MenüMenü

7 Tipps für das Autofahren bei Nacht

Wer am Tag noch den vollen Durchblick am Steuer hat, kann nachts trotzdem Probleme bekommen. Grund: Die Kontrastsehschärfe beträgt gerade bei Älteren nachts nur noch 20 bis 30 % der Tagessehschärfe. Ein Hindernis, das man bei Helligkeit in 100 Metern Entfernung noch gut erkennt, wird nachts erst in einer Entfernung von 25 Metern wahrgenommen.

7 Tipps für das Autofahren in der Dunkelheit:

1. Tipp: Passen Sie die Geschwindigkeit Ihrem Sehvermögen an. Wenn Sie sich unsicher fühlen, lassen Sie jemanden ans Steuer, der diese Probleme nicht hat.

2. Tipp: Reinigen Sie vor dem Start gründlich die Frontscheibe Ihres Wagens. Schlieren und Schmutz behindern zusätzlich die Sicht.

3. Tipp: Halten Sie die Scheibenwischer sauber, damit sie keine Kratzer auf der Scheibe verursachen. Abgenutzte Wischerblätter sollten Sie sofort austauschen.

4. Tipp: Schauen Sie nie direkt in die Scheinwerfer von entgegenkommenden Fahrzeugen. Lieber kurz etwas seitlich auf den rechten Fahrbahnrand blicken.

5. Tipp: Lassen Sie in einer Fachwerkstatt regelmäßig die Beleuchtung Ihres Autos überprüfen, damit Entgegenkommende nicht von Ihnen geblendet werden. Fernlicht und Nebelscheinwerfer nur einschalten, wenn es wirklich nötig ist.

6. Tipp: Fahren Sie nachts nie mit getönter Brille. Die Augen erkennen sonst keine Kontraste mehr.

7. Tipp: Falls Sie eine Brille brauchen, sollten Sie ein Modell mit schmaler Fassung und dünnem, hoch angesetzten Bügel tragen. Eine solche Brille engt Ihr seitliches Blickfeld nicht ein. Wichtig: Entspiegelte Gläser lassen mehr Licht durch und verhindern störende Reflexe.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten