Advent: Mobilisieren Sie Vorfreude und Genuss
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Sportmedizin
vom 15. Dezember 2009, 05:00 Uhr
GNL5223
Machen Sie die Adventszeit zur Ausnahme-Zeit, auch wenn Sie sonst ständig auf Achse sind. Verabreden Sie mit Ihrer Familie und Freunden, dass an den Wochenenden nur schöne und angenehme Dinge besprochen und getan werden.
Jetzt am Donnerstag- oder Freitagabend könnten Sie sich beispielsweise zusammen finden, um in aller Ruhe über alle in der Woche aufgestauten Probleme, Frust, Stress und Ärger zu sprechen und vielleicht Lösungen zu finden. Dann packen Sie diese Sorgen und Nöte symbolisch in einen Karton und verschnüren ihn bis nach dem Weihnachtsfest oder besser noch bis zum neuen Jahr.
Nun geht es daran, dass Sie sich gemeinsam überlegen, wie Sie das letzte Adventswochenende gestalten wollen: Haben Sie Lust ins Kino zu gehen? Gemeinsamzu spielen, zu backen oder zu basteln? Konzerte zu hören? Spaziergänge zu machen? Eine Fitnessstunde zu veranstalten? Etwas Bestimmtes im Fernsehen anzuschauen? Führen Sie in der Familie die „blue hour" ein. Für eine Stunde am späten Nachmittag schalten Sie das Licht und alle elektronischen Geräte aus (Handys, Fax, Telefone, PCs, Türklingel) und trinken bei Kerzenschein gemeinsam mit einander Tee, Kaffee oder ein Glas Wein. Vielleicht lesen Sie sich gegenseitig etwas vor, singen miteinander oder hören etwas ausgewählte Musik beziehungsweise eine Audio-CD zusammen. Auf jeden Fall sollte diese blaue Stunde eine stille besinnliche Stunde sein, in der Sie nicht von außen und vom Zivilisationslärm gestört werden.
Halten Sie es so auch an den Feiertagen: Schalten Sie so oft wie möglich alles ab und aus. Das gilt auch für das Fernsehen: Suchen Sie sich bewusst aus, was Sie mit der Familie sehen wollen, aber lassen Sie das Gerät nicht stundenlang vor sich hindudeln. Das strapaziert unnötig Ihre Nerven. Sie können übrigens Weihnachten auch zur nachrichtenfreien Zone erklären.
Planen Sie Mußezeiten ein - auch für die Weihnachtsfeiertage. Sie müssen nicht rund um die Uhr mit der Familie zusammen sein. Wenn Sie Lust haben auf ausgedehnte Badestunden, Spaziergänge, einen Lauf, ein Mittagsschläfchen oder Lesestunden, einfach festlegen. Die anderen können und wollen sich auch einmal selbst beschäftigen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Friedemann Kuppler (15.12. 2009 09:40 Uhr):
Sehr gut. Vielen Dank!
Antworten - Kommentar von Ingrid Runwall (15.12. 2009 10:17 Uhr):
Das hört sich alles wunderschön an wenn man eine grosse Familie und Freundeskreis hat, was soll man machen wenn man eine Witwe ist 78 Jahre alt ohne Geschwister und die meisten Freunde sind nicht mehr da oder krank, Bitte gerne um Tips da ichwohl nicht die einzige bin! Mit freundlichen Gruss Ingrid
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