Auch homöopathische Mittel unterstützen Sie bei einer Erkältung
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 22. Januar 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
gestern berichtete ich Ihnen vom australischen Teebaumöl und Eukalyptus als Mittel gegen Husten und Heiserkeit. Die Bundesapothekerkammer weist ergänzend darauf hin, dass bei einer Erkältung auch homöopathische Arzneimittel eine
sinnvolle Maßnahmen der Selbstbehandlung oder der Unterstützung der ärztlichen Behandlung sein können. Bei der Auswahl des Wirkstoffs sollten dabei Ihre individuellen Symptome der Erkältung im Vordergrund stehen:
- Homöopathika mit Aconitum sind geeignet, wenn Ihre Haut trocken und heiß ist, Sie frieren und das Fieber schnell ansteigt (dann sollten Sie allerdings auch Ihren Arzt konsultieren).
- Belladonna ist hilfreich, wenn die Haut heiß und feucht ist oder Sie von Fieberfantasien geplagt werden.
- Eisenphosphat wird empfohlen, wenn der Infekt nicht ganz so heftig verläuft, wenn Ihre Gesichtsfarbe häufig von rot nach blass und zurück wechselt oder sich der Infekt keinem anderen Homöopathikum klar zuordnen lässt. Typisch für einen "Eisenphosphat-Patienten" ist, dass neben dem Fieber ein Fließschnupfen besteht.
- Fühlen Sie sich wie erschlagen, stehen Gliederschmerzen im Vordergrund, wird auch zu Eupatorium geraten.
- Wer spürt, dass eine Erkältung "im Kommen ist" und unter kalten Händen und Füßen leidet oder ein Kribbeln in der Nase spürt, kann zu Camphora greifen.
Homöopathische Arzneimittel werden meist als kleine Tabletten (Globuli) oder Tropfen mehrmals täglich eingenommen. Die meisten Homöopathika sind auch bei Kindern gut verträglich.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider