Allergiker aufgepasst: Bald beginnt die Zeit der Hypersensibilisierung
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 24. August 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie unter einer Pollenallergie leiden und diese bekämpfen wollen, ist die kommende Zeit entscheidend für Sie. Denn nun lässt die Belastung durch die allergieauslösenden Pflanzenteile langsam nach - genau der richtige Zeitpunkt, wenn Sie eine Hyposensibilisierung beginnen wollen. Sie kann Ihre Allergie deutlich mindern.
Die klassische Form dieser Desensibilisierung erfolgt durch Spritzen. Nach einem engen Zeitplan bekommen Sie genau die Stoffe, die Ihre Allergie auslösen, unter die Haut gespritzt.
Aber es geht auch anders: Gerade bei Gräser- und Pflanzenallergien können Sie die Allergene auch in Tablettenform zu sich nehmen. Der Vorteil: Sie können Ihre Hypersensibilisierung nach ärztlicher Einweisung auch alleine durchführen. Zudem ist das Risiko, dass es zu einem allergischen Schock kommt, geringer.
Egal, ob Sie die klassische Desensibilisierung oder eine Desensibilisierung durch Tabletten bevorzugen, das gewünschte Ergebnis ist immer das Gleiche: Sie kommen gewollt und immer wieder in Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff. So soll sich Ihr Körper an das Allergen gewöhnen, die allergische Reaktion soll eingedämmt werden. Auf Dauer verringert sich so auch das Risiko eines Etagenwechsels. Das bedeutet, dass Sie weniger Gefahr laufen, dass sich aus Heuschnupfen zum Beispiel allergisches Asthma entwickelt.
Übrigens dürfen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen lassen, bevor Sie mit einer Hyposensibilisierung beginnen. Denn wenn wir einen milden Winter bekommen, können Erlen- oder auch Haselnusspollen bereits Ende Dezember wieder fliegen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von MW (24.08. 2011 22:07 Uhr):
Liebe Frau Kollega, die Hitze scheint auch Ihnen zu schaffen zu machen, dass Sie das eine Mal von Hyposensibilisierung, dann von Hypersensibilisierung sowie von Desensibilisierung schreiben....was wollen Sie sagen? Bitte erklären Sie die Begriffe, sonst verstehen das die Leute nicht! Und wo Sie sonst doch immer vor Gefahren warnen, empfehlen Sie hier eine Therapie, die garnicht immer zum Erfolg führt und dazu noch ganz schön gefährlich sein kann mit dem allergischen Schock, den Sie so nebenbei erwähnen! Viel besser wirksam und ungefährlich ist eine Behandlung mit Akupunktur bei einem Arzt der Europäischen Akademie für Akupunktur und Auriculomedizin mit Sitz in München oder Klassische Homöopathie, wofür Adressen über den Deutschen Zentralverband Homöopathischer Ärzte erhältlich sind. Diese Methoden können die wirkliche Ursache behandeln, doch braucht es auch hier Geduld über 3-5 Jahre, so wie bei der Hyposensibilisierung auch. Ausserdem können auch andere neuere Methoden helfen, nur sind viele noch nicht so bekannt. "Bitte sorgfältiger Ihre Berichte schreiben" hat kürzlich ein Leser bei einem anderen Bericht bemängelt, ich muss es hier wiederholen! Sonst sind Ihre sonst guten Artikel immer weniger glaubwürdig! Liebe Grüsse, MW
Antworten- Antwort von Frank Severin (06.09. 2011 18:51 Uhr):
Guten Tag, leider wird bei der Anpreisung von Desensibilisierung -Therapien meist verschwiegen, dass das meistens genmäßig gestörte Immunsystem sich nach erfolgreicher Desensibilisierung schon nach kurzer Zeit erneut Allergieauslöser sucht, auf die es seine, nicht aufgelösten und lauernden, Immunkomplexe loslässt. Hier werden wieder einmal nur die Sympthome bekämpft, Hoffnungen beim Patienten geweckt und Geld verdient, aber wirklich heilen? Die Heilung kann nur grundsätzlich erfolgen, wenn der Schalter für das feherlhaft arbeitende Immungsytem gefunden wird d.h. den Schalter, der die Auflösung von Immunkomplexe veranlasst. Wenn schon hier eine genetische Disposition vorliegt, ist alles andere, wie bei den heutigen angewandten falschen Krebstherapien Verdummdeuwelung der Kranken. Man verbreitet Hoffnung auf Heilung und das lässt man sich auch noch hoch bezahlen! Freundlichst gegrüßt Frank J. Severin
- Antwort von Frank Severin (06.09. 2011 18:51 Uhr):