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Richtige Ernährung wirkt positiv bei trockener Makuladegeneration

Bei einem Auftreten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) haben Wissenschaftler bisher noch keine Möglichkeit gefunden, den Sehkraftverlust aufzuhalten oder gar zu heilen. Nun aber scheint es so, als könne man mit bestimmten Methoden diese Erkrankung doch beeinflussen – so Forscher des Uniklinikums Leipzig.

Die Wissenschaftler hatten eine Langzeitstudie mit über 170 Teilnehmern durchgeführt, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Eine Gruppe nahm ein Jahr lang jeden Tag ein Nahrungsergänzungsmittel ein. Es enthielt Lutein, Zeaxanthin und Omega-3-Fettsäuren. Die zweite Gruppe bekam das gleiche Ergänzungsmittel, aber zweimal am Tag. Die dritte Gruppe diente zur Kontrolle und bekam ein wirkungsloses Placebo. Zudem wurden die Werte der entsprechenden Stoffe im Blut gemessen sowie die Form der Makula und die Sehkraft untersucht.

Es zeigte sich, dass sich die Ernährung tatsächlich auf die trockene Makuladegeneration auswirkt. Es bildeten sich deutlich mehr Makulapigmente; der krankheitsbedingte Schwund wird gestoppt, mindestens aber verlangsamt. Dabei machte es keinen Unterschied, ob die Teilnehmer das Nahrungsergänzungsmittel einmal oder zweimal pro Tag einnahmen. Lediglich in der Placebogruppe gab es keinen Effekt.

Die Forscher konnten aber nachweisen, dass es auch gelingt, durch eine bestimmte Art der Ernährung die Erkrankung aufzuhalten. Hierzu muss viel Gemüse und fetter Seefisch aufgenommen werden. Dann kann das Ergebnis des Nahrungsergänzungsmittels sogar noch übertroffen werden.

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Über den Autor Dr. Martina Hahn-Hübner

Chefredakteurin von Täglich Gesund und Der Mondkalender Dr. Martina Hahn-Hübner absolvierte nach ihrem Studium ein Volontariat. Parallel dazu fing sie […]


Alte Kommentare
  • Walter Blaich schrieb am 03.10.2013, 12:13 Uhr

    Wenn das zutrifft, ist das eine tolle Sache.