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Geburtsmonat verantwortlich für Tagesrhythmus

Es gibt Eulen und Lerchen – nicht nur in der Vogelwelt. Auch bei uns Menschen finden sich Vertreter beider Arten: Eulen sind diejenigen unter uns, die abends recht lange leistungsfähig sind, erst spät ins Bett gehen und dafür morgens länger schlafen möchten. Lerchen dagegen können schon früh morgens aktiv werden – dafür ist der Tag bei ihnen recht zeitig zu Ende. Und diese beiden Rhythmen sind keine Angewohnheit – sie können fast gar nicht beeinflusst werden.

Der Grund für diese unterschiedlich tickende innere Uhr haben Forscher nun im Tierversuch herausgefunden: Er könnte im Geburtsmonat zu suchen sein. Denn Mäuse, die im Winter aufwachsen und damit Tage erleben, die wenig Licht aufweisen, haben einen zeitlich nach hinten verschobenen Tagesrhythmus. Die Tiere dagegen, die im Sommer bzw. bei viel Tageslicht geboren werden, sind mit dem Tagesrhythmus eher im Einklang.

Die Forscher vermuten, dass dieser Effekt auch auf den Menschen übertragbar ist – und eben diejenigen, die im Winter geboren werden und als Baby zunächst nur kurze Tage kennenlernen, eher zur „Eule“ werden als Sommergeborene.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • angelika hofner schrieb am 27.12.2010, 16:07 Uhr

    ist diese erkenntnis nicht schon lange durch die einteilung solarer und lunarer typen bekannt?

  • Julianna Daubmeier schrieb am 27.12.2010, 16:49 Uhr

    Ich dieses nur bestätigen. Mein Tagesablauf hat auch damit zu tun. ich wurde im Juli um 16 uhr 45 geb. Damals, 1949 gab es noch die 2td. Sommerzeit. Ich gehe sehr spät zu Bett, weil ich zu munter bin, möchte allerdings früh gerne länger schlafen. ich kann am abend besser arbeiten, nur mein Mann hindert mich daran, weil er wirkl. eine Lerche ist. Also regt euch nicht auf, es ist toll, dass dieses Thema endlich mal angeschnitten wurde. Wünsche Euch allen ein gesegnetes Neues Jahr.Nicht nur den Eulen u. Lerchen,sondern auch den Rehen u. Hamstern. Grs. Julianna Daubmeier

  • AdaDi Domenico schrieb am 27.12.2010, 19:19 Uhr

    Werte Dr.Martina -Hahn Huebner,habe 2 Soehne ,der eine ist im Juni geboren ist ein Krebs,der Juengere Ende Juli und ist ein Loewe 2 Charakter so unterschieden der Aeltere ist wie die Lerche steht immer frueh auf, wie die Mama; der Juengere arbeitet bis spaet in die Nacht rein und morgens als er mit uns noch gelebt hat, brauchte er 2 Stunden, wie mein Mann bis er richtig BEI SICH WAR. Jeder hat das erfuellt was sie wollten von ihrem Leben deshalb kann ich nur sagen es haengt vom DNA ab. Freundliche gRuesse

  • Susi Altwegg schrieb am 27.12.2010, 20:20 Uhr

    Ich bin im Februar in der Schweiz geboren, sollt also eine Eule sein, bin aber viel mehr eine Lerche! Es gibt immer Ausnahmen, nicht wahr. Vielen Dank für Ihre interessanten Artikel. Grande abraço Susi

  • Carla Korczak schrieb am 28.12.2010, 07:03 Uhr

    Dieser These kann ich nicht unbedingt zustimmen, oder ich bin die rühmliche Ausnahme: Ich bin am 1. Februar geboren und bin schon immer eine "Lerche" gewesen. Frühaufsteher seit Kindesbeinen.

  • Gudrun Falkowski schrieb am 28.12.2010, 09:30 Uhr

    Die Tagesrythmen können sehr wohl beeinflusst werden: man mache jahrzehntelang Schichtdienst! Davon erholt man sich nicht mehr! Gudrun

    • Carla Korczak antwortete am 29.12.2010, 07:23 Uhr

      Auch vom Schichtdienst kann man sich wieder erholen. Ich habe 10 Jahre nur Nachtschichten gemacht, hatte dann arge Probleme, in den richtigen Rhythmus zu kommen. Mit Einschlafhilfen hat es über ein Jahr gedauert, bis ich wieder fast normal schlafen konnte. Das Ganze ist jetzt schon wieder 10 Jahre her und ich bin wieder die gewohnte Lerche - die Einzige in meinem gesamten Freundeskreis.... Viele Grüße, Carla

  • angelika trenkle schrieb am 28.12.2010, 12:08 Uhr

    Wen dieses Thema interessiert, sollte sich mit der Terlusollogie von Charlotte Hagena und Christian Hagena beschäftigen. Hier findet er eine Erklärung in dem bipolaren Konstitutionsmodell. Danach ist nicht der Geburtsmonat für solche Prägungen verantwortlich, sondern der Stand von Sonne, Mond und Erde zueinander im Augenblick der Geburt . Man wird viele "Aha-Erlebnisse" haben und manches Rätsel um sein eigenes Verhalten und Wesen gelöst. z.B. warum man Eule oder Lerche oder Stubenhocker oder Wandervogel ist. Bis hin zur Erklärung warum der eine starke Raucher an Lungenkrebs erkrankt und der andere nicht! Sehr zu empfehlen! Hier der Link auf die Seite von Dr. Hagena:www.hagena.info Besonders umfassende Darstellung ist enthalten in ihren Büchern "Grundlagen..." und "Konstitution und Bipolarität..." Freundliche Grüße, Angelika Trenkle