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5. Türchen: Was darf auf den Weihnachtsteller?

Morgen ist Nikolaustag und in Familien mit Kindern werden heute Abend fleißig die Schuhe geputzt, damit diese morgen früh mit einer kleinen Überraschung gefüllt sind. Auch viele Erwachsene nutzen die Gelegenheit und schenken sich als kleine Aufmerksamkeit etwas Süßes an diesem Tag. Natürlich sollten Kinder nicht zu viel Süßes essen, aber zu Weihnachten und Nikolaus dürfen die Eltern auch mal ein Auge zudrücken.

weihnachten Süßigkeiten Lebkuchen

Wie viel Süßes ist erlaubt?

Ernährungsexperten empfehlen, dass Kinder bis zum Schulalter nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge in Form von Süßigkeiten aufnehmen sollten. Das sind:


Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

Prima Checkliste gibt einen schnellen Überblick . . .

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  • für Einjährige maximal 100 kcal
  • für Zwei- bis Dreijährige maximal 110 kcal
  • für Vier- bis Sechsjährige maximal 150 kcal

in Form von Süßigkeiten pro Tag. Gerade an Weihnachten ist allerdings eine solche Menge schnell zusammengekommen.

… und so viel liegt auf dem Weihnachtsteller

Die nachfolgende Tabelel gibt einen Überblick über den Kaloriengehalt typischer Weihnachtsleckereien.

Süßigkeit / GebäckKaloriengehalt pro Stück
Buttergebäck45 kcal
Dominostein70 kcal
Kokosmakrone70 kcal
Marzipankartoffel25 kcal
Nürnberger Lebkuchen160 kcal
Schwarzweißgebäck50 kcal
Spritzgebäck50 kcal
Vanillekipferl60 kcal
Vollmilchschokoladen-Nikolaus (100 Gramm)530 kcal
Zimtstern80 kcal

Die gesündere Alternative

Am Nikolaustag darf für die Kleinen zwar der Schokoladen-Nikolaus nicht fehlen. Doch der Rest des Tellers oder Stiefels sollte mit Orangen, Mandarinen, Nüssen oder Äpfeln gefüllt sein. Obst und Nüsse sind den Süßigkeiten haushoch überlegen. Orangen und Mandarinen schmecken lecker, enthalten viele Vitamine und schützen durch Vitamin C sowie sekundäre Pflanzenstoffe vor Erkältungen. Nüsse und Mandeln sind zwar auch nicht gerade kalorienarm, enthalten aber hochwertige Fettsäuren (z. B. hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Walnüssen) und sind im Gegensatz zu Schokolade zuckerfrei. Nüsse regen außerdem durch ihren Inhaltsstoff Tryptophan die Bildung von Serotonin an und sorgen somit für gute Laune.


Essen ohne Kohlenhydrate?

Diese Lebensmittel sollten Sie dann meiden . . .

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Achtung: Kinder unter drei bis vier Jahren sollten keine ganzen oder in grobe Stücke gehackten Nüsse bekommen, weil die Gefahr des Einatmens von Nüssen oder Nussstücken in diesem Alter sehr groß ist. Besonders gefährlich sind Erdnüsse und Pistazien. Allergiegefährdete Kinder sollten im ersten Lebensjahr sicherheitshalber gar keine Nüsse bekommen. Erdnüsse in jeder Form sollten bis zum Alter von drei Jahren gemieden werden.

Nüsse Weihnachten© Adobe Stock

Anregungen für den „süßigkeitenreduzierten“ Nikolausteller

  • Trockenobst (am besten ungeschwefelt), z. B. Apfelringe, Aprikosen oder Rosinen
  • Studentenfutter (für Kinder ab drei Jahren, da auch hierin Nüsse enthalten sind)
  • Vollwertplätzchen, Lebkuchen oder Früchtebrot statt herkömmlicher Plätzchen (aber selbst die sind in Maßen und selbst gebacken in Ordnung)
  • Honigmarzipan (für Kinder ab einem Jahr), vielleicht selbst zu netten Figuren wie Sternen oder Bäumchen geformt bzw. ausgestochen
  • Kleinigkeiten zum Spielen oder Basteln, z. B. kleine Holzfiguren

6 Tipps für den Umgang mit Süßem

  1. Reduzieren Sie Ihre Süßigkeitenvorräte. Was man nicht zu Hause hat, kann man auch nicht essen und kleine Packungen sind allemal besser als XXL-Formate.
  2. Geben Sie süße Getränke nur in Maßen. Nichts spricht gegen ein Glas Limonade ab und an. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf sollte jedoch über verdünnte Fruchtsäfte, Wasser oder Früchtetees aufgenommen werden.
  3. Vereinbaren Sie eine feste Ration an Süßigkeiten. Kleinere Kinder können eine Tagesration bekommen (z. B. ein bis zwei Vollkornkekse oder zehn Bio-Gummibärchen).
  4. Geben Sie Ihrem Kind Süßigkeiten am besten immer zur selben Tageszeit, zum Beispiel nach dem Mittagessen. So fällt ihm der Verzicht leichter, denn es weiß, dass es am nächsten Tag wieder etwas bekommt.
  5. Bieten Sie Süßes in gesunder Form an. Gelegentlich eine süße Haupt- oder Nachspeise oder mundgerecht geschnittene Obsthäppchen helfen dabei, den Süßhunger auf gesunde Weise zu stillen.
  6. Setzen Sie Süßigkeiten nicht als Trostpflaster oder Belohnung ein, sonst erlernt Ihr Kind die falschen Signale. Belohnen Sie Ihr Kind lieber mit Zuwendung.
Tipp: Versuchen Sie, eine „Naschdose“ einzuführen. Diese Methode klappt bei Erwachsenen genauso gut wie bei Kindern. Befüllen Sie die Dose mit einer Wochenration an Süßigkeiten und lassen Sie Ihr Kind oder sich selbst bestimmen, ob es sich die Süßigkeiten einteilt oder alles auf einmal isst. Sie müssen hierbei sehr konsequent und diszipliniert bleiben können.
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