7 Tipps für das Autofahren bei Nacht
Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 13. Mai 2008, 10:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser!
Haben Sie Probleme beim Fahren in der Dunkelheit? Dann kommen unsere heutigen Tipps Ihnen sicher wie gerufen!
Was Sie tun können, um Osteoporose zu vermeiden oder zu lindern und was den Kater am morgen nach dem Fest am besten vertreibt.
Viel Spaß beim Lesen!
Dr. Dietmar Kowertz
Wer am Tag noch den vollen Durchblick am Steuer hat, kann nachts trotzdem Probleme bekommen. Grund: Die Kontrastsehschärfe beträgt gerade bei Älteren nachts nur noch 20 bis 30 % der Tagessehschärfe. Ein Hindernis, das man bei Helligkeit in 100 Metern Entfernung noch gut erkennt, wird nachts erst in einer Entfernung von 25 Metern wahrgenommen.
7 Tipps für das Autofahren in der Dunkelheit:
1. Tipp: Passen Sie die Geschwindigkeit Ihrem Sehvermögen an. Wenn Sie sich unsicher fühlen, lassen Sie jemanden ans Steuer, der diese Probleme nicht hat.
2. Tipp: Reinigen Sie vor dem Start gründlich die Frontscheibe Ihres Wagens. Schlieren und Schmutz behindern zusätzlich die Sicht.
3. Tipp: Halten Sie die Scheibenwischer sauber, damit sie keine Kratzer auf der Scheibe verursachen. Abgenutzte Wischerblätter sollten Sie sofort austauschen.
4. Tipp: Schauen Sie nie direkt in die Scheinwerfer von entgegenkommenden Fahrzeugen. Lieber kurz etwas seitlich auf den rechten Fahrbahnrand blicken.
5. Tipp: Lassen Sie in einer Fachwerkstatt regelmäßig die Beleuchtung Ihres Autos überprüfen, damit Entgegenkommende nicht von Ihnen geblendet werden. Fernlicht und Nebelscheinwerfer nur einschalten, wenn es wirklich nötig ist.
6. Tipp: Fahren Sie nachts nie mit getönter Brille. Die Augen erkennen sonst keine Kontraste mehr.
7. Tipp: Falls Sie eine Brille brauchen, sollten Sie ein Modell mit schmaler Fassung und dünnem, hoch angesetzten Bügel tragen. Eine solche Brille engt Ihr seitliches Blickfeld nicht ein. Wichtig: Entspiegelte Gläser lassen mehr Licht durch und verhindern störende Reflexe.