Warzenviren werden in Schwimmbädern und Fitnessclubs „weiter gereicht
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Warzen
vom 30. April 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Wenn Sie mehrere Warzen haben, sollten Sie zunächst dennoch einen Hautarzt aufsuchen, damit er feststellen kann, ob es sich bei Ihren Warzen wirklich um welche handelt oder ob es einfach kleine Hautwucherungen sind, die sich oft mit dem Alter einstellen. Diese reagieren natürlich nicht auf die genannten Mittel gegen Warzen Der Hautarzt kann die Warzen und Hautwucherungen mit Elektroninstrumenten "verkochen", mit Kältetherapie vereisen, mit Laserstrahlen verdampfen oder mit einem Zellgift bepinseln. Sie können aber auch in der Apotheke Warzenpflaster oder salizylsäurehaltige Lösungen zur Schältherapie kaufen. Abzuraten ist von aggressiven, ätzenden Mitteln wie Höllenstein (Silbernitrat) oder Eis-Essig, denn sie können zu Entzündungen führen.
Stellen Sie Warzen im Genital- oder Analbereich fest, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Das Warzenvirus, das diese Infektionen auslöst, wird für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht.
Klassische Übertragungsstätten insbesondere für Fußsohlenwarzen (Plantar- oder Dornwarzen) sind Swimmingspools, Badeanstalten, Sporthallen, Fitnessclubs und Umkleideräume. Die Viren werden entweder durch den direkten Kontakt oder über Gegenstände "weiter gereicht". Sie können bis zu 20 Monate in Ihren Zellen schlummern, bevor sie sich bemerkbar machen.