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Schlechtes Licht verursacht keine schlechten Augen

„Lies nicht im Dunkeln, das macht die Augen kaputt“ – ein Satz, den vielleicht auch Sie aus Ihrer Kindheit kennen oder sogar selbst schon gesagt haben. Kinder und Jugendliche hören ihn auf jeden Fall häufig: Immer dann, wenn sie heimlich unter der Bettdecke mit Taschenlampe oder bei Schummerlicht noch einige Seiten weiterlesen wollen.

Aber so häufig dieser Satz auch gesagt wird, so falsch ist er. Denn schlechtes Licht verursacht keine schlechten Augen. Die mangelnde Beleuchtung hat keinerlei Auswirkungen auf die Sehfähigkeit, kann auch keine Kurzsichtigkeit hervorrufen.

Was allerdings stimmt: Lesen oder andere Tätigkeiten bei wenig Licht lassen eine vorhandene Sehschwäche hervortreten. Wenn Sie also bei schlechter Beleuchtung feststellen, dass sie nicht mehr so weit oder klar gucken können, sollten Sie Ihre Augen untersuchen lassen. Bei hellem Licht und ausreichender Beleuchtung fällt dagegen eine Sehschwäche, zum Beispiel Kurzsichtigkeit, nicht so schnell auf.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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