Auch die Traditionelle Chinesische Medizin harmonisiert Ihre Gehirnhälften bei Seelenkrisen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema TCM
vom 21.09.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Gestern berichtete ich Ihnen über die EMDR-Therapie, die aus den USA stammt und sich bei schweren psychischen Traumata und dem Burnout-Syndrom erfolgreich bewährt hat. Sie geht davon aus, dass Störungen entstehen, wenn Ihre beiden Gehirnhälften nicht harmonisch zusammenarbeiten. Deswegen versucht der EMDR-Therapeut, den beiden auf die Sprünge zu helfen. Die Leserin und Heilpraktikerin Franziska M. wies mich nun daraufhin, dass es noch einige andere Wege gibt, die beiden Gehirnhälften gleichermaßen zu aktivieren: Von ähnlichen Erfolgen weiß auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zu berichten. Ihre Vorstellung von der Lebensenergie Qi, die unseren Körper in harmonischen Bahnen durchfließt, sofern wir gesund sind, ist Grundlage der Behandlung. Sind wir im Stress oder ist unsere Seele krank, kann Qi nicht richtig fließen, und es kommt zu einem Stau unserer Lebenskraft auf den Bahnen des Qi. Mit Hilfe der Akupunktur können diese Blockaden wieder gelöst werden. Auf den so genannten Meridianen gibt es bestimmte Punkte, die die betreffenden Teile Ihres Gehirns (den Mandelkern) bei Angst- und Erregungszuständen beruhigen und harmonisieren. Zehn bis zwölf Behandlungen sollen der aufgeschreckten Seele die nötige Widerstandskraft zurückbringen.