Arzneien: Halten Sie sich an diese Einnahmeregeln
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 8. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
folgende Arzneien sollten Sie nie mit diesen Lebensmitteln zusammen einnehmen:
- Antibiotika (Gyrasehemmer, Tetrazykline): Milch und Milchprodukte - die Wirkstoffe in der Arznei verbinden sich mit dem Kalzium aus der Milch, gelangen nicht in die Blutbahn und werden ausgeschieden, sie bleiben damit wirkungslos
- Antibiotika (Gyrasehemmer): Kaffee und Tee - die Wirkung des Koffeins wird verstärkt, die Folge sind Herzklopfen, Schlafstörungen, innere Unruhe
- Asthmamittel (Theophylline): Salami, Sauerkraut, Käse, Rotwein, Kaviar, Matjes - der Blutdruck steigt in gefährliche Höhen
- Blutdruckmittel (Betablocker, Kalziumantagonisten): Grillfleisch die beim Grillen entstehenden polyzyklischen Kohlenwasserstoffe beschleunigen den Abbau der Wirkstoffe
- Cholesterinsenker (Statine): Grapefruit und -saft - der Blutdruck wird zu stark gesenkt, das Herz schlägt zu schnell, es kann zu Kopfschmerzen kommen, der Wirkstoff wird zu langsam abgebaut
- Ciclosporin (soll Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen verhindern): Grapefruit und -saft - die Wirkung wird um das Dreifache erhöht, Folge sind unter anderem Muskelschmerzen, das Transplantat wird möglicherweise abgestoßen
- Eisenpräparate: Grapefruit und -saft - diese Getränke binden das Eisen und verhindern, dass es wirken kann
- Harntreibende Mittel (Diuretika): Kaffee und Tee - können die kaliumausschwemmende Wirkung der harntreibenden Mittel verstärken, das ist schädlich für Nerven, Muskeln und Herz
- Osteoporosemittel (Biphosphonate): Lakritze - das Kalzium geht mit den Wirkstoffen eine Verbindung ein, die der Körper schlechter aufnehmen kann
- Psychopharmaka: Milch und Milchprodukte - diese behindern die Aufnahme der Wirkstoffe im Darm
- einfache Schmerzmittel (Aspirin, Paracetamol): ballaststoffreiche Nahrungsmittel, Kaffee und Tee - sie behindern die Aufnahme der Wirkstoffe im Darm durch beschleunigte Darmpassage
- Potenzmittel: Grapefruit und -saft - die verbesserte Durchblutung kann sich um das Dreifache erhöhen und damit ins Negative verkehren
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karl Franz Stein (08.01. 2010 06:54 Uhr):
Dieser Artikel ist sehr nützlich für alle Kranke. Schade, dass diese nicht in den Arzneimittelbeilagen nicht verkündigt werden. Die meisten Kranken, wie auch ich, wissen das nicht und der Arzt sagt auch nichts darüber. Mit freundliche Grüße, Karl Franz
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