Allergisch auf Getreide-Eiweiß? So kommen Sie besser durch den Alltag!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 9. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
die Zöliakie ist eine Unverträglichkeit auf Getreide-Eiweiß und gehört zu den häufigsten nichtinfektiösen Darmerkrankungen. Leser Hans-Hennig will wissen, was dagegen hilft, denn seine kleine Tochter gehört zu den Betroffenen. Das ist dut so, denn da die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe vom Körper nicht ausreichend verwertet werden, drohen schwere Mangelerscheinungen - sofern Sie mit Ihrer Ernährung nicht konsequent gegensteuern.
Brot-Getreide ist für die Gesundheit von großer Bedeutung, da es den Körper mit Kohlenhydraten, Vitaminen und jeder Menge Ballaststoffen versorgt. Doch im Brot steckt Gluten, das mehr Menschen als bislang angenommen nicht vertragen können. Unerklärliche Übelkeit, Durchfälle und Bauchschmerzen machen ihnen zu schaffen. Gluten steckt vor allem in Getreidearten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel, aus denen Brot und Nudeln hergestellt werden. Dummerweise versteckt sich Gluten aber auch in vielen anderen Lebensmitteln - etwa in Fertiggerichten, Fruchtjoghurts, Schokolade, Wurst, Pizza, Gewürzmischungen, Ketchup, Süßigkeiten, Vitamintabletten oder Babynahrung. In der Nahrungsmittelindustrie wird es Lebensmitteln auch als Aromastoff oder Stabilisator zugefügt.
Die Krankheit wird selbst von den Betroffenen oft nicht wirklich registriert, denn anfangs plagt sie nur ein gelegentliches Unwohlsein, vielleicht fühlen sie sich auch nur ab und an appetitlos und müde. Die Symptome der Zöliakie sind so vielfältig, dass es den meisten schwerfällt, sie mit einer Unverträglichkeitsreaktion ihres Körpers gegen das Klebereiweiß Gluten in Zusammenhang zu bringen - zumal vielen die Krankheit unbekannt ist. Die Deutsche Gesellschaft für Zöliakie schätzt, dass 80 bis 90 Prozent aller Zöliakie-Betroffenen untypische, wenig oder keine Symptome haben. Häufig tritt die Erkrankung bereits im Kindesalter auf, wird jedoch nicht diagnostiziert.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hammer Emilie (09.11. 2010 08:53 Uhr):
Ich selbst hatte in der Kindheit eine schwere Zoeliakie. Im Erwachsenenalter ass ich während 10 Jahren glutenfrei. Das empfand ich als wenig hilfreich, denn ich verstand die Ursache der Zoeliakie nicht: es ist ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Heute schaue ich, dass ich davon zu mir nehme und ich ersetze das Eiweiss mit Soja, alles mittels Nahrungsergänzung. Ich habe keine Beschwerden und bin voll leistungsfähig.
Antworten - Kommentar von Kurt Zech (09.11. 2010 10:32 Uhr):
Es gibt ein Nahrungsergänzungs Produkt das Glutenfrei ist. Der Organismus bekommt hierdurch alle Vitalstoffe aus der Natur. Anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie. Kinder können es soger kostenlos bekommen. Mehr Infos unter www.juiceplus.com/+zech29685d
Antworten - Kommentar von Doll Rudi (09.11. 2010 10:35 Uhr):
Lassen Sie Brot nicht nur wegen der Gluten weg . Dieses Futter werden Sie nicht vermissen,denn es wird Ihnen deutlich besser . mit freundlichen Grüßen R.Doll
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