Diabetische Retinopathie: Komplikation bei Diabetes
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Diabetische Retinopathie
GNL5356
Diese Komplikation bei einem Diabetes ist die Folge einer Veränderung kleiner Blutgefäße, die Ihre Retina versorgen. Bei der schwächeren Form dieser Erkrankung können die Blutgefäße ein Leck aufweisen, wodurch Flüssigkeit austritt und die Netzhaut anschwillt. Meistens wird Ihre Sehkraft dadurch kaum beeinträchtigt, es sei denn, dass Ihre Makula betroffen ist.
Bei der fortgeschritteneren Form der Diabetischen Retinopathie sprießen neue Blutgefäße in den Glaskörper ein. Auch diese Gefäße können brüchig werden und bluten, was eine plötzliche Erblindung zur Folge hat. Narbenbildung um die neuen Gefäße kann an Ihrer Retina ziehen und eine Netzhautablösung verursachen.
Die Vorsorgemaßnahmen gegen die Diabetische Retinopathie beinhalten eine konsequente Behandlung der Zuckerkrankheit. Besonders wichtig ist es, Ihren Blutzuckerspiegel möglichst nahe am Optimum zu halten. Außerdem sollten Sie auch Ihren Blutdruck und Cholesterinspiegel unter Kontrolle haben. Die Behandlung der Diabetischen Retinopathie – wie der Verschluss der Blutgefäße im Auge mittels eines Lasers (Fotokoagulation) oder die Entfernung des Glaskörpers (Vitrektomie) und Ersatz durch klare Flüssigkeit – sind meist wirksam.