Laserchirurgie am Auge: Statt Brille
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GNL5356
Bei Laserkorrekturen von Sehfehlern wird die Hornhaut mittels eines Laserstrahls gezielt abgetragen, um die Brechungsfehler auszugleichen. Bei Kurzsichtigkeit bis minus 6 Dioptrien kommt die so genannte Photorefraktive Keratektomie zum Einsatz, bei der die obere Hornhautschicht korrigiert wird. Bis minus 12 Dioptrien sowie bei leichter Weitsichtigkeit bzw. Hornhautverkrümmung hilft das Lasik-Verfahren (Laser-in-situ-Keratomeleusis), das die innere Schicht der Hornhaut abträgt. Noch in der Erprobung ist ein neues Verfahren, mit dem auch Weitsichtigkeit bis 8 Dioptrien behandelt werden soll.
Doch seien Sie vorsichtig: Zum einen sind die Langzeitfolgen der Laserkorrektur noch nicht erforscht, zum anderen birgt die OP zahlreiche Risiken.
Das sind die Risiken einer Laserkorrektur:
- Infektionen der Hornhaut mit bleibenden Narben
- Schattenbilder
- Verlust der Kontraste
- störende Lichtreflexe
- Überkorrektur
Diese Nebenwirkungen gelten nicht für Laserbehandlungen von anderen Augenbereichen, z. B. bei einer Netzhautablösung.
Ganzheitlich orientierte Augenärzte raten Ihnen daher von der Laserkorrektur aus rein kosmetischen Gründen (Abneigung gegen Brille bzw. Kontaktlinsen) ab.
Unser Rat: Falls Sie sich für die OP entscheiden: Lassen Sie zunächst nur ein Auge operieren, um abzuwarten, wie Ihr Körper auf den Eingriff reagiert.