Arnika lindert Schwellungen und Rheumabeschwerden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Arnika
vom 26. Oktober 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Arnika (Arnica montana) gehört zu unseren wirksamsten Naturheilmitteln und sollte in auch in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen. Sie ist das meist bewährte Mittel bei Sportverletzungen und zeigt auch eine antientzündliche Wirkung bei rheumatischen Beschwerden.
Arnika hat ein großes Wirkspektrum - sie:
- wirkt antibakteriell
- hemmt das Wachstum von Pilzen
- wirkt antientzündlich, indem sie die Ausschüttung von Entzündungsstoffen hemmt
- fördert die Auflösung von Blutergüssen
- kurbelt die Durchblutung des Gewebes an
- stillt Schmerzen - insbesondere Menstruationsschmerzen
Arnika ist in der Apotheke in unterschiedlichen Zubereitungen erhältlich - etwa als Tinktur, Gel, Salbe oder als homöopathische Zubereitung.
Die Tinktur sollte nur stark verdünnt angewendet werden - beispielsweise 1 EL auf einen 1/4 l Wasser. Nicht länger als eine halbe Stunde anwenden. Das hilft als feuchter, kühlender Umschlag bei akuten Gelenkentzündungen, schweren Beinen und Venenproblemen. Nach zwei Stunden sollten Sie die Anwendung wiederholen.
Für einen Arnikasud zur äußeren Anwendung übergießen Sie zwei Teelöffel Arnikablüten aus der Apotheke mit 150 ml heißem Wasser, dann seihen Sie dies ab und legen es als Kompresse auf. Diese wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und abschwellend.
Kühlend und abschwellend wirkt auch diese Mischung: 1 EL gekühltes Arnikagel mit einem halben Pfund Magerquark vermischen und auf die entzündete, schmerzende Stelle geben. Das hilft bei Insektenstichen und kleineren entzündeten Hautstellen.
Für ein Arnikavollbad gießen Sie 4 EL Tinktur ins Wasser und baden darin etwa zehn Minuten. Das hilft bei Muskelschmerzen und Rheuma.
Bei Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen hat sich das Gurgeln und Spülen mit Arnikawasser bewährt: Dazu geben Sie 1/2 TL Tinktur in ein Glas lauwarmes Wasser.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider