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Tränende Augen: Nicht immer ist nur die Kälte schuld

Nach den Minusgeraden in den letzten Wochen scheint es ja im Moment tatsächlich in Richtung Frühling zu gehen – zumindest habe ich eben, als ich einmal kurz in der Stadt war, nicht mehr so gefroren. Anders sieht es morgens früh aus. Wenn ich dann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, tränen mir von dem kalten Fahrtwind mächtig die Augen (was mit Brille sehr unangenehm sein kann). Das hört aber auf, sobald ich vom Rad steige – nach 5 Minuten ist wieder alles in Ordnung.

Natürlich fördert Kälte es, dass die Augen tränen, bei manchen Menschen auch jucken. Tritt dies bei Ihnen sehr stark auf, sollten Sie vielleicht einmal mit Ihrem Augenarzt reden, ob bestimmte Augentropfen bei Ihnen Abhilfe schaffen können. Ansonsten sollte Ihnen (wie auch mir) die Tatsache zum Trost gereichen, dass mit wärmeren Temperaturen auch die tränenden Augen nachlassen.

Vorsichtig sollten Sie aber sein, wenn Ihre Augen ununterbrochen gerötet sind, jucken und tränen. Hält dies über 2 Tage lang an, sollten Sie auf jeden Fall einen Augenarzt aufsuchen, denn dann kann eine Bindehautentzündung dahinter stecken. Sehr leicht können Sie sich mit dieser Krankheit infizieren – Sie brauchen nur jemandem die Hand zu geben, der selber davon betroffen ist und sich anschließend durch die Augen zu reiben. Abhilfe verschafft meist ein Antibiotikum, manchmal auch eine Cortisonbehandlung. Schon nach wenigen Tagen haben Sie dann wieder klaren Durchblick.

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