Arterienverkalkung: Kann Ihnen die Chelat-Therapie helfen?

in Naturmedizin aktuell
vom


von Sylvia Schneider

Liebe Leserin,
lieber Leser,

die Chelat-Therapie ist eine Art hochdosierter Vitamin-und Mineralstoff-Behandlung. Sie steht bei ihren Anhängern gewissermaßen in dem Ruf, Lahme wieder gehend zu machen: Ihr wird nachgesagt, dass sie Bypässe und Amputationen verhindert, Diabetikern das Augenlicht erhält und sogar Krebspatienten das Leben verlängert. Die Patienten sind begeistert. Doch der wissenschaftliche Beweis steht noch aus. Wissenschaftler warnen vor der Methode.


Hinter der Behandlungsmethode Chelat-Therapie verbirgt sich ein ambulantes Heilverfahren, das heute vorwiegend zur Behandlung von Arterienverkalkung eingesetzt wird. Neben Diät und Bewegungstraining gehört dazu eine Serie von 20 bis 25 Infusionen aus verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und dem Wirkstoff EDTA (Ethylen-Dimanin-Tetra-Acetat, dem Salz einer Aminosäure). Wie die Scheren eines Krebses (griechisch: chelat = Krebsschere) soll dieser Cocktail im Organismus schwerlösliche Schadstoffe umfassen und sie schonend über die Nieren ausscheiden.

Die Chelat-Therapie wird von Heilpraktikern und vielen Naturheilkunde-Ärzten nach eigenen Aussagen mit großem Erfolg eingesetzt. EDTA – so sagen sie – kann nicht nur Schwermetalle binden, sondern metallische Katalysatoren abfangen, die die Bindung der gefürchteten freien Radikale fördern – jener Zellteilchen, die unter anderem für die Entstehung von Krebs und Alterungsprozessen verantwortlich gemacht werden. Dadurch würden die Adern geputzt, Arteriosklerose aufgehalten und die Zellen funktionierten wieder wie neu.

Die Arteriosklerose verengt die Blutgefäße durch Ablagerungen und sorgt dafür, dass sie unelastisch werden. So erhöht sie den Blutdruck und kann langfristig zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Mit dem Wirkstoff-Mix der Chelat-Therapie wird die Durchblutung entscheidend verbessert, sagen ihre Anhänger. Ärzte und Heilpraktiker berichten sogar, dass damit drohende Bypass-Operationen der Herzkranzgefäße vermieden werden konnten.

Wie das funktioniert, sage ich Ihnen im nächsten Beitrag.

Leben Sie wohl!

Ihre Sylvia Schneider


von
Sylvia Schneider

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