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Augenheilkunde



Wie funktioniert eigentlich das Sehen?

Ihre Augen sind ein besonderes Organ in Ihrem Körper. Erst durch das Zusammenspiel von Linse, Nerven und Hornhaut sind Sie in der Lage zu sehen. Aber wie funktionieren Ihre Augen eigentlich genau? Und woran kann es liegen, wenn Sie nicht mehr gut sehen können?

Um die Augen kümmern sich viele Menschen erst dann, wenn ihnen das Sehen schwer fällt. Dabei verdient dieses komplexe Wunderwerk durchaus mehr Aufmerksamkeit. Ihre Augen grenzen sich vom Schädelknochen durch die 6 Augenmuskeln ab, die zusammen als äußerer Augenmuskel bezeichnet werden. Sie sind dafür verantwortlich, dass sich Ihr Auge frei und in alle Richtungen bewegen kann. Zudem sorgen die Augenmuskeln dafür, dass Ihre beiden Augen sich zusammen auf einen gemeinsamen Punkt einstellen können – ohne dies wäre scharfes Sehen nicht möglich. Anders gesagt: Wenn die Augenmuskeln nachlassen, entsteht eine Fehlsichtigkeit. Daher sollten Sie sie zwischendurch immer wieder trainieren.

 

Das Auge im Längsschnitt

Gutes Sehen ist nicht selbstverständlich. Nur wenn Muskeln, Linse, Hornhaut und Netzhaut einwandfrei zusammenspielen, können Sie Ihre Umwelt klar und deutlich erkennen.

Der Augapfel ist rund wie eine Kugel. Ihn umgeben drei verschiedene Hautschichten. Ganz außen liegt die Lederhaut, die dafür verantwortlich ist, dass das Auge die Form einer Kugel behält. Sie ist so fest, dass Verformungen nicht auftreten können. Im vorderen Bereich des Auges, dem Teil, den Sie sehen, wenn Sie sich im Spiegel anschauen, wird die Lederhaut zur Bindehaut.

Unter der Lederhaut befindet sich die Aderhaut. Wie der Name schon sagt, ist diese Hautschicht von kleinen Blutgefäßen durchzogen. Zudem liegen in ihr viele Pigmentzellen. Im vorderen Teil des Auges ersetzen der Ziliarmuskel und die Regenbogenhaut die Aderhaut. Die Regenbogenhaut, auch Iris genannt, wird vom Ziliarmuskel gehalten. Dieser Muskel ist auch dafür verantwortlich, dass die Linse ihre Größe ändern kann.

Die dritte der Hautschichten wird von der Netzhaut, der Retina, gebildet. Auf ihr sitzen die Sehzellen, also Stäbchen und Zapfen, die das Hell- und Dunkelsehen erst möglich machen, sowie der blinde Fleck und der gelbe Fleck. Das Innere des Auges ist gefüllt mit dem Augenkammerwasser, zudem liegen hier die Linse und der Glaskörper.

 

Sehen funktioniert nur über Licht

Jeder Gegenstand um Sie herum hat die Fähigkeit, Licht zu reflektieren. Je heller seine Farbe, desto mehr Lichtstrahlen werden reflektiert. Die zurückgeworfen Lichtstrahlen treffen auf Ihr Auge. Auf der Hornhaut wird das Licht zum ersten Mal gebrochen. Dann gelangt es durch Kammerwasser und Pupille auf die Linse, wo eine erneute Brechung stattfindet. Von dort aus setzt sich das Licht fort durch den Glaskörper bis hin zur Netzhaut. Hier fällt es durch die vorausgegangenen Brechungen sowohl seitenverkehrt als auch auf dem Kopf stehend auf die Sehzellen. Dort spricht es die Stäbchen an. Das sind Sehzellen, die am Rande der Netzhaut in dichter Zahl vorhanden sind und hier für das Schwarz-Weiß-Sehen verantwortlich sind. Auch die Zapfen, verantwortlich für das Farbsehen, werden aktiviert. Sie sitzen alle im gelben Fleck – nur die Lichtstrahlen aber, die genau das Zentrum des gelben Flecks mit seinen 0,1 mm treffen, ergeben ein scharfes Bild.

Diese optischen Reize werden jetzt auf der Netzhaut in Nerven-Signale umgewandelt, die zum Gehirn geleitet werden. Dort spielt sich nun das ab, was wir unter dem Wort „Sehen“ verstehen: Die Nerven des Sehzentrums verbinden sich mit anderen Gehirnbereichen. Verschiedenste Gehirnzellen kümmern sich nun um spezielle Bereiche des Lichts. Einige sorgen für die richtige Farbe, andere für die Form oder die Bewegung.



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Kommentare

  • von Kremslehner (17.07. 2009 09:59 Uhr):

    Sehr geehrte Damen und Herren! Ignorieren Sie meine vorherige Mail! Ich hab schon gefunden was ich suchte. mfg Kremslehner

    Antworten
  • von Karl Kantin (17.09. 2009 20:05 Uhr):

    ES INTERESSIERT MICH DIE aUGENKUNDE SEHR

    Antworten
  • von Helmut Schiefer (18.09. 2009 18:48 Uhr):

    Vorweg: ich beziehe laufend die Zeitschrift ;Länger und gesünder leben. Ich hätte nun gerne eine Hilfestellung für die Behandlung von erhöhtem Augen-Innendruck, momentan 26 mmHg. In einem der vergangenen Heft-Jahrgänge waren wahrscheinlich Aufklärungen, die ich aber nicht habe. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir einige Tipps geben würden. Welche Medikation wäre nach Ihrer Meinung sinnvoll. Z.Zt. muss ich leider chem. Präparate nehmen: Xalathan, Trusopt oder Cosopt, davon eines mit Beta-Blocker. Das verträgt mein Herz nicht. Ein Gesundheitshandel will mir Lutein andrehen, das ist bestimmt falsch!? Freundliche Grüße Helmut Schiefer

    Antworten
  • von Renate Tschirlich (07.10. 2009 14:24 Uhr):

    Augentraining: Einerseits schreiben Sie: Sie können ohne Brille oder sonstiges Sehhilfe sehen andererseits empfehlen Sie am Ende der Werbung für das Augentraining, sich eine schwächere Sehhilfe zuzulegen, um damit weiter zu trainieren. Wie soll jemand mit relativ hohen Plus-Werten beurteilen, welche Sehhilfe er evtl. braucht und vor allen Dingen, wer soll das bezahlen, wenn die Gläser jedes Mal ca. 1000 EUR kosten? Sie schreiben auch nichts über den täglichen Zeitaufwand.

    Antworten
  • von KRÜGER (12.10. 2009 18:55 Uhr):

    Anfrage-Seit einigen Jahren merke ich ,dass mein Sehvermögen sich verschlechtert hat.Dies äußert sich in dem ohne Brille besser lesen kann,als mit Brille.Aber für die Ferne brauche ich die Brille,z.B. zum fernsehen oder Autofahren.Es ist eine Fernbrille,die ich ständig trage. Weiterhin ist mir aufgefallen,dass ich sehr oft brennende gerötete Augen bekomme-Ursache unklar.Ich nehme blutdrucksenkende Medikamente,wie Blopress 16 mg und Nebivolol bzw. Rasilez 300 mg. Woher kommen die brennende gerötete Augen?Könnte es sein ,dass es Nebenwirkungen von Blutdruckmedikamente oder habe ich womöglich eine Allergie?

    Antworten

  • von Elfriede Huter (28.11. 2009 23:17 Uhr):

    ich habe meistens recht trockene Augen, brennende Schmerzen mit viel Traenen, und sehr oft ein Druckgefuehl.Was kann helfen

    Antworten
  • von E Uhlenwinkel (10.01. 2010 18:51 Uhr):

    kann man makuladegeneration zum stillstand bringen? Wie? Bei einem 70 jähr.?

    Antworten
  • von Lothar Neumann (13.01. 2010 16:15 Uhr):

    Was kann ich tuen bei einer trockenen AMD?

    Antworten
  • von Bernd Zielinski (27.01. 2010 13:45 Uhr):

    Sehr geehrte Damen und Herren, ihre Beiträge Fr. Schneider zu den Eintöpfen und Suppen einfach super. Scheinbar gut in der Umsetzung, werde in den nächsten Tagen einige ausprobieren, und Vitaminreich. Mehr davon und andere Vitaminreiche und gesunde Rezepte. MfG Bernd Zielinski

    Antworten

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