Dieser potente Radikalfänger schützt Sie vor Krebs und Makula-Degeneration
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Makuladegeneration
Unverzichtbarer Zellschützer
GNL5356
Vorbeugen mit Kohl
Mit einer Kohlsaftkur können Sie sogar chronische Prostataleiden lindern
Haben Sie einmal beobachtet, wie viele Menschen Kohlgemüse kaufen? Richtig, es sind die wenigsten. Kohl gilt heute als wertloses Arme-Leute-Essen. Doch das ist ein fatales Vorurteil, denn kaum ein anderes Gemüse ist ein so potenter Zellschützer, Bakterienbekämpfer und Krebsvorbeuger wie der Kohl. Dafür ist sein hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen – von den Glucosinolaten bis zum Lutein – verantwortlich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Heilstoffe am besten nutzen.
Kohl enthält viele heilende Phytamine
Unter Phytaminen versteht die Naturheilkunde (heilsame) Pflanzenstoffe mit einem Eiweiß als Trägerstoff. Die meisten sind Farb- bzw. Aromasubstanzen und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen.
Zu den wichtigsten Phytaminen des Kohls gehören:
- Anthocyane (rote Farbstoffe)
- Beta-Carotin und Lutein (gelbrote Farbstoffe)
- Glucosinolate (Senföle, schwefelhaltige Aminosäuren und deren Abkömmlinge Sulforaphan und Indole)
- Quercetin und Kaempferol (Farbbausteine)
Je nach Kohlsorte variiert die Zusammensetzung. So enthalten Rot-, Weiß-, Blumen- und Rosenkohl sowie Brokkoli wesentlich mehr entzündungs- und krebshemmende Schwefelverbindungen als Grünkohl. Dafür versorgt dieser Sie mit den augenschützenden Carotinoiden (siehe Abbildung unten).
Unverzichtbarer Zellschützer

Foto: © Richberg
Genauso vielseitig wie seine Farben und Formen sind auch die Heilwirkungen des Kohls, die von der Entzündungshemmung bis zur Krebsvorbeugung reichen.
Das sind die medizinischen Wirkungen von Kohl:
- Er bekämpft schädliche Bakterien (v. a. im Verdauungs- und Urogenitaltrakt) sowie Wundkeime.
- Er fängt freie Sauerstoffradikale und schützt die Zellen.
- Er hemmt die Vermehrung von Krebszellen und verhindert die Bildung von hormonabhängigen Krebsarten.
- Er fördert die Ausleitung von Giften.
Außerdem liefert Ihnen Kohl reichlich Magnesium, Kalzium, Kupfer und Eisen sowie B-Vitamine einschließlich Folsäure. Damit ist das Gemüse gerade in der Winterzeit eine unverzichtbare und vielseitige Vitalstoffquelle.
Senföle hemmen schädliche Bakterien in Magen und Darm
Der Pharmokologe Professor Jed W. Fahey von der John-Hopkins-Universität in Baltimore/US-Bundesstaat Maryland war einer der Ersten, der die antibiotische Wirkung der schwefelhaltigen Senföle bzw. ihres Abkömmlings Sulforaphan eindeutig belegen konnte. Wie die renommierte US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science im April 2002 berichtete, blockiert Sulforaphan den Stoffwechsel des Magenkeims Helicobacter pylori, der Magengeschwüre und Magenkrebs begünstigt.
- Seite 1
- Seite 2