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Altersbedingte Augenleiden - diese Fakten sollten Sie kennen

Die gefährlichsten Augenleiden stellen sich schleichend mit dem Älterwerden ein. Leider nehmen viele Menschen das Risiko zu erblinden auf die leichte Schulter.

Soweit muss es jedoch gar nicht kommen. Gehen Sie deshalb vom 40. Lebensjahr an einmal jährlich zum Augen-Check – auch wenn Sie diesen selbst bezahlen müssen.

Inhalt:

  1. Augenerkrankungen: Nehmen Sie die Früherkennung ernst!
  2. Altersbedingte Augenerkrankungen: Untersuchungsmethoden
  3. Nach diesen Augenerkrankungen fahndet der Augenarzt bei seiner jährlichen Kontrolle
  4. Altersbedingte Makuladegenaration
  5. Behandlungsmöglichkeiten gegen die feuchte AMD
  6. Neue Wege zur Behandlung der trockenen Makuladegeneration
  7. Weitere altersbedingte Augenleiden: Wenn die Augenumgebung in Mitleidenschaft gezogen wird
  8. Augeninnendruck: Ein Ungleichgewicht im Kammerwasser kann bis zur Erblindung führen
  9. Altersweitsichtigkeit

Augenerkrankungen: Nehmen Sie die Früherkennung ernst!

Der Grüne Star (medizinisch Glaukom) beispielsweise ist noch immer eine der häufigsten Ursachen für Blindheit und damit die gefährlichste Augenerkrankungen im Alter. Und eine der tückischsten dazu, denn Sie bemerken sie anfangs gar nicht.

Augenleiden© Tom Bayer -Adobe

Ihr Blickfeld verengt sich allmählich immer mehr, ohne dass Sie dies auf Anhieb gewahr werden. Hauptursache für das Glaukom ist ein zu hoher Druck im Auge, der allmählich den sehr empfindlichen Sehnerv quetscht und unwiderruflich zerstört.

Die bereits eingetretenen Sehverluste lassen sich nicht wieder gut machen. Netzhautleiden wie Ablösungen oder Makuladegeneration und Starerkrankungen gefährden bei Millionen Bundesbürgerinnen über 50 Jahren das Augenlicht.

Hinzu kommen Millionen von Diabetikern, die unter einer Starerkrankung oder einer diabetischen Retinopathie – einer gefährlichen Unterversorgung der Netzhaut leiden.

Gerade die riskantesten Augenerkrankungen zeigen wie das Glaukom zunächst keinerlei erkennbare Symptome, sie tun nicht weh und der Sehverlust fällt anfangs kaum auf. Dabei sind sie heute einfach zu diagnostizieren.

In den meisten Fällen kann man sie – rechtzeitig erkannt – mit Medikamenten, operativen Eingriffen und Laserbehandlungen stoppen oder zumindest die Sehprobleme beseitigen. Leider zahlen die Krankenkassen den Augen-Check nicht. Dennoch sollten Sie sich diesen vom 40. Lebensjahr an einmal im Jahr gönnen.

Altersbedingte Augenerkrankungen: Untersuchungsmethoden

Eine gründliche Augenuntersuchung beginnt wahrscheinlich mit einer Befragung durch Ihren Augenarzt, bei der geklärt wird, ob Sie oder Ihre Familie schon einmal Augenprobleme hatten. Eine Reihe von Tests dient der Überprüfung Ihrer Sehkraft.

Dazu gehört das Ablesen von einer Tafel mit verschieden großen Buchstaben (Sehschärfetest) oder der Blick durch verschiedene Linsen, um die Korrekturlinse für den optimalen Ausgleich der Fehlsichtigkeit zu finden (Subjektive Refraktometrie). Weitere Untersuchungen können Folgendes beinhalten:

Gesichtsfeld-Test (Perimetrie) – Ihr Arzt wird Sie fragen, ob Sie in der Lage sind, kleine Objekte oder Lichtpunkte vor Ihrem Auge zu sehen. Mithilfe dieser Daten kann er eine Karte Ihres Gesichtsfeldes erstellen.

Tonometrie– Bei dieser Augenuntersuchung (häufig auch Glaukomtest genannt) bestimmt der Arzt den Augeninnendruck, indem er die Kraft misst, die zum Einbeulen der Hornhaut notwendig ist. Der kurze Druck wird durch einen Luftstoß oder einen abgeflachtes Messköpfchen erzeugt.

Spaltlampenmikroskopie– Eine Spaltlampe ist ein Mikroskop, das einen intensiv leuchtenden Spalt als Lichtquelle nutzt. Ihr Augenarzt verwendet dieses Gerät, um einen Querschnitt durch Hornhaut, Iris und Linse zu untersuchen.

Untersuchung mit erweiterter Pupille– Ihr Arzt kann einiges über Ihr Auge herausfinden, indem er in Ihren Augeninnenraum blickt. Um eine bessere Sicht zu erhalten, gibt es Augentropfen, die die Pupille erweitern. Verschiedene Sichtgeräte wie Ophthalmoskop (Augenspiegel) oder Spaltlampenmikroskop dienen Ihrem Augenarzt dazu, Ihre Linse, Retina und den Sehnerv zu untersuchen.

Fluorescein Angiographie– Für diesen Test wird Ihnen ein Farbstoff (Fluorescein) injiziert. Während der Farbstoff durch die Blutgefäße in Ihrem Auge strömt, leuchten diese gelb auf. Mithilfe eines Fotoapparates werden alle paar Sekunden Bilder gemacht. Diese Bilder helfen dem Arzt bei der Begutachtung der Netzhautgefäße oder bei der Identifizierung von neuen Gefäßaussprossungen.

Nach diesen Augenerkrankungen fahndet der Augenarzt bei seiner jährlichen Kontrolle

Altersbedingte Augenprobleme sind weit verbreitet. In Deutschland leben etwa 155.000 blinde Menschen (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, DBSV) e.V., Berlin). Davon sind 84% über 40 Jahre alt.

ältere Dame beim Augenarzt© Robert Kneschke -Adobe

Die Zahl der Sehbehinderten, die weniger als 30% Sehvermögen besitzen, wird auf 1,5 Millionen geschätzt. Viele der Sehbehinderungen werden durch altersbedingte Erkrankungen hervorgerufen. Zu den häufig vorkommenden Krankheiten zählen:

  • Glaukom (Grüner Star): zu hoher Druck im Auge. Hierbei steigt der im Auge, weil das Kammerwasser nicht abfließen kann oder generell zu viel Kammerwasser gebildet wird. Vermutlich spielen auch Durchblutungsstörungen des Auges eine Rolle. Das gefährdet die Fasern des Sehnervs, die dadurch absterben können. Es droht Erblindung. Risikofaktoren sind Alter, erbliche Vorbelastung, starke Kurzsichtigkeit, Diabetes, Gefäßleiden, Rauchen, bestimmte Verletzungen oder schwere Entzündungen im Organismus. Im Frühstadium verläuft das Glaukom unbemerkt. Verlorengegangene Sehfähigkeit lässt sich nicht wieder herstellen. Ansonsten wird das Glaukom mit modernen, Druck senkenden Augentropfen sehr erfolgreich behandelt. Eine Operation kann den Abfluss des Kammerwassers verbessern.
  • Katarakt (Grauer Star): getrübte Linsen. Hierbei trübt sich die normalerweise klare Augenlinse ein, was sich ebenfalls auf das Sehvermögen niederschlägt. Fast jede zweite 60-Jährige leidet darunter. Mit dem Alter werden es noch mehr. Risikofaktoren sind familiäre Vorbelastung, Diabetes, Verletzungen des Auges und Sonneneinwirkung auf der Netzhaut. Auch beim Grauen Star gibt es lange keine spürbaren Anzeichen, dass sich etwas krankhaft verändert. Doch mit zunehmender Linsentrübung sehen Sie unscharf und verschwommen. Helles Licht wird als unangenehm empfunden, alles wirkt blasser. Abhilfe schafft hier eine Operation. Der zehnminütige Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Dabei entfernt der Arzt die trübe Linse durch einen winzigen Schnitt in die Hornhaut und ersetzt sie durch eine Kunststofflinse. Die meisten Operierten können sofort nach dem Eingriff wieder besser sehen, nicht selten sogar besser als je zuvor. Tipp: Die Augen bei Sonne mit einer Sonnenbrille schützen.
  • Diabetische Retinopathie: Blutungen im Auge. Langfristige Störungen des Blutzuckerspiegels schädigen die Netzhaut des Auges durch eine Minderdurchblutung. Denn junge Blutgefäße sprossen in den Glaskörper ein und halten dem Druck nicht stand. Erst kommt es zu Blutungen, dann drohen Netzhautablösung und Erblindung. Bei Diabetes verschlechtert sich das Sehvermögen oft akut. Durch eine korrekte Einstellung von Blutzucker und Blutdruck lassen sich kleinere Schäden wieder beheben. Größere Schäden werden mit dem Laser behandelt, der die einsprossenden Gefäße verödet und abgelöste Teilchen wieder verschweißt. Blutzucker und Blutdruck sollten im Alter generell, besonders aber bei Diabetikern gut eingestellt sein, damit es gar nicht erst so weit kommt.
  • Makuladegeneration: die Netzhaut stirbt ab. Bei dieser Augenerkrankung sterben Sinneszellen im Zentrum der Netzhaut (Makula) ab. Das führt über kurz oder lang zu starkem Sehverlust. Die Makuladegeneration (altersbedingte Makuladegeneration, AMD) ist die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderungen. Rauchen und Mangelernährung (Diäten!) gelten als Risikofaktoren. Es werden zwei verschiedene Formen der AMD unterschieden: die trockene und die feuchte AMD. Bei beiden setzen sich Stoffwechselablagerungen in der Netzhaut ab. Frühe Warnzeichen sind Sehveränderungen: Linien erscheinen verzerrt, Buchstaben verschwommen. Im Zentrum des Sehfeldes ist ein dunkler Fleck sichtbar, der beim Gucken stört. Am Rand sieht die Betroffene noch klar. Die therapeutischen Möglichkeiten sind leider noch begrenzt. Sie haben überdies nur im frühen Stadium Erfolg.

Altersbedingte Makuladegenaration

Beim Blick auf die Küchenuhr an der Wand fiel es Ihnen zum ersten Mal auf. Sie bemerkten zwar seit einiger Zeit, dass Ihre Sehkraft nicht mehr so war wie früher. Was Sie sahen, wirkte trüb und die Farben schienen nicht mehr so lebhaft.

unscharf sehen© fpic -Adobe

Aber nun der Blick auf die Küchenuhr. Sie sehen sie zwar klar, aber in der Mitte befindet sich ein blinder Fleck. Stellt dies ein Anzeichen für eine Makuladegeneration dar?

Die ersten Anzeichen einer Makuladegeneration sind unter Umständen Verschwommensehen und die Verzerrung von Gesichtern oder geraden Linien.

Es wird schwieriger, Zeitung zu lesen oder Straßenschilder zu erkennen. Unter Umständen bedeckt ein grauer oder leerer Fleck die Mitte des Gesichtsfeldes. Sehstörungen wie diese (Trübungen, ein Grauschleier und in der Mitte ein blinder Fleck) gelten tatsächlich als Symptome einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD).

Bei dieser Krankheit verlieren Sie das zentrale Sehvermögen, wobei dasseitliche Gesichtsfeld erhalten bleibt. Wenn solche Symptome auftreten, suchen Sie einen Augenarzt auf.

Die Makuladegeneration beschreibt die häufigste Ursache von Blindheit bei Personen über 65 Jahren. Schädigungen durch die Krankheit sind nicht umkehrbar, aber eine frühe Entdeckung bremst ein Fortschreiten.

Frühe Symptome für eine Makuladegeneration auf einen Blick

  • erhöhtes Lichtbedürfnis am Tag (z. B. beim Lesen oder Nähen)
  • gesteigerte Blendempfindlichkeit (z. B. beim Autofahren im Dunkeln)
  • schwächere und blassere Wahrnehmung von Farben
  • verzerrtes oder gebogenes Sehen von geraden Linien (z. B. Fugen im Badezimmer)
  • unscharfes Sehen in der Mitte des Gesichtsfeldes

Zentrale Dinge im Auge behalten

Die altersbedingte Makuladegeneration betrifft eine dicht mit Sehzellen besetzte Region im hinteren Bereich des Auges (Makula). Als Makula bezeichnet man den zentralen Bereich der Netzhaut.

Dabei handelt es sich um die lichtempfindliche Membran, die die Rückwand des Augeninnern bildet. Wie die übrige Netzhaut funktioniert die Makula wie ein Film in einer Kamera.

Sie zeichnet jeden Lichtstrahl auf, der durch das Auge tritt. Sie wandelt ihn in einen elektrischen Impuls um, den der Körper an das Gehirn überträgt.

Bei einer Makuladegeneration verschwindet das Pigmentepithel im Zentrum der Netzhaut, sodass die Blutgefäße der Aderhaut (Choroidea) sichtbar werden, die unterhalb der Makula liegen. Bei den AMD-bedingten Veränderungen in der Netzhaut erkennt man kleine Ablagerungen (Drusen) in der Makula.

Die Makula weist die Größe des Großbuchstabens „O” in diesem Satz auf. Sie sorgt für das zentrale Sehen sowie für die Fähigkeit, Farbe und präzise Details bei direktem Blick auf einen Gegenstand zu erkennen. Bei der Makuladegeneration ist die Makula geschädigt und gibt die Bilder nicht mehr richtig weiter.

Die Krankheit tritt im Allgemeinen in einer von zwei Formen auf, der „trockenen” oder der „feuchten”. Das Ergebnis besteht eventuell darin, dass Sie in der Mitte Ihres Sehfeldes verschwommen sehen und möglicherweise dort nur einen grauen oder leeren Fleck wahrnehmen. Da diese Augenerkrankung mit zunehmendem Alter häufiger auftritt, bezeichnet man sie als altersbedingte Makuladegeneration.

Was beeinflusst die Makuladegeneration?

Wissenschaftler suchen nach der zugrundeliegenden Ursache für die Makuladegeneration. Es gibt einige Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie Ihr Risiko erhöhen.Vermutlich gehören Erblichkeit und der Alterungsprozess selbst zu den Hauptfaktoren.

Die langzeitige Einwirkung von Licht auf das Auge, besonders die von blauen und ultravioletten Strahlen, trägt ebenso zur Erkrankung bei. Darüber hinaus besteht unter Umständen ein Zusammenhang zwischen Mangelerscheinungen mit niedrigen Blutspiegeln bestimmter antioxidativer Vitamine (A, C und E) sowie Mineralien und einem erhöhten Erkrankungsrisiko.

Ebenfalls gelten hohe Cholesterinspiegel, Übergewicht und das Rauchen als mögliche Risikofaktoren sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck.

Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind anfälliger für die Krankheit als andere: Frauen stärker als Männer und Personen mit einer hellen Haut- und Augenfarbe stärker als Dunkelhäutige und-äugige.

Neueren Forschungsergebnissen zufolge verlangsamt die Einnahme einer Kombination von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium. Die AMD steht in den Industrieländern an erster Stelle der Erblindungsursachen.

Hauptursache für Erblindungen in den Industrieländern

In einer Studie aus den Archives of Ophthalmology untersuchte man über einen Zeitraum von sechs Jahren mehr als 3.600 Menschen im Alter zwischen 55 und 80 Jahren. Die meisten Studienteilnehmer erkrankten an AMD in verschiedenen Stadien.

Eine Gruppe unter den Teilnehmern nahm tägliche eine Kombination verschiedener antioxidierend wirkender Nahrungsergänzungs-Präparate (500mg Vitamin C, 400 Internationale Einheiten (IU) Vitamin E und 15mg Beta-Carotin) ein.

Eine zweite Gruppe bekam 80mg Zink zusammen mit 2mg Kupfer, um das Risiko einer Anämie zu minimieren. Eine dritte Personengruppe nahm sowohl die Antioxidantien als auch das Zink ein und eine vierte ein Scheinmedikament (Placebo).

Minimiertes Risiko eines Sehverlusts

Die Mitglieder der zweiten Gruppe zogen aus der Studie den größten Nutzen. Sie waren an einer mittelschweren bis fortgeschrittenen AMD erkrankt und nahmen sowohl die Kombination der Antioxidationsmittel als auch das Zink ein.

Das Risiko eines stetigen Sehverlustes reduzierte sich für sie um über 25%. Zwar verbesserte sich das Sehvermögen nicht mehr, aber sein Verlust verlangsamte sich. Die Teilnehmer der anderen Gruppen erfuhren keinen vergleichbaren Nutzen.

Die Augenärzte der Mayo Clinic sehen in diesen Studienergebnissen einen hoffnungsvollen Ansatz, den Verlauf einer AMD im fortgeschrittenen Stadium zu verlangsamen. Sie vermissen in der Studie jedoch Untersuchungen die Fragestellung, ob die kombinierte Einnahme der beschriebenen Nahrungsergänzungs-Präparate eine AMD verhütet.

Beta Karotin und Zink

Man untersuchte lediglich die Behandlung bereits erkrankter Personen. Zwei Gruppen der Studienteilnehmer hatten vergleichsweise hohe Konzentrationen an Zink eingenommen. In hohen Konzentrationen verursacht Zink Anämien und schwächt möglicherweise das Immunsystem.

Ein weiterer Zusatzstoff, das Beta-Karotin, erhöht möglicherweise das Lungenkrebsrisiko von Rauchern. AMD-Patienten überlegen mit Ihrem Augenarzt gemeinsam, ob die Einnahme von Lebensmittelergänzungspräparaten für sie sinnvoll ist. In jedem Fall nehmen sie derartige Substanzen nur unter ärztlicher Aufsicht ein.

Trockene und feuchte Makuladegeneration

Es handelt sich um die trockene senile Form, wenn das Makulagewebe mit der Zeit ausdünnt. Als Symptome treten trübes oder verschwommenes Sehen oder ein blinder Fleck in der Mitte des Gesichtsfelds auf. Ein Text verschwimmt und Farben erscheinen blass.

Die Makuladegeneration bezeichnet eine Verfallserscheinung der Makula, des kleinen Bereichs in der Mitte der Netzhaut. Manchmal entsteht sie dadurch, dass sich anormale Blutgefäße unterhalb der Makula bilden.

Bei der feuchten senilen Form bilden sich neue anormale Blutgefäße unterhalb der Netzhaut. Sie wölben die Makula vor und verzerren sie, ähnlich wie Baumwurzeln unter einer Straße Unebenheiten bewirken. Die Blutgefäße sind darüber hinaus eventuell undicht und schädigen die Netzhaut.

Die Folge sind Sehstörungen: Zum Beispiel erscheinen gerade Linien gewellt und ein zentraler blinder Fleck tritt auf. Die trockene senile Form verläuft in der Regel weniger schwer und entwickelt sich langsamer als die feuchte Form. 70 bis 90% der Fälle gehen auf ihr Konto.

Die Makuladegeneration beginnt häufig in der trockenen Form

Die meisten Menschen mit einer AMD entwickeln zunächst eine Phase der Erkrankung, die man als trockene Phase bezeichnet. In der Tat liegt zunächst die trockene Phase vor, die häufig nur langsam voranschreitet.

Die trockene AMD betrifft am Anfang nur ein Auge, in den meisten Fällen geht die Erkrankung jedoch auf beide Augen über. Bei einigen Menschen entwickelt sich mit fortschreitender Erkrankung eine Komplikation, die feuchte Form der AMD.

Die trockene Form ist auf eine Zerstörung des retinalen Pigmentepithel (RPE) zurückzuführen. Das RPE ist eine Gewebeschicht, die unter anderem für den Vitamin-A-Stoffwechsel sowie die „Entsorgung“ abgestoßener Photorezeptorzellen verantwortlich ist.

Die Stoffwechselprodukte lagern sich in der RPE ab. Dies wiederum führt dazu, dass sich die Photorezeptorzellen der Makula vermindern und ihre Pigmente verlieren. Die normalerweise einheitlich rote Farbe der Makula wird fleckig.

Zusätzlich kommt es zu fetthaltigen Ablagerungen, die in der Netzhaut als gelbliche Punkte zu erkennen sind. Am Anfang stellen Sie vielleicht keine oder nur geringe Veränderungen Ihres Sehvermögens fest. Wenn sich jedoch Drusen und fleckige Pigmentierung entwickeln, wird Ihr Sehvermögen sukzessive zerstört.

Die feuchte altersbedingte Makuladegeneration ist hauptsächlich für Erblindung verantwortlich

Die feuchte Makuladegeneration tritt nur bei etwa 15% der Fälle auf, allerdings ist sie in der Regel für die meisten Fälle von schwerwiegendem Sehverlust verantwortlich. Die feuchte AMD tritt auf, wenn unter der Netzhaut entartete Blutgefäße wachsen.

Bei diesem Vorgang (choroidale Neovaskularisation) bilden sich kleine und schwache Blutgefäße, aus denen Flüssigkeit oder Blut austritt. Daher stammt auch der Begriff „feuchte“ Makuladegeneration. Auf diese Weise wird die zentrale Sehschärfe stark beeinträchtigt oder der Betroffene verliert sie vollständig.

Ob Augenärzte die feuchte Phase der AMD stoppen können, hängt davon ab, wo sich die entarteten Blutgefäße befinden und in welchem Zustand sie sich befinden. Wissenschaftler machen jedoch Fortschritte. Eine Reiheneuer Therapien lassen hoffen, dass in Zukunft diese Augenerkrankung gestoppt oder ihr Fortschreiten verlangsamt werden kann.

Schutz vor Sehverlust

Der beste Weg, die Makuladegeneration in den Griff zu bekommen, besteht in der frühen Diagnose. Dies verhütet einen schweren Verlust des Sehvermögens. Dazu ist es notwendig, Personen mit einer gesundheitlichen Vorgeschichte dieser Erkrankung in der Familie rechtzeitig zu erkennen und vorzuwarnen.

Dies sollte lange vor dem Ausbruch der Krankheit geschehen und der Betroffene sollte möglichst versuchen, Risikofaktoren zu minimieren. Zwar kann man nichts gegen die Faktoren Alter und Erbanlagen tun, aber Sie können sich ausgewogen ernähren mit vielen grünblättrigen Gemüsen, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen und das Rauchen einstellen.

Einige Forscher vertreten die Ansicht, dass eine Ernährung mit hohem Zinkgehalt zur Senkung des Risikos beiträgt. Das ist nicht bewiesen und bleibt kontrovers.

Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sind hingegen wichtig, weil man dabei frühe Anzeichen einer Makuladegeneration entdeckt, bevor ein Sehverlust eintritt. Zusätzlich zu den fachärztlichen Untersuchungen achten Sie selbst auf Symptome einer Makuladegeneration, indem Sie ein Amsler-Netz (Gitternetz) benutzen.

Behandlungsmöglichkeiten gegen die feuchte AMD

  • Photokoagulation – Bei der Photokoagulation verbrennt und zerstört ein hochenergetischer Laserstrahl die entarteten Blutgefäße hinter der Makula, sodass die entarteten Blutgefäße keine weiteren Schäden mehr anrichten können. Allerdings eignet sich nur ein kleiner Prozentsatz der AMD-Patienten für dieses Verfahren.
  • Photodynamische Therapie (PDT) – Auch diese Behandlungsmethode zielt auf die entarteten Blutgefäße ab. Wenn ein hochenergetischer Laser eingesetzt wird, besteht die Gefahr, dass das zentrale Gesichtsfeld zerstört wird. Deshalb wird die Photokoagulation nur angewendet, wenn die entarteten Blutgefäße nicht unter dem Zentrum der Makula liegen. Bei der PDT hingegen ist die Chance größer, dass ein Teil der zentralen Sehschärfe erhalten bleibt. Zunächst verabreicht man intravenös einen photosensibilisierenden Farbstoff, der über den Blutweg in die entarteten Blutgefäße gelangt und sich dort anreichert. Durch einen nicht-thermischen Laser wird diese Substanz aktiviert, was zu einer Verödung der entarteten Blutgefäße führt, ohne dass die Makula beschädigt wird.
  • Triamcinolon (Volon A®) – Triamcinolon ist ein Kortisonpräparat, das in den Glaskörperraum gespritzt wird und dort über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten langsam freigesetzt wird. Bisher wurde Triamcinolon eingesetzt, um Entzündungen und Makulaödeme zu behandeln. Derzeit wird untersucht, ob das Kortisonpräparat das Sehvermögen bei einer Makuladegeneration verbessern kann. In Kombination mit der photodynamischen Therapie kann Triamcinolone die Effekte der PDT verstärken. Derzeit wird in Studien die Wirksamkeit der Kombination beider Therapien untersucht.
  • Pegaptanib (Macugen®) – Pegaptanib wurde 2004 in den USA von der Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung der feuchten Makuladegeneration zugelassen. In einer Serie von Injektionen in den Glaskörperraum wird dieser Wirkstoff im Abstand von vier bis sechs Wochen über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren verabreicht. Pegaptanib zielt auf den wichtigen Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor), der für das Auswachsen neuer Gefäße und für eine Ödembildung verantwortlich ist. Pegaptanib hemmt VEGF, um die Ausbildung neuer Blutgefäße zu stoppen oder zu verlangsamen. Die Zulassung von Pegaptanib in Deutschland erfolgte unter dem Namen Macugen.
  • Ranibizumab (Lucentis®) – Wie Pegaptanib wird auch dieser Wirkstoff eingesetzt, um das Wachstum der entarteten Blutgefäße zu stoppen. Derzeit wird Ranibizumab nur in klinischen Studien eingesetzt, die Zulassung durch die FDA wird aber in diesem Jahr erwartet. Bei 95 Prozent der Studienteilnehmer, die dieses Medikament einnahmen, stabilisierte oder verbesserte sich das Sehvermögen. Einige Ärzte verschreiben den nahe verwandten Wirkstoff Bevacizumab (Avastin®), der zur Behandlung von Darmkrebs eingesetzt wird, indem er das Wachstum neuer Blutgefäße hemmt. Dieses Krebspräparat ist zur Behandlung der Makuladegeneration von der FDA nicht zugelassen. Es wird ebenfalls als Injektion ins Auge verabreicht.
  • Pigmentepithel-Aderhaut-Translokation (PATCH) – Die Pigmentepithel-Aderhaut-Translokation ist ein neues chirurgisches Verfahren für die Makuladegeneration. Hierbei wird ein Stück Aderhaut mit den darüberliegenden Pigmentzellen aus der Peripherie der Netzhaut zentral unter die Makula verpflanzt. Dieses Verfahren wird nur eingesetzt, wenn der Verlust des Sehvermögens erst kürzlich aufgetreten, die Ausbildung der entarteten Blutgefäße begrenzt und das Gewebe um die Makula gesund ist.

Neue Wege zur Behandlung der trockenen Makuladegeneration

Bis vor kurzem gab es keine Behandlung für die trockene Makuladegeneration. Doch jetzt fand man zumindest eine Therapie, die das Fortschreiten der Augenerkrankung verlangsamt. Eine weitere Behandlungsmethode wird derzeit in klinischen Studien untersucht. Zu diesen Behandlungsmethoden gehören:

  • Antioxidantien und Zink – Die groß angelegte Age-Related Eye Disease Study (AREDS, Studie über altersbedingte Augenerkrankungen) verglich die tägliche Einnahme von hochdosierten Vitaminen und Mineralstoffen mit einem Placebo. Die Studie kam zu folgendem Ergebnis: Das Risiko eines fortschreitenden Sehverlustes verringerte sich um etwa 25 Prozent, wenn die Betroffenen eine Kombination von Vitamin C und E, Beta-Carotin (häufig Vitamin A) sowie Eisen und Zink einnahmen. In der neuen Studie AREDS II untersuchen Wissenschaftler derzeit, ob das Antioxidant Lutein sowie Omega-3-Fettsäuren die Augenerkrankung stoppen oder das Fortschreiten verlangsamen.
  • Anecortave Acetate (Retaane®) – In klinischen Studien wird derzeit untersucht, ob dieses Steroidderivat den Übergang von der trockenen zur feuchten Phase der Makuladegeneration stoppt oder verlangsamt. Das Präparat wird mit einer speziell entwickelten Kanüle hinter die Makula verabreicht. In einer Phase-III-Studie zeigte sich die Wirksamkeit gegenüber der PDT als leicht schwächer gezeigt.

Die trockene Makuladegeneration schreitet in der Regel langsam voran und viele Menschen können damit relativ gut leben. Dies gilt besonders dann, wenn nur ein Auge betroffen ist.

Extra-Tipp: Carotinoide schützen die Makula vor der Zerstörung

Carotinoide sind pflanzliche Pigmente, die als Antioxidantien schädliches UV-Licht von der Netzhaut fernhalten. Als besonders wirkungsvoll haben sich hier die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin erwiesen, die in Bezug auf die Pigmentschicht unter der Netzhaut wie eine natürliche Sonnenbrille wirken.

Reichlich enthalten sind diese Vitalstoffe in:

  • Brokkoli
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Erbsen

Darüber hinaus ist es ratsam, sich ab dem 40. Lebensjahr einmal und ab dem 50. Lebensjahr zweimal jährlich untersuchen zu lassen.

Weitere altersbedingte Augenleiden: Wenn die Augenumgebung in Mitleidenschaft gezogen wird

Neben den Veränderungen im Auge gibt es auch altersbedingte Beeinträchtigungen der Augenoberfläche und in der Augenumgebung. Zu diesen Veränderungen zählen:

Entropium und Ektropium – Bei diesen Zuständen wölbt sich ein Augenlid (typischerweise das untere) entweder nach innen, sodass Ihre Wimpern gegen den Augapfel reiben, oder nach außen, sodass Ihre Lidschleimhaut exponiert ist (Ektropium = Hängelid). Diese Zustände können zu Reizungen, übermäßigem Tränenfluss, Schleimabsonderung oder Verkrustung um das Lid führen. In schweren Fällen können eingedrehte Lider Ihre Hornhaut verkratzen und eine Infektion oder Vernarbung nach sich ziehen.

Dermatochalasis – Damit bezeichnet man ein schlaff herabhängendes Lid. Eine Beeinträchtigung kann erfolgen, wenn davon das obere Lid betroffen ist und Ihre Pupille abdeckt (Schlupflid).

Ptosis – Nerven-, Muskeloder Sehnenprobleme können Ihre Fähigkeit einschränken, das Oberlid vollständig hochzuziehen.

Sobald tiefer gehende medizinische Ursachen ausgeschlossen sind, können die erwähnten Zustände durch einen chirurgischen Eingriff unter örtlicher Betäubung korrigiert werden.

Augeninnendruck: Ein Ungleichgewicht im Kammerwasser kann bis zur Erblindung führen

Die meisten schwerwiegenden Augenerkrankungen stellen sich erst im Alter ein. Das Glaukom, der grüne Star, ist eine davon. Wie aber kommt es zu dieser Erkrankung? Schuld daran ist ein steigender Augeninnendruck durch vermehrte Kammerwasserproduktion.

Normalerweise ist der Augeninnendruck dazu da, um Ihr Auge in Form zu halten. Ihr Auge ist gefüllt mit Kammerwasser, einer Flüssigkeit, die zwischen Hornhaut und Linse im vorderen Teil des Auges fließt.

Diese Flüssigkeit, die immer wieder neu produziert wird, versorgt die Augenlinse und die Hornhaut mit Nährstoffen. Von Zeit zu Zeit fließt das Kammerwasser durch ein Kanalsystem im Auge ab.

Zwischen abfließendem und neu einströmendem Kammerwasser besteht ein Gleichgewicht. Der Augeninnendruck beträgt beim gesunden Auge 10 bis 20 mmHG (Millimeter Quecksilbersäule.) Ist der Abfluss des Kammerwassers gestört, kommt dieses Gleichgewicht aus der Balance.

Der Augeninnendruck steigt an. Bei einem akuten Glaukom kann sich der Augeninnendruck auf bis zu 60 mmHG erhöhen. Ist der Innendruck Ihres Auges dauerhaft erhöht, können die empfindlichen Fasern Ihres Sehnervs so in Mitleidenschaft gezogen werden, dass er abstirbt.

Der Überdruck entsteht dadurch, dass das Kammerwasser zwischen Linse und Hornhaut im Bereich des so genannten Kammerwinkels nicht mehr richtig abfließen kann. Der Druck wird auf den hinter der Linse liegenden Glaskörper „weitergereicht“.

Dieser wiederum drückt dann auf die Netzhaut und beginnt die empfindlichen Nervenfasern des Sehnervs zu quetschen. Wird der Druck über längere Zeit nicht abgebaut, entstehen irreparable Schäden am Sehnerv.

Es kommt zu so genannten Gesichtsfeldausfällen. Da diese jedoch am Rande Ihres normalen Blickfeldes stattfinden, bleibt das gewohnte Sehen im Mittelpunkt erhalten.

Dennoch kann es besonders im Straßenverkehr zu kritischen Situationen kommen, weil Sie rechts und links außerhalb Ihres Sehzentrums nichts mehr sehen und in diesen Winkeln andere Verkehrsteilnehmer übersehen können. Im Spätstadium der Erkrankung ist auch das Zentrum Ihres Sehfeldes beeinträchtigt.

Altersweitsichtigkeit

Die Linse bündelt das durch die Pupille einfallende Licht und lässt dadurch auf der Netzhaut Bilder entstehen. Damit Sie in der Nähe gut sehen können, muss die Linse durch das Zusammenziehen des Ziliarmuskels verformt werden.

Da sie jedoch mit den Jahren starrer wird, gelingt die Verformung nicht mehr optimal, und scharfes Sehen im Nahbereich wird immer anstrengender. So liegt der  kürzeste Abstand, bei dem scharfes Sehen möglich ist, bereits ab 45 Jahren bei 35 cm, während man in jungen Jahren noch bis 8 cm vor den Augen klar sehen kann.

Sehkraft im Alter© mma23 -adobe

Warten Sie nicht, bis Ihr Arm „nicht mehr lang genug“ ist, um lesen zu können. Lassen Sie sich rechtzeitig eine Lesebrille anpassen, um Übermüdungserscheinungen des Auges und daraus folgende Kopfschmerzen und Augenbrennen zu vermeiden.

Eine vom Optiker für Sie angefertigte Lesebrille berücksichtigt neben der notwendigen Dioptrienzahl auch Ihren individuellen Augenabstand und den Abstand Ihrer Nase zu den Augen.

Fertige Lesebrillen aus dem Supermarkt sind zwar billiger und sehen chic aus, sie berücksichtigen diese individuellen Gegebenheiten jedoch nicht, und werden daher von Augenärzten nicht zum regelmäßigen Tragen empfohlen.

Eingeschränkte Sicht in der Dunkelheit

Auch in der Dämmerung verringert sich die Sehschärfe mit zunehmendem Alter und die Sicht wird in der Dunkelheit unscharf und verschwommen. Wie der Bundesverband der Augenärzte Deutschland mitteilt, sind dadurch 11,5% aller 50-59-Jährigen unfähig, im Dunklen ein Auto zu steuern.

Durch mit zunehmendem Alter vermehrte Protein-Ablagerungen in Linse und Glaskörper wird das einfallende Licht gestreut und Sie fühlen sich in der Dunkelheit, etwa durch entgegenkommende Autos, stärker geblendet. Hier können Sie mit Vitalstoffen wirkungsvoll gegensteuern.

Bei schlechtem Dämmersehen und erhöhter Blendempfindlichkeit helfen Ihnen Vitamin A und die in Heidelbeeren und Weintrauben enthaltenen Anthocyane. Entsprechende Fertigpräparate erhalten Sie in jedem Drogeriemarkt.

Mit Ozon und Akupunktur gegen Altersweitsichtigkeit

Mit einer Ozon-Therapie wird die Durchblutung verbessert und die Sauerstoffversorgung der Augen erhöht. Auf diese  Weise werden alle degenerativen Alterungsprozesse am Auge, die zu Sehschwächen und Zum Wörterbuch hinzufügen führen können, gebremst.

Der Arzt entnimmt Ihnen hierzu  Blut aus der Vene und reichert es mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch an. Nun bekommen Sie Ihr so angereichertes  Blut entweder als Spritze oder Infusion zurück.

Für einen spürbaren Behandlungserfolg ist eine Kur aus 10 bis 12 Sitzungen erforderlich, die Kosten mit etwa 60 € pro Behandlung werden nicht erstattet. Wirkungsvoll gegen Altersweitsichtigkeit ist auch eine Augenakupunktur.

Diese Behandlung wird nicht etwa am Auge ausgeführt, die Nadeln werden vielmehr basierend auf dem koreanischen Akupunktursystem Su Yok an Händen und Füßen gesetzt. Behandelt wird an fünf aufeinander folgenden Tagen zweimal am Tag, mit mindestens einer Stunde Abstand zwischen den Behandlungen.

Zeigt die erste Behandlungswoche bereits Erfolge, wird anschließend für einige Wochen einmal wöchentlich und schließlich zum Aufrechterhalten des Behandlungserfolgs nur noch einmal monatlich genadelt. Die Kosten dieser Methode müssen Sie mit etwa 30 € pro Sitzung selbst tragen.