Anti-Aging-Medizin: Geben Sie mehr Oregano und Thymian in Ihr Essen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 28.06.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Kräuter und Gewürze enthalten große Mengen so genannter Antioxidanzien, die freie Radikale fangen, die für unseren Alterungsprozess und die Entstehung von Krankheiten verantwortlich gemacht werden. Doch nicht nur frische Kräuter bieten davon reichlich. Eine norwegisch-japanische Forschergruppe stieß auf unerwartet hohe Mengen an Antioxidanzien in getrockneten Gewürzen. Spitzenplätze nahmen dabei Oregano, Thymian, Zitronenmelisse, Nelken, und Zimt ein. Auch die chinesischen Kräuter Cinnamomi Cortex und Scutellariae radix schnitten gut ab. Andere Kräuter hatten der Studie zufolge einen wesentlich geringeren Gehalt.
Die Kräutermischung der Provence hingegen schützt vor Krebs erregenden Stoffen, die beim Grillen von Fleisch entstehen. Wird Grillfleisch mit Provence-Kräutern gemischt, so senkt dieses den Gehalt von heterozyklischen aromatischen Aminen (HAA), die beim Grillen entstehen, und mindert damit das Krebsrisiko. Das fanden Lebensmitteltechnologen der Universität Kiel heraus. Dennoch sollten Sie dafür sorgen, dass das Fett und der Fleischsaft nicht direkt in die Glut tropfen und auch nur die im Handel angebotene Grillkohle verwenden. Noch besser ist es, wenn Sie einen Elektrogrill verwenden.