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So halten Sie Ihre trockenen Augen feucht

Im Herbst und Winter reizen Kälte, Wind und Heizungsluft die Augen – die Folgen sind Trockenheit, Rötungen, Brennen und Jucken. Das Symptom „Trockenes Auge“ entsteht, wenn Sie keine ausreichende Tränenflüssigkeit bilden oder die Tränenflüssigkeit in ihrer Zusammensetzung nicht optimal ist.

Das sogenannte „trockene Auge“ ist keine echte Entzündung, aber häufig die Ursache für belastende Beschwerden. Verantwortlich dafür sind oft Stress, qualitativ schlechte Ernährung, Bildschirmarbeit und trockene Zimmerluft, Heizung, Klimaanlagen sowie zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Daneben gehören Hormonveränderungen, etwa bei Frauen gehören die Hormonumstellung in der Menopause oder bedingt durch die Antibabypille oder andere Hormonpräparate und vor allem Rauchen zu den auslösenden Faktoren. Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen wie auch rheumatische Erkrankungen können ebenso für trockene Augen verantwortlich sein.

Helfen können Ihnen Heilpflanzenauszüge aus Schöllkraut (Chelidonium majus) in Form von Augentropfen. Diese Pflanze unterstützt die Funktion der Meibomschen Drüse (Talgdrüse am Rand der Augenlider) und trägt so dazu bei, dass Menge und Zusammensetzung des Tränenfilms zurück ins Gleichgewicht kommen. Ferner wirkt Schöllkraut entspannend und dadurch auch schmerzlindernd. Damit sind Augentropfen mit Schöllkraut (z. B. Chelidonium Rh D4 Augentropfen von Weleda) nicht nur ein kurzfristig wirkender Tränenersatz, sondern sie fördern die Tränensekretion der Augen und helfen ihnen, selbst wieder ausreichend Flüssigkeit zu produzieren. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage an, sollten Sie jedoch unbedingt Ihren Augenarzt aufsuchen und diese ärztlich abklären lassen.

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Alte Kommentare
  • Gisela schrieb am 27.10.2010, 01:19 Uhr

    Hallo Frau Schneider, da Sie das Schöllkraut für die Augen erwähnen, möchte ich auch über meine Erfahrung mit dem Kraut etwas sagen. Habe mal gelesen, daß man die Blätter des Schöllkrautes zw. den Fingern zerreiben soll, bis etwas Feuchtigkeit austritt, und diese dann auf die geschlossenen Augenlider geben soll. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, es beruhigt die Augen und danach fühlen sich die Augen auch erfrischt. Zudem wächst dieses Kraut ja fast überall, selbst im Winter ist es zu finden, und - es kostet nichts! Es grüßt Gisela