinteren Uveitis besteht die Gefahr, dass sich auch der Glaskörper des Auges entzündet, was zu einer Entzündung der Netzhaut führen kann. Löst sich diese im Verlauf der Entzündung ab, erblindet der Patient.

Sie macht sich mit folgenden Symptomen bemerkbar:

  • Ihr Auge ist stark gerötet.
  • Sie haben stechende Schmerzen.
  • Das Auge tränt.
  • Sie sehen nur noch verschwommen.
  • Ihre Pupille ist verengt.
  • Helles Licht verschlimmert Ihre Beschwerden.

Nachlassende Sehkraft und dauerhafte Sehstörungen mit Schleiern oder „Flocken“ sprechen dafür, dass eine mittlere oder hintere Uveitis chronisch geworden ist.

Dies sind die möglichen Auslöser der Entzündung:

  • Bakterien, Viren, Pilze
  • chronische Entzündungen in anderen Körperbereichen
  • rheumatische Erkrankungen
  • chronisch entzündliche Darmentzündung
  • Autoimmunstörung
  • akuter Stress

Um bleibende Schäden zu vermeiden, muss die Entzündung auf dem schnellsten Wege mit schulmedizinischen Maßnahmen zum Stillstand gebracht werden. Dazu wird meist das entzündungshemmende Kortison eingesetzt. Zusätzlich kommen Substanzen zur Dämpfung der Immunabwehr zum Einsatz.

Je nach Auslöser sollten Sie dann noch weiter gehend behandelt werden – etwa dass andere chronische Entzündungen (Herde) wie vereiterte Zähne beseitigt werden, dass Stress reduziert oder rheumatische Erkrankungen therapiert werden. Hier bewähren sich dann wieder Mittel und Methoden aus der Naturmedizin.

Maßnahmen gegen die Entzündung

In der Regel ist eine Augenentzündung unangenehm aber harmlos. Die Symptome verschwinden bei fachgerechter Behandlung mit antientzündlichen Medikamenten und Augentropfen meist innerhalb einer Woche.

Eine lang anhaltende, unbehandelte Uveitis, egal welcher Art, kann zu Grünem Star oder Grauem Star oder zu einem Anschwellen der Retina (Makulaödem) führen. Uveitis sollte also in jedem Fall so früh wie möglich behandelt werden.

Die Entzündung betrifft viele Teile des Auges

Uveitis ist der Oberbegriff für mehrere entzündliche Augenerkrankungen. Die Bezeichnung „Uvea“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Traube“. Die Medizin fasst darunter die Regenbogenhaut (= Iris), den Strahlenkörper (= Ziliarkörper) und die Aderhaut (= Choroidea) des Auges zusammen. Sie alle können sich bei einer Uveitis entzünden.

Nach dem Ort der Entzündung unterscheidet man folgende Arten:

  • vordere Uveitis (U. anterior)
  • mittlere Uveitis (U. intermedia)
  • hintere Uveitis (U. posterior)

Sind alle Abschnitte entzündet, liegt eine Panuveitis vor.

Besonders tückisch ist die chronische Uveitis

Die vordere Uveitis wird meist schneller erkannt, da sie sich gewöhnlich akut mit plötzlichen, heftigen Beschwerden bemerkbar macht.

Das sind die Symptome einer akuten vorderen Uveitis:

  • starke Rötung des Auges, besonders um die Iris herum
  • stechende Schmerzen
  • vermehrter Tränenfluss
  • verschwommenes Sehen
  • verengte Pupille
  • Verschlimmerung der Beschwerden bei hellem Licht

Ausgesprochen tückisch sind dagegen mittlere und hintere Uveitis, die sich als chronische Erkrankungen schleichend entwickeln und zunächst nur unspezifische Symptome bewirken. Dies sind mögliche

Schnelles Handeln ist gefragt

Die verschiedenen Entzündungsprodukte wie z. B. Eiweiß- und Zelltrümmer schädigen die feinen Augenstrukturen sehr schnell. Daher muss die Entzündung schnellstmöglich mit schulmedizinischen Mitteln zum Stillstand gebracht werden, um bleibende Schäden zu verhindern.

Dies sind die typischen Komplikationen:

  • Verklebungen zwischen Regenbogenhaut und Linse
  • Einlagerung von Kalziumverbindungen in die Hornhaut
  • Eintrübung der Augenlinse (Grauer Star/Katarakt)
  • Anstieg des Augeninnendrucks (Grüner Star/Glaukom)
  • Makulaödeme (Wassereinlagerung an der Stelle des schärfsten Sehens)

Suchen Sie deshalb bei den ersten Warnsignalen umgehend Ihren Augenarzt auf und machen Sie bitte keine eigenen Therapieversuche.

Als häufigste Ursache gelten heute Autoimmunprozesse

Keine andere Augenerkrankung hat ein so großes Ursachenspektrum wie die Uveitis. Es reicht von Erregern, die natürlich mit entsprechenden Antibiotika bekämpft werden müssen, über Herdbelastungen, wie z. B. eine chronische Zahnwurzelvereiterung, bis zu Autoimmunprozessen.

Letztere gelten heute als wahrscheinlichste Ursache für 65 bis 80 % aller Uveitis-Erkrankungen. Bei diesen „fehlgeleiteten Abwehrprozessen“ kann die Immunabwehr nicht mehr eigene von fremden Strukturen unterscheiden und greift eigenes Gewebe an.

Genau hier setzen moderne naturheilkundliche Verfahren an, um die Abwehr zu entlasten und „umzuerziehen“. Dagegen beschränkt sich die – allerdings bei schweren Verläufen zunächst unverzichtbare – konventionelle Therapie auf Entzündungshemmung, z. B. mit Kortison und anderen hochwirksamen synthetischen Substanzen zur Dämpfung der Immunabwehr (= Zytostatika).

Auf diese Verfahren setzt die Naturkeilkunde:

  • Enderlein- bzw. Sanum-Therapie
  • Homotoxikologie
  • Organotherapie mit Thymuspeptiden oder Ribonucleinsäuren
  • UV-Licht-Therapie
  • Klimatherapie am Roten Meer
  • Ernährungsumstellung
  • Herdsanierung
  • klassische Homöopathie

Verzichten Sie auf tierisches Eiweiß

Eine weitere wichtige Säule der Uveitis-Therapie ist die Entlastung des Immunsystems im Darm durch Verzicht auf tierisches Eiweiß. So sollten Sie künftig keinerlei Schweinefleisch mehr essen, da dieses genetisch dem menschlichen Körpergewebe ähnelt und dadurch die fehlgeleitete Abwehr zusätzlich irritiert.

Auch alle Kuhmilchprodukte und Rindfleisch sowie Eier sollten Sie nach Absprache mit Ihrem Therapeuten für 6 bis 12 Wochen meiden. Eine Uveitis ist eine schwere Erkrankung, die eine enge Zusammenarbeit Ihrer Ärzte und Therapeuten erfordert.

Folgen Sie bitte den Anweisungen Ihrer Therapeuten – auch wenn Sie kurzfristig z. B. Kortison einnehmen müssen. Erst wenn die akute Gefahr gebannt ist, können natürliche Verfahren zum Einsatz kommen.
Wenn Sie mehr über die Uveitis wissen möchten, informieren Sie sich hier bei fid-Gesundheitswissen!