Arthritis: Wassergymnastik hilft Ihnen auf die sanfte Tour
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Arthritis
vom 15. Oktober 2008, 05:00 Uhr
GNL5223
Liebe Leserin,
lieber Leser,
morgendliche Steifheit und Gelenkschmerzen sind die Markenzeichen von Arthritis. Jede Bewegung schmerzt - insbesondere am Morgen. Das Gegenmittel heißt dennoch: mehr Bewegung. Denn diese lindert die häufigsten Beschwerden, die in Verbindung mit Arthritis auftreten.
Davon profitieren Sie in mehrfacher Hinsicht:
- Sie kräftigen die Muskeln, die Ihre Gelenke stabilisieren.
- Sie mindern Ihre Morgensteifigkeit.
- Sie verlangsamen den altersbedingten Knochenverlust.
- Sie verbessern Ihre Beweglichkeit.
- Sie stärken Ihren Gleichgewichtssinn und reduzieren Ihre Sturzgefahr.
- Sie vermeiden eine unnötige Belastung Ihrer Gelenke durch Übergewicht.
Am besten für Menschen mit Ihren Beschwerden eignet sich Wassergymnastik. Denn die Übungen werden in warmem Wasser (ideal sind Temperaturen zwischen 28 und 31 C) durchgeführt. Dieses hilft Ihnen, die Muskeln zu entspannen und erlaubt eine bessere Blutzirkulation. Der Auftrieb des Wassers entlastet zudem Ihre Gelenke. Außerdem bietet Wasser Widerstand, das stärkt die Muskeln und stabilisiert Ihre Gelenke. Im Wasser haben Sie vielfältige Übungsmöglichkeiten: Sie können verschiedene Bewegungsabläufe trainieren wie zum Beispiel Wasser-Spaziergänge, zügiges Laufen, Wassergymnastik beziehungsweise Kraft- und Beweglichkeitstraining sowie eine Mischung aus allem.
Bevor Sie mit dem Wassertraining beginnen, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt beraten. Es muss geklärt werden: Gibt es Bewegungen, die Sie besser vermeiden sollten? Müssen erst noch akute Entzündungen auskuriert werden, damit sich der Zustand eines bereits entzündeten Gelenks nicht weiter verschlimmert?
Lesen Sie im nächsten Beitrag, was Sie beim Start ins Wasser beachten sollten.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb