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3. Türchen: Mit verschiedenen Badezusätzen entspannt durch die Adventszeit

Schon ein einfaches Salzbad ist echte Medizin für Haut und Kreislauf. Denn Salz verhindert, dass das Badewasser Ihrem Körper über die Haut Natrium entzieht. Dadurch bleibt Ihr Kreislauf stabil und kann die Wärmereize des Wassers optimal annehmen. Gleichzeitig hält Salz den Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut im Gleichgewicht.

Das gilt auch für die Schleimhäute Ihrer Atemwege, denn Sie atmen beim Baden salzhaltigen Wasserdampf ein. Außerdem fördert Salz die Aufnahme der heilsamen Wirkstoffe aus den Kräutern über die Haut.

Badezusatz Adventszeit© Adobe Stock

Salz schützt Ihre Haut

Geben Sie daher allen Bädern aus Kräuteraufgüssen drei bis vier gehäufte Esslöffel Speise- oder Meersalz zu. Für Kräuterbäder rechnet man pro Vollbad 300 bis 500 g getrocknete Heilkräuter (selbst gesammelt, aus dem Bioladen oder vom Markt).

Grundrezept: Geben Sie die Kräuter in einen kleinen Leinenbeutel (z. B. einen Einkaufsbeutel), knoten Sie diesen zu und überbrühen Sie ihn mit 2,5 Litern kochendem Wasser. Lassen Sie den Beutel etwa zehn Minuten in einem Emaillekochtopf zugedeckt ziehen, während Sie das Badewasser einlassen. Geben Sie dann den Aufguss zusammen mit dem Beutel in die Wanne und beginnen Sie Ihr Bad.

Ölbäder: Optimal für trockene Haut

Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun und dabei noch schöne Düfte schnuppern möchten, sollten Sie zu Ölbädern greifen. Dazu können Sie eines der zahlreichen Produkte aus Drogerie, Reformhaus oder Bioladen wählen. Viele Menschen finden es aber viel interessanter, sich das Badeöl selbst zu mischen. Dazu brauchen Sie ein Basisöl, beispielsweise Jojoba- oder Nachtkerzenöl, und dazu je nach Stimmung das passende naturreine Duft- bzw. Aromaöl (alle ebenfalls aus Bioladen, Reformhaus oder Drogerie) sowie einen Becher süße Sahne.


Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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Hautpflegendes Badeöl mit Nachtkerzenöl

Erwärmen Sie 50 ml Sojaöl auf etwa 40 °C und fügen Sie als natürlichen Emulgator 3 g Lecithinpulver hinzu. Nun geben Sie 50 ml Nachtkerzenöl hinzu und bewahren die fertige Mischung im Kühlschrank auf, wo sie ein paar Wochen haltbar bleibt. Zwei bis drei Esslöffel in einem warmen Vollbad helfen gegen trockene Haut und lindern den Juckreiz bei Neurodermitis.

Diese Öl-Kompositionen haben sich bewährt

gegen Nervosität3 Tropfen Fenchelöl

3 Tropfen Geranieöl

2 Tropfen Rosenöl

gegen Schlaflosigkeit6 Tropfen Geranieöl

4 Tropfen Ylang-Ylang-Öl

3 Tropfen Majoranöl

2 Tropfen Lavendelöl

gegen Schwitzen und Körpergeruch7 Tropfen Teebaumöl

4 Tropfen Salbeiöl


Essen ohne Kohlenhydrate?

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4 Tropfen Lavendelöl

gegen Muskelkater4 Tropfen Lavendelöl

3 Tropfen Rosmarinöl

2 Tropfen Wacholderöl

gegen Wintermüdigkeit8 Tropfen Rosmarinöl

4 Tropfen Ingweröl

Ein Bad nehmen© mattilda - Fotolia

So wirken Aroma- und Heilpflanzen als Badezusatz

  • Bergamotte: hebt die Stimmung, beruhigt die Haut
  • Eukalyptus: konzentrationsfördernd, gegen Erkältungen
  • Fichtennadel: gegen Atemwegsentzündungen
  • Geranium: stimmungsaufhellend, schlaffördernd
  • Heublume: gefäßerweiternd, schweißtreibend
  • Hopfen: schlaffördernd
  • Ingwer: anregend, durchblutungsfördernd
  • Kamille: entzündungshemmend, desinfizierend
  • Latschenkiefer: desinfizierend, gegen Erkältungen und Gelenkschmerzen
  • Lavendel: schlaffördernd, gegen Asthma, antidepressiv
  • Majoran: dämpft die Sinne / Libido
  • Melisse: beruhigend, antibakteriell
  • Myrrhe: pflegt die Haut, fördert die Wundheilung, soll einen verjüngenden Effekt haben
  • Nachtkerze: gegen Juckreiz, hautberuhigend
  • Orange: entspannend, konzentrationsfördernd
  • Rosenblüten: sinnlich, entspannend
  • Rosmarin: hebt den Blutdruck
  • Thymian: löst Husten
  • Wacholder: muskelentspannend
  • Ylang-Ylang: regt die Sinne / Libido an
  • Zitrone: ausgleichend, konzentrationsfördernd

Zubereitung: Mischen Sie die Sahne, zwei bis drei Esslöffel des Basisöls und 10 bis 15 Tropfen Aromaöl in einer kleinen Schüssel, bevor Sie den Badezusatz in die gefüllte Wanne geben. Die Sahne emulgiert das Öl und sorgt dafür, dass es sich im Wasser besser verteilt. Statt Sahne können Sie auch Molke nehmen, die zudem den Säureschutzmantel Ihrer Hautstärkt. Manche Badespezialisten schwören auch auf die Zugabe von einem Esslöffel Honig, der empfindliche Haut beruhigen soll. Probieren Sie es einfach aus, vielleicht zunächst als Fußbad. Und bleiben Sie sparsam: Mehr als fünf verschiedene Düfte verwirren Ihre Sinne. Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was gefällt und Ihnen gut tut.

Ansteigendes Fußbad zur Toxin-Ausleitung

Die Füße werden in der Naturheilkunde auch Hilfsnieren genannt, da über die Fußsohlen Giftstoffe besonders gut ausgeschieden werden können. Daher ist ein ansteigendes basisches Fußbad die perfekte Unterstützung für die Nieren, denn es hilft auch, Säuren auszuscheiden.

Und so wird’s gemacht: Füllen Sie eine Schüssel mit etwa 36 °C warmem Wasser, dem Sie ein Esslöffel basischen Badezusatz (z. B. Jentschura Meine Base©) hinzufügen. Stellen Sie Ihre Füße so in das Badewasser, dass zwar Ihre Füße, nicht aber Ihre Knöchel bedeckt sind. Gießen Sie nun etwa eine Viertelstunde lang so lange heißes Wasser nach, bis eine Temperatur erreicht ist, die Sie gerade noch aushalten. Tupfen Sie die Füße anschließend trocken und ruhen Sie eine Weile.

Fußbad© Adobe Stock

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