Darmoperationen: Schuld an Augenproblemen
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Darmoperationen können viele Jahre später zu schweren Augenschäden führen. Ursache ist eine verringerte Vitamin-A-Aufnahme infolge der Operation, sodass die Schleimhäute und Sehzellen der Augen nicht mehr richtig ernährt werden.
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Diese Entdeckung machten Forscher des Baylor College of Medicine in Houston/USA, die die Fachzeitschrift für Augenheilkunde British Journal of Ophthalmology im August 2006 veröffentlichte. Zu den Spätfolgen der chirurgischen Eingriffe am Darm, die bis zu 18 Jahre nach der OP auftreten können, zählen die Forscher trockene Augen, Erweichung der Hornhaut, Netzhautschäden und Nachtblindheit.
N&G rät Ihnen: Das Verwerten des fest gebundenen Vitamin A und seiner Vorstufe Beta-Carotin aus den Pflanzenzellen bedeutet schon für einen gesunden Darm Schwerstarbeit. Daher sollten Sie – ganz besonders nach einer OP – die Vitamin-A-Lieferanten Möhren, Fenchel, Spinat, Brokkoli und Tomaten kochen und pürieren. Geben Sie noch einige Tropfen kaltgepresstes Pflanzenöl hinzu, da Vitamin A fettlöslich ist.