3. Schritt: Lassen Sie keine Stille aufkommen

in Naturmedizin aktuell
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Ausgewählte Entspannungstechniken unterstützen Sie beim Abbau von Stress, machen Sie widerstandsfähiger für die Belastungen des Alltags und helfen, trotz des Ohrgetöses zur Ruhe zu kommen. Ein speziell entwickeltes Hörtraining sensibilisiert Sie für die Geräuschvielfalt Ihres Alltags und lehrt Sie, auch wieder andere Geräusche wahrzunehmen. Nicht wenige Betroffene machen gute Erfahrung damit, sich bewusst anderen Geräuschen zuzuwenden - etwa ihrer Lieblingsmusik - also „die Ohren nach außen zu klappen", um die inneren Störenfriede zu übertünchen. Alles, was Sie ablenkt, ist gut: Malen, Schreiben, Tanzen, Spazieren gehen, Sport machen. Stille sollten Sie zumindest für eine Zeitlang vermeiden. Denn wenn es zu ruhig ist, werden die Klopfgeister wieder lauter. Deswegen ist es auch am besten, wenn Sie bei leiser Musik einschlafen.



4. Schritt: Knopf im Ohr
Wenn das alles nicht fruchtet, können Sie vom Hörgeräte-Akustiker mit einem Tinnitus Control Instrument versorgt werden, dem TCI. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gerät, das ein permanentes, sehr leises Rauschen in Ihr Ohr leitet. Es ist wie ein normales Hörgerät zu tragen (als Hinter-dem-Ohr- oder In-dem-Ohr-Variante). Kombinationsgeräte können gleichzeitig eine Minderung der Hörfähigkeit ausgleichen.

Jeder Betroffene muss es lernen, auf seine Art mit den nervenden Geräuschen zu leben. Fast immer kommt dabei ein Mix aus unterschiedlichen Methoden zustande. Den meisten - rund 80 Prozent - gelingt es damit nach einer Weile, sich durch die Ohrgeräusche nicht mehr wesentlich belästigt zu fühlen.



von
Sylvia Schneider

Erfahren Sie hier mehr zu Sylvia Schneider - aus dem Redaktionsteam von FID Gesundheitswissen.

 
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Kommentar von Ellen Schwung

Hallo, Gute Erfolge bei Hörsturz und Tinitus wurden durch die Samonas Klangtherapie nach Ingo Steinbach erreicht. Zitat: Samonas Auditives Training basiert auf den Grundlagen der Neurobiologie. Das auditive System ist über eine Vielzahl von Nervenverbindungen direkt und indirekt mit dem Gehirn und anderen Körperorganen verbunden. Daraus resuliert das intensive Einflussnehmen des auditiven Sysstem auf den gesamten Organismus. Auf die unterschiedlichen Körper- und Organfunktionen; auf das vegetative und zentrale Nervensystem.

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