Multifokale Linsenimplantate
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GNL5356
Meist wird bei einer Katarakt-Operation eine monofokale Linse eingesetzt. Diese verbessert dann entweder Ihre Nah- oder Fernsicht, aber nicht beides gleichzeitig.
Die ersten multifokalen Linsen wurden 1997 in den USA eingeführt. Theoretisch machen diese Linsen den Gebrauch von Brillen nach einer Katarakt-Operation überflüssig. Jedoch müssen selbst nach einer erfolgreichen Implantierung von multifokalen Linsen noch gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden.
Mit einer multifokalen Linse können Sie wieder sowohl im Nah- als auch im Fernbereich scharf sehen, verlieren aber trotzdem an Sehqualität – vor allem der Kontrast wird schwächer („Weichzeichner-Effekt“). Die Wissenschaftler arbeiten jedoch an einer Verbesserung der neuen Linsentypen. Außerdem befinden sich bereits neue Linsenimplantate in der Entwicklung, die flexibel sind und den Mechanismus des natürlichen Fokussierens nachahmen sollen.