Angelika-Wurzel macht Magen und Verdauung fit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 13. August 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Bitterstoffe gehören zu den wichtigsten Substanzen, die Magen und Darm mild stimulieren. Angelika (Angelica archangelica) - Engelwurz - ist reich an Bitterstoffen, wärmt und kräftigt den Magen. Bei Blähungen, Bauchkrämpfen und Magenverstimmungen sorgt die Heilpflanze rasch für Erleichterung. Sie entgiftet den Körper und schützt so vor Infektionen. Paracelsus lobte die Heilpflanze als „höchste Arznei" gegen innere Infektionen.
Bei diesen Beschwerden kann Angelika Ihnen helfen:
- Magen- und Darm-Beschwerden
- Appetitlosigkeit
- Völlegefühl
- Blähungen
- Mangel an Magen- und Gallesaft
- Zyklusbeschwerden
- Niedergeschlagenheit
- Erschöpfung
So bereiten Sie einen Absud aus Angelika zu: Übergießen Sie 1/2 bis 1 TL getrocknete Angelika-Wurzel (Apotheke) pro Tasse mit der entsprechenden Menge kaltem Wasser, lassen Sie dies eine Stunde lang ziehen. Dann bringen Sie den Absud langsam zum Sieden, nicht kochen lassen. Zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Bis zu zwei Tassen täglich trinken. Sie können den Tee auch mit anderen verdauungsfördernden Kräutern mischen - etwa mit Huflattich, Kamille, Kümmel, Enzian oder Thymian.
So bereiten Sie einen Tee aus Angelika zu: Übergießen Sie 1 TL getrocknete Angelika-Wurzel mit ¼ l kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen - am besten mit einem Deckel darauf. Trinken Sie eine Tasse vor dem Mahlzeiten.