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Mondgymnastik: Das richtige Training zur richtigen Zeit

Wer mit dem Mondkalender lebt, der weiß, dass manche Tage für bestimmte Körperteile oder Übungen besser geeignet sind als andere. Im Folgenden finden Sie für jedes Tierkreiszeichen passende Gymnastikübungen für den ganzen Körper.

Stier

Übung 1: Stellen Sie sich aufrecht hin und greifen Sie sich in den Nacken. Fassen Sie sich an die Dornfortsätze der Wirbelsäule, also an die Wirbelenden. Atmen Sie ein. Beim Ausatmen dann streichen Sie mit den Fingerspitzen mit leichtem Druck nach vorne bis zum seitlichen Hals. Mehrfach wiederholen. So regen Sie die Durchblutung an.

Übung 2: Stellen oder setzen Sie sich entspannt hin. Legen Sie nun die rechte Hand an die rechte Kopfseite und drücken Sie sanft dagegen. Mit gleicher Kraft drücken Sie mit dem Kopf zurück. Danach wechseln Sie die Seite: Nun drückt die linke Hand gegen die linke Kopfseite, der Kopf hält gegen. Pro Seite sieben Sekunden lang, dreimal wiederholen. Wichtig ist, dass Sie nur sanft drücken und den Kopf wirklich gerade halten.

Übung 3: Setzen Sie sich hin und streichen Sie mit den Außenseiten Ihrer Hände sanft die seitliche Halspartie entlang abwärts, anschließend dann von der Mitte aufwärts. Wiederholen Sie ruhig mehrfach. Danach lassen Sie Ihren Kopf zehn Sekunden nach vorne hängen, so weit, bis Sie die Sehnen im Nacken spüren. Anschließend lassen Sie ihn auf gleiche Weise zehn Sekunden nach hinten hängen. Zum Abschluss nicken Sie zweimal nach rechts und nach links, als ob Sie Ihr Kinn zu Ihren Brustwarzen führen wollten.

Zwilling

Wenn der Mond im Zeichen Zwilling steht, beeinflusst er in Ansätzen die Lunge. Überwiegend wirkt er sich aber auf Schultern, Arme und Hände aus.

Übung 1: Sie scheint sehr einfach, handelt es sich doch um die Windmühlenflügel. Dazu lassen Sie erst Ihren rechten und dann den linken Arm kreisen, mindestens sieben Mal vorwärts und sieben Mal rückwärts. Wenn es geht, führen Sie die Übung länger durch, Ihre Arme sollten immer automatischer und mit weniger Kraftaufwand schwingen. Vergessen Sie nicht, weiterzuatmen und kreisen Sie so lange, bis sich Ihre Hände wie aufgeblasen anfühlen. Danach strecken Sie sie in die Luft und fühlen sich in sie hinein.

Übung 2: Im Stehen oder Sitzen (je nachdem, wie es besser geht) winkeln Sie Ihre Arme an und ballen die Hände zu Fäusten, ohne sie zu stark anzuspannen. Nun kreisen Sie Ihre Schultern je sieben Mal vorwärts und sieben Mal rückwärts, pro Richtung dreimal wiederholen. Haben Sie keinerlei Gelenkprobleme, strecken Sie danach die Arme seitlich aus, spreizen die Finger und kreisen erneut mit den Schultern. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Nacken nicht anspannen.

Krebs

Wenn der Mond im Zeichen des Krebses steht, dann machen sich seine Wirkungen auf Brust, Lunge, Magen, Leber und Galle bemerkbar.

Übung 1: Stellen Sie sich aufrecht hin und heben Sie Ihre Arme in Brusthöhe an. Umfassen Sie mit der rechten Hand Ihren linken Unterarm, mit der linken Hand den rechten Unterarm. Nun versuchen Sie, mit den Händen den jeweiligen Arm zum Ellenbogen zu drücken. Leisten Sie parallel dazu so viel Widerstand mit den Armen, dass Ihnen das nicht gelingt. Achten Sie darauf, dass Ihre Arme auf Brusthöhe bleiben und schieben Sie Ihren Kopf leicht nach vorne. Sonst arbeiten Sie aus den Nackenmuskeln heraus, die sich dann verspannen. Zählen Sie während der Übung bis drei, entspannen Sie und wiederholen Sie die Übung sieben Mal.

Übung 2: Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und lassen Sie sich dabei leicht ins Hohlkreuz fallen. Nun senken Sie Ihren Oberkörper ab Richtung Boden. Schieben Sie ihn leicht nach vorne und richten Sie ihn dann wieder auf. Sie werden ein Spannen in den Oberarmen verspüren. Achten Sie darauf, dass diese Spannung nicht zu stark wird. Sonst kann es zur Verkrampfung in den Armen kommen. Wiederholen Sie die Übung fünf bis sieben Mal. Führen Sie sie möglichst langsam durch.

Löwe

An Löwetagen wirkt sich die Mondenergie besonders auf das Herz-Kreislauf-System aus, aber auch auf Rücken und Zwerchfell.

Übung 1: Stellen Sie sich aufrecht hin und breiten Sie Ihre Arme seitlich aus. Achten Sie darauf, dass diese ganz waagerecht sind, Ihre Finger sollten ausgestreckt sein. Halten Sie diese Stellung als Anfänger drei Sekunden und als Profi bis zu sieben Sekunden. Ihr Nacken sollte gerade bleiben. Danach ballen Sie Ihre Fäuste so fest, wie Sie können für drei oder bis zu sieben Sekunden. Dann wieder öffnen und halten, erneut schließen und halten. So regen Sie das Herz-Kreislauf-System an.

Übung 2: Diese Übung widmet sich Ihrem Herz-Meridian, also der Energiebahn des Herzens. Damit können Sie Ihr Herz anregen und kräftigen. Stellen Sie sich wiederum aufrecht hin und strecken Sie den rechten Arm zur Seite aus. Nun streichen Sie sanft mit Zeige- und Mittelfinger der linken Hand den Meridian. Er beginnt an der Innenseite des kleinen Fingers und verläuft dann an der Innenseite von Unter- und Oberarm entlang bis in die Achselhöhle. Atmen Sie dabei langsam aus. Sind Sie oben angekommen, atmen Sie sehr langsam ein, danach wiederholen. Sie können die Übung so häufig machen, wie es Ihnen angenehm ist.

Jungfrau

Wenn der Mond im Zeichen der Jungfrau steht, beeinflusst er Dick- und Dünndarm, Milz und Bauchspeicheldrüse.

Übung 1: Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie Ihre Beine auf. Ober- und Unterschenkel sollten fast einen rechten Winkel bilden. Achten Sie darauf, dass Füße, Lenden- und Brustwirbelsäule sowie Hinterkopf flach auf dem Boden liegen. Nun legen Sie Ihre Arme hinter den Kopf in U-Form und spannen die Bauchmuskeln an. Heben Sie im Ausatmen langsam Kopf, Oberkörper, Schultern und Arme gleichmäßig vom Boden. Sie sollten sich möglichst nicht dabei anstrengen. 3 Sekunden halten, dann ablegen und siebenmal wiederholen.

Übung 2: Sie liegen auf dem Rücken, Ihre Arme eng am Körper. Nun heben Sie erst ein Bein, dann das zweite in die Luft und bewegen sie, wie es Ihnen gefällt und Sie es können: zusammen, in die Grätsche, seitlich, nach vorn und hinten. Achten Sie darauf, dass Lendenwirbelsäule und Gesäß flach auf dem Boden bleiben. Nach 15 Sekunden wieder ablegen, fünfmal wiederholen.

Waage

Wenn der Mond im Zeichen Waage steht, wirkt er sich auf den Hüftbereich aus, aber auch auf Blase und Niere.

Übung 1: Legen Sie sich auf den Rücken. Um ein Hohlkreuz zu vermeiden, schieben Sie sich ein kleines Kissen unter. Atmen Sie ein. Beim Ausatmen schieben Sie dann die Ferse des rechten Beins nach vorne, so als ob Sie es so lang machen wollten wie möglich. Halten Sie sieben Sekunden lang, dann entspannen Sie und wechseln Sie zum linken Bein. Je Seite dreimal wiederholen.

Übung 2: Stellen Sie sich aufrecht hin. Nun ziehen Sie das rechte Knie so hoch wie möglich. Umfassen Sie es und versuchen Sie, es bis zur Brust zu ziehen. Atmen Sie dabei aus. Sieben Sekunden halten, dann lösen und mit dem linken Knie wiederholen. Je Seite dreimal wiederholen. Sie können sich dabei natürlich leicht anlehnen. Gerade am Anfang wird es Ihnen sicherlich schwerfallen, das Gleichgewicht zu halten. Auf Dauer werden Sie aber merken, wie die Waage-Übungen Ihre Balance verbessern.

Skorpion

Wenn der Mond im Zeichen des Skorpions steht, dann wirkt er sich nicht nur auf die Geschlechtsorgane aus, sondern auch auf die Harnwege.

Übung 1: Diese Übung können Sie im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen: Spannen Sie einfach die Gesäßmuskeln an. Es handelt sich dabei im Grunde um einfache Beckenbodengymnastik. Falls Sie nicht genau wissen, wie die Anspannung der Gesäßmuskulatur funktioniert: Drücken Sie Ihre Pobacken so fest es geht zusammen. Schließen Sie dabei die Augen und stellen Sie sich vor, Sie würden durch den Unterleib ausatmen. Halten Sie nach Belieben. Sie können die Übung so häufig wie möglich durchführen. Nur wenn Sie schwanger sind, sollten Sie darauf verzichten. Nach der Entbindung können Sie sie so häufig wie möglich durchführen. Umso besser und schneller bildet sich auch die Gebärmutter zurück.

Übung 2: Legen Sie sich auf den Rücken. Ihr Oberkörper liegt flach auf, Ihre Beine sind aufgestellt. Nun legen Sie Ihre Hände von außen an die Knie und drücken Sie sie nach innen. Ihre Beine bilden den Widerstand, sodass sie sich weder nach innen noch nach außen bewegen. Atmen Sie aus und zählen Sie bis sieben. Dann lösen. Die Hände nun innen an die Knie legen und nach außen drücken, mit den Knien dagegen halten. Ebenfalls bis sieben zählen. Je Seite dreimal wiederholen.

Schütze

An Schützetagen wirkt sich die Mondenergie besonders auf die verlängerte Wirbelsäule und die Oberschenkel aus.

Übung 1: Stellen Sie sich leicht schräg mit dem Rücken innen an den Türrahmen. Nun rutschen Sie langsam herunter, bis Sie ein warmes Spannungsgefühl in den Oberschenkeln spüren. Die Knie dürfen nicht schmerzen. Zählen Sie bis drei, danach richten Sie sich wieder auf. Dreimal wiederholen. Als Profi können Sie die Zeitspanne ausdehnen, indem Sie bis sieben zählen.

Übung 2: Legen Sie sich auf die linke Seite. Ihr linker Arm ist nach oben weggestreckt. Atmen Sie ein, beugen Sie das rechte Bein nach hinten, fassen Sie den rechten Fußspann und ziehen Sie ihn nach hinten zum Gesäß. Halten Sie sieben Sekunden lang, wenn es im rechten Oberschenkel beginnt zu ziehen. Dann Seitenwechsel, pro Seite dreimal wiederholen.

Trainieren Sie richtig

Zum Abschluss erhalten Sie noch ein paar Trainingstipps, mit denen die Übungen effektiver werden:

  • Achten Sie auf eine gesunde Atmung. Atmen Sie dazu immer durch die Nase ein. In der Nase nämlich wird die Atemluft gereinigt und Erwärmt. Wenn Sie durch den Mund einatmen, gelangt die kalte, ungereinigte Luft in den Rachen und die Lunge und kann hier zu Infekten führen.
  • Atmen Sie mit der Anstrengung (also dem Anspannen oder Ausdehnen) aus. Sie können sich vorstellen, wie der Atem durch den Körperteil Ihren Körper verlässt, den Sie gerade anspannen.
  • Atmen Sie ein, wenn Sie wieder entspannen.
  • Wenn Sie zwischen den Übungen Ruhepausen einlegen, achten Sie darauf, dass Sie auf jeden Fall kontrolliert weiteratmen.
  • Achten Sie bei den Anspannungsphasen auf Ihre Gesichtsmuskeln. Diese sollten Sie auf keinen Fall verzerren. Denn dies braucht unwahrscheinlich viel Energie, die Ihnen dann für die Übungen fehlt. Versuchen Sie, wie ein gut trainierter fernöstlicher Kampfkünstler, Ihre Gesichtsmuskeln locker zu lassen.
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Dr. Martina Hahn-Hübner
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