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Ernährung nach dem Mondkalender

Die Ernährung nach dem Mondkalender: Jeder Tag hat eine bestimmte Nahrungsqualität, abhängig davon, in welchem Tierkreiszeichen der Mond sich gerade befindet. Wichtig dabei ist, dass jedes Tierkreiszeichen einem Element zugeordnet ist.

Die Elemente wiederum sind den vier Nährstoffen Eiweiß (Feuer), Salz (Erde), Fett (Luft) und Kohlenhydraten (Wasser) und den vier Pflanzengruppen Blatt (Feuer), Frucht (Erde), Blüte (Luft) und Wurzel (Wasser) zugeteilt. Je nach Mondstellung reagiert unser Körper besonders ausgeprägt auf die jeweiligen Nährstoffe und Pflanzengruppen.

Krebs, Skorpion und Fische sind dem Element Wasser zugeordnet. Vermeiden Sie an diesen Tagen eine kohlenhydratreiche Ernährung. Setzen sie eher auf Salate. Denn die Blattpflanzen sind diesem Element zugeordnet. Zu dieser Pflanzenart gehören neben den Salaten beispielsweise Spinat, Blattkräuter, Pilze, Kresse, Porree, Mangold, Rhabarber, Petersilie, verschiedene Kohlarten oder Spargel.

Stier, Jungfrau und Steinbock sind dem Element Erde zugeordnet. An diesen Tagen sollten Sie besonders auf salzarme Kost achten. Wurzelpflanzen sollten dagegen zahlreich auf Ihren Tellern vertreten sein. Zu dieser Pflanzenart gehören etwa Kartoffeln, Karotten, Knoblauch, Rettich, Kohlrübe, Sellerie, Radieschen, Schwarzwurzel, Zwiebeln, Rote Bete oder Kohlrabi.

Wann vertragen Sie welche Lebensmittel?

Wann vertrage ich welches Lebensmittel am besten? Vielleicht haben Sie auch schon einmal festgestellt, dass Sie an bestimmten Tagen manche Lebensmittel eher vertragen als an anderen. Der Grund dafür: Jeweils drei Sternzeichen bilden eine Gruppe, denen bestimmte Lebensmittel zugeordnet sind. Diese sollten Sie dann auch bevorzugt verwenden. Sie schmecken dann übrigens auch besser, weil Sie Ihrem „inneren Speiseplan“ folgen. Doch welches Lebensmittel passt wann?

Gratin für die Blütentage

Zwillinge, Wassermann und Waage gehören zum Element Luft und werden als Blütentage zusammengefasst. Während dieser Zeit werden Fette besonders gut verwertet. Ausgeschlossen davon sind jedoch tierische Fette. Verwenden Sie stattdessen pflanzliche Fette. Auch für diese Blütentage gibt es leckere Rezepte, wobei Sie daran denken sollten, dass mit „Blüten“ nicht nur Blumen gemeint sind, sondern dieser Begriff ebenfalls im übertragenen Sinne gebraucht wird. So gehören zu den Blütenpflanzen unter anderem Blumenkohl, Broccoli, Artischocken, Sonnenblumenkerne, Hagebutten, Holunder und alle Blüten, Nüsse oder Lein und Raps. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Broccoli-Spinat-Grünkern-Gratin?

Zutaten für vier Personen:

  • 1 kg frischer Spinat
  • 2 kleine Schalotten
  • 40 g Margarine
  • 200 g gekochten Grünkern
  • 250 g Sahne
  • weißer Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g Brokkoli
  • 0,25 l Gemüsebrühe
  • 2 cl Sherry
  • 2 cl Sherryessig
  • 3 gequirlte Eigelbe
  • 200 g frisch geriebener Edamer

Putzen und waschen Sie den Spinat und blanchieren Sie ihn in kochendem Salzwasser rund eine Minute lang. Danach schrecken Sie ihn mit kaltem Wasser kurz ab. Drücken Sie ihn gründlich aus. Schälen Sie die Schalotten und hacken Sie sie so fein wie möglich. Dann erhitzen Sie die Margarine in einem Topf und schwitzen die Schalotten darin an. Geben Sie den Spinat hinzu, dünsten Sie ihn kurz an und fügen Sie Grünkern und 125 g der Sahne hinzu. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Putzen Sie den Broccoli und zerteilen Sie ihn in die Röschen, die Sie ebenfalls in kochendem Salzwasser blanchieren. Geben Sie Brühe, Sherry und Sherryessig in einen Topf und lassen Sie diese Flüssigkeit um ein Drittel einkochen. Dann die Eigelbe untermischen. Nun füllen Sie den Spinat in eine Auflaufform und geben den Broccoli darauf. Nun den Käse darüberstreuen und die Soße zum Schluss über den Auflauf gießen. Mit der Grillfunktion des Ofens einige Minuten gratinieren.

Leckere Ernährung an Fruchttagen

Widder, Löwe und Schütze gehören dem Element Feuer an und werden als Fruchttage bezeichnet. Hier passen Gerichte, die reich an Eiweiß sind. Dazu gehören Fisch, Fleisch oder Milchprodukte. Zu den an diesen Tagen passenden Fruchtpflanzen gehören zum Beispiel Tomaten, Gurken, Beeren, Feigen, Bohnen, Erbsen, Mais, Kürbisse, Linsen, Zucchini, generell Obst, Chili, Paprika, Avocados oder Oliven. Probieren Sie doch einmal Grießklößchen mit Kirschkompott.

Zutaten für vier Personen:

  • 250 ml Milch
  • das ausgeschabte Mark einer Vanilleschote
  • 20 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 65 g Hartweizengrieß
  • 1 Ei, getrennt
  • Schale und Saft von einer Zitrone (unbehandelt)
  • 400 g Süßkirschen
  • 100 ml Kirschsaft
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Mehl
  • 200 g Biskuitbrösel
  • 40 g Butter

Geben Sie Milch, Vanillemark, 20 g Butter und Zucker in einen Topf. Lassen Sie aufkochen. Streuen Sie dann den Grieß ein und lassen Sie ihn unter Rühren einige Minuten aufquellen. Dann nehmen Sie den Topf vom Herd und mischen Sie das Eigelb, die Zitronenschale und den Zitronensaft unter. Lassen Sie den Brei 30 Minuten abkühlen. In dieser Zeit entsteinen Sie die Kirschen. Alternativ können Sie auch Dosenkirschen verwenden. Bringen Sie den Kirschsaft mit dem Zucker zum Kochen, geben Sie die Kirschen dazu und kochen einmal kurz auf. Lassen Sie fünf Minuten ziehen, dann binden Sie mit dem Mehl ab. Schlagen Sie das Eiweiß steif und heben Sie es unter den Grießbrei. Formen Sie nun hieraus kleine Klöße und wenden Sie sie in den Biskuitbröseln. Erhitzen Sie die Butter in einer Pfanne und backen Sie die Klößchen darin von allen Seiten goldbraun. Richten Sie die Klößchen mit dem Kirschkompott an.

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Einfluss des Geburtssternzeichens auf die Ernährung

Wussten Sie, dass Sie sich noch besser nach dem Mond ernähren können, wenn Sie das Sternzeichen beachten, in dem Sie geboren sind? So sind Menschen, die in einem der Wasserzeichen Krebs, Skorpion oder Fische geboren wurden, sehr gefühlsbetont. Bei ihnen sammelt sich Wasser rascher im Körper an. Zudem lieben sie Süßigkeiten und kämpfen deswegen häufig mit einigen Pfunden zu viel. Daher sollten Sie auf zu viele Süßigkeiten eher verzichten. Diejenigen, die in den Erdzeichen Stier, Jungfrau oder Steinbock geboren wurden, essen gerne viel und meist auch schwer. Sie können aber stark von Entschlackungs- und Fastenkuren profitieren.

Sind sie in einem der Luftzeichen Zwillinge, Waage oder Wassermann geboren, sind sie vermutlich eher leicht und schlank. Häufig findet man bei diesen Sternzeichen Menschen mit niedrigem Blutdruck, die leicht frieren. Daher sollten Sie, sind Sie in einem dieser Sternzeichen geboren, viele warme Getränke trinken. Wurden Sie in einem der Feuerzeichen Widder, Löwe oder Schütze geboren, haben Sie wahrscheinlich eine starke Verdauung. Nachteil: Die Nahrung wird dadurch nicht genug verwertet. Zudem essen im Feuerzeichen geborene Menschen gerne viel Fleisch, Wurst oder gebratene Lebensmittel, was den Körper stark belasten kann. Setzen Sie daher gezielt auf eine kühlende Ernährung: Sie sollten viel Obst in Ihren Speiseplan einbauen.

Regen Sie bei abnehmendem Mond Ihre Verdauung an

Wenn Sie sich mit Ihrer Ernährung nach den Mondphasen richten wollen, sollten Sie bei abnehmendem Mond einige Dinge beachten. Diese Zeit wirkt anregend auf den Körper. Dementsprechend können Sie die Tage nutzen, wenn Sie Fett verbrennen wollen. Achten Sie auf Ihren Körper, hören Sie auf ihn? Dann ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass Sie bei abnehmendem Mond eher weniger essen. So unterstützen Sie Ihren Körper dabei, zu entgiften. Schlagen Sie doch einmal über die Stränge, werden Sie diese Sünden sicherlich nicht am Bauch und auf den Hüften wiederfinden. Denn Ihr Körper ist bei abnehmendem Mond in der Lage, die Nahrung schneller zu verdauen. Dabei wird mehr Energie gebraucht und weniger überflüssige Kalorien können sich festsetzen. Dennoch sollten Sie das nicht ausnutzen. Wichtiger ist es, sich im Einklang mit den Mondphasen zu ernähren. Dies beinhaltet, dass Sie zu Nahrungsmitteln greifen, die sowohl reich an Ballaststoffen als auch leicht zu verdauen sind. Nutzen Sie Kräuter und Gewürze, die Ihre Verdauung anregen und so die Reinigung Ihres Körpers unterstützen. So vermeiden Sie auch, dass Nahrungsgifte unnötig lange im Körper bleiben.

Wenn Ihre Verdauung träge ist, kann Ihnen ein Glas lauwarmes Wasser am Morgen helfen, in das Sie eine Prise Ingwer geben. Trinken Sie es auf nüchternen Magen. Greifen Sie zu verdauungsförderndem Obst wie Äpfeln, Birnen, Trauben oder Kirschen. Wählen Sie zwischen Rhabarber, Gurken, Kürbis, Spargel, Fenchel oder Meerrettich. Zudem können Sie Ihre Speisen mit schwarzem Pfeffer, Paprika, Zimt oder Nelken würzen. Auch eine Reihe von Kräutern hat sich als günstig für den Organismus im abnehmenden Mond erwiesen. Hierzu gehören unter anderem Dill, Bärlauch, Rosmarin, Petersilie, Kerbel, Zitronengras, Koriander, Liebstöckl, Estragon, Brunnenkresse oder Bohnenkraut. Die Blutreinigung können Sie mit verschiedenen Teesorten anregen und unterstützen. Empfehlenswert sind Tees aus Brennnessel, Sonnenhut, Taubnessel, Walnussblättern, Ringelblume, Spitzwegerich oder Myrrhe. Am besten kaufen Sie die Teebestandteile lose oder lassen sich in der Apotheke einen Tee aus den getrockneten Pflanzenbestandteilen zusammenmischen. Vermeiden sollten Sie dagegen Lebensmittel, die Ihre Verdauung besonders belasten. Hierzu gehören unter anderem Weißmehlprodukte, Hartkäse, Eier, Speck und alle Naschereien, die weißen Zucker enthalten.

Backen und Einkochen im Mondrhythmus

Viele Lebensmittel stammen heute aus industrieller Produktion. Dabei sind diese nicht unbedingt die gesündesten für uns Menschen. Daher ist es sinnvoll, einige Bereiche der Lebensmittelverarbeitung (neu) zu entdecken und Großmutters Methoden der Haltbarmachung oder Zubereitung zu übernehmen. So können Sie zum Beispiel Brot selbst backen. Dazu brauchen Sie nicht einmal einen der modernen Brotbackautomaten, im Ofen gelingt es genauso gut. Wichtig ist, dass Sie den richtigen Tag auswählen. Brot und Brötchen sollten Sie in Luft- und Wärmetagen backen, wenn der Mond im Widder, Löwen, in Wassermann, Schütze, Waage oder den Zwillingen steht. Er sollte dabei abnehmen. Kuchen bereiten Sie dagegen besser an Luft- und Wärmetagen bei zunehmendem Mond zu.

Wollen Sie Obst oder Gemüse einkochen, sind ebenfalls die Wärmetage bei zunehmendem Mond empfehlenswert, also wenn der Mond in den Zeichen von Widder, Löwe oder Schütze steht. Haben Sie dagegen vor, Wurzelgemüse, also Karotten, Schwarzwurzeln oder Sellerie einkochen? Dann wählen Sie die Wurzeltage, also die, an denen der Mond in Stier, Jungfrau oder Steinbock steht. Achten Sie aber darauf, dass der Mond abnimmt.

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