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Nutzen Sie die Energie des Vollmondes

Wenn der Mond sich komplett zeigt, ist es Vollmond. Dieser Tag bringt Ihnen viele neue Energien. Sie spüren es vielleicht dadurch, dass Sie schlechter schlafen. Das ist normal, denn meist reagiert der menschliche Organismus auf den Vollmond mit Nervosität und Unruhe. Viele Menschen neigen an den Tagen rund um den Vollmond auch dazu, sich auszuleben, vielleicht sogar etwas extravagante Züge zu zeigen. Dann leben sie ihre individuelle Seite aus, grenzen sich ab und vernachlässigen dabei Gemeinsamkeiten, die sie mit anderen Menschen verbinden.

Seien Sie daher an Vollmond-Tagen etwas vorsichtig: Solche Verhaltensweisen kommen verständlicherweise nicht besonders gut an. Denn schnell schießen Sie dann über das Ziel hinaus und brechen vielleicht sogar Regeln, an die Sie sich normalerweise halten würden. Es spricht andererseits nichts dagegen, dass Sie die Energien, die Ihnen der Vollmond gibt, planvoll einsetzen. Sie werden merken, dass Sie mit Schwung und Elan Ihre Aufgaben absolvieren können. Wenn Sie die Kraft des vollen Mondes so nutzen, dann werden Sie nicht nur aktuelle Pläne und Projekte besser umsetzen können. Sie kommen auch bei Ihren Mitmenschen sehr gut an.

Vermeiden Sie den gesundheitsschädlichen Stress

Nach Vollmond nimmt der Mond wieder ab und Sie können es ihm gleich tun. Wichtig ist, dass Sie vor allem all die Gifte loswerden, die sich aufgrund unserer heutigen Lebens- und Ernährungsweise in unserem Körper ansammeln. So sind zum Beispiel ein oder zwei Saft-Fastentage sinnvoll, genauso wie blutreinigender Tee, den Sie über den Tag verteilt häufiger trinken sollten. Ebenso wichtig: Vermeiden Sie alles, was Stress auslösen könnte.

Viele Menschen sind der irrigen Meinung, dass sie nur unter Stress leistungsfähig sind. Doch das ist ein gesundheitsschädlicher Irrtum. Denn die Stresshormone, die Ihr Körper dann ausschüttet, zerstören nach und nach Ihre Körperzellen. Versuchen Sie einmal, Ihre Arbeitsbelastung bewusst herunterzuschrauben. Und beobachten Sie dann, wie gut Ihrem Körper und Ihrem Geist das tut.

Bekämpfen Sie Vollmond-Wassereinlagerungen

Bei Vollmond hat der Mondlauf seinen Höhepunkt erreicht. Alle Energie, die der Mond hat, ist nun spürbar. Er setzt einerseits ungeahnte Kräfte frei. Andererseits aber verspüren viele Menschen auch eine unbestimmte Rastlosigkeit. Zudem sorgen die anziehenden Kräfte des Vollmonds dafür, dass Ihr Körper eher speichert.

Gehören Sie auch zu den Menschen, die um den Vollmondtag herum unter Wassereinlagerungen leiden? Auch hierfür sind die Kräfte des Vollmonds verantwortlich. Das Wasser sammelt sich überwiegend in Armen und Beinen und sorgt dafür, dass man sich leicht aufgedunsen fühlt. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, beginnen Sie den Tag mit Wechselduschen, eventuell begleitet von einer sanften Bürstenmassage. Gehen Sie im Tagesverlauf spazieren, um den Kreislauf anzuregen und so die Wassereinlagerungen zu bekämpfen. Zudem helfen eine obst- und gemüsereiche Ernährung sowie das Trinken von Brennnesseltee, die Einlagerungen loszuwerden.

Salben selbst hergestellt

Wenn Sie im Herbst bestimmte Kräuter bzw. Kräuterbestandteile gesammelt haben, dann können Sie hieraus auch selbstgemachte Salben herstellen. Dabei kommt es wiederum auf die Stellung des Mondes an. Als Salbengrundstoff eignet sich Schweinefett. Dies sollten Sie bei einem Bauern kaufen, der noch selbst schlachtet, vielleicht gibt es so etwas bei Ihnen in der Gegend? Versuchen Sie, herauszufinden, ob er zufällig an Vollmond geschlachtet hat. Sie müssen dazu ja nicht mit der Tür ins Haus fallen und ihn direkt auf den letzten Vollmondtag ansprechen. Aber Sie können ja fragen, wann er zuletzt geschlachtet hat und ob er Schweinefett für Sie hat.

Lassen Sie das Fett bei niedrigen Temperaturen vorsichtig aus. Wichtig: Vermeiden Sie für die Herstellung solcher Salben auf jeden Fall Jungfrauentage. Sonst fängt das Fett leichter an zu schimmeln und Ihre Salbe ist nicht so haltbar. Geben Sie dann die frischen Kräuter in das erhitzte Fett und lassen Sie das Ganze für kurze Zeit braten. Als Faustregel bieten sich zwei Hände voll Kräuter auf ein Marmeladenglas Fett an. Stellen Sie dann das Fett für 24 Stunden kühl, erwärmen Sie es am nächsten Tag dann erneut, bis die Mischung wieder flüssig ist. Seihen Sie sie in saubere Gläser ab und stellen Sie sie dunkel. Wichtig: Lassen Sie sich Zeit bei der Salbenherstellung, arbeiten Sie mit Geduld und Liebe, aber niemals unter Zeitdruck. Verwenden Sie bei der Herstellung am besten emaillierte Töpfe und Holzlöffel.

Warzen entfernen: Muss es eine Vollmond-Nacht sein?

Vielleicht kennen Sie sie ja auch, all die alten Mythen, in denen behauptet wird, dass man Warzen bei Vollmond behandeln solle. Laut Mondkalender stimmt dies aber nicht. Vor allem bei abnehmendem Mond können Sie den lästigen Wucherungen zu Leibe rücken. Es gibt einige Hausmittel, die während dieser Phase angewendet werden können.

So soll es helfen, wenn Sie die Warze mit Knoblauch bedecken. Dazu schneiden Sie in ein Pflaster ein Loch, das gerade so groß sein darf wie die Warze selbst. Kleben Sie das Pflaster auf die Warze, sodass diese durch das Loch sichtbar ist. Halbieren Sie eine Knoblauchzehe und fixieren Sie eine Hälfte mit einem weiteren Pflaster auf der Warze. Lassen Sie die Zehe bis zum nächsten Morgen auf der Warze. Setzen Sie die Behandlung fort. Die Warze färbt sich nach und nach schwarz. Laut Mondkalender sollen Sie die Knoblauchauflage bei Neumond beenden und erst nach Vollmond wieder beginnen. Ist die Warze tiefschwarz, kann sie einfach entfernt werden.

Der richtige Zeitpunkt für den Weihnachtsbaum

Früher sagte man, dass Weihnachtsbäume, drei Tage vor dem elften Vollmond des Jahres geschlagen, besonders lange ihre Nadeln behalten. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Bäume, die zu diesem Zeitpunkt geschlagen wurden, früher vom Förster einen Mondstempel bekamen? Sie kosteten dann auch mehr als Christbäume, die zu anderen Zeiten geschlagen worden waren.

Leider hat sich diese Tradition des rechtzeitigen Baumschlagens mittlerweile überholt. Zudem: Nicht jeder möchte unter Umständen schon Mitte November einen Weihnachtsbaum in der Wohnung stehen haben und nicht jeder hat die Möglichkeit, ihn zwar vorher schon zu kaufen, aber bis zum Zeitpunkt der Verwendung kühl zu lagern. Aber Christbäume nadeln zumindest weniger, wenn Sie auf die richtige Zeit achten, in der sie geschlagen werden sollten: Der Mond sollte wenn möglich auf jeden Fall zunehmen. Das gilt übrigens auch für Blumen, die Sie für Trockengestecke verwenden wollen: Auch diese sollten bei zunehmendem Mond gepflückt werden.

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