Eine der neuesten Techniken zur Korrektur starker Kurzsichtigkeit ist unter anderem die Hornhautimplantation. Dabei werden dünne, halbmondförmige Acrylstücke operativ unter der Hornhaut eingepflanzt.
Vorläufige Studienergebnisse zeigen, dass die Implantate (mit dem Markennamen "Intacs") die Sehschärfe verbessern. Die Zahl der bisherigen Implantationen ist jedoch gering. Ihre Langzeitwirkungen und -risiken sind unbekannt. Es ist daher ratsam, weitere Studienergebnisse über diese neue Option abzuwarten. Intacs können entfernt werden, wenn es zu Problemen kommt (LASIK und PRK können nicht rückgängig gemacht werden). In ersten Studien wurden sie bei etwa 8% der Patienten entfernt. Bei den meisten Patienten, bei denen sie entfernt wurden – wenn auch nicht allen – kehrte die Sehschärfe zum Ausgangswert vor der Operation zurück.