Warum Sie mit Teebaumöl vorsichtig sein sollten
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Teebaumöl
vom 30. September 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
schon seit Längerem wird das Öl aus den Blättern des australischen Teebaums hoch gelobt. Es wirkt entzündungshemmend und pilztötend, soll die Wundheilung unterstützen, die Hautfeuchtigkeit regulieren, das Immunsystem stärken und die Zellerneuerung anregen. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Vor einiger Zeit wurden denn auch kritische Stimmen laut, weil zwei Kinder nach der Behandlung mit Teebaumöl mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.
Die äußerliche Anwendung von Teebaumöl führt gelegentlich zu Hautreizungen. Reines Teebaumöl ist der zarten Haut nicht zuträglich. Verdünnen Sie es immer mit einem Körperöl wie Jojoba- oder Mandelöl, wenn Sie sich damit massieren wollen. Faustregel: Geben Sie zwei bis drei Tropfen Teebaumöl auf mindestens 50 Milliliter Körperöl. In fertigen Lotionen oder Cremes ist das Teebaumöl ohnehin meist stark verdünnt. Doch auch in geringen Konzentrationen kann das Öl eventuell durch feine Hautrisse in die Haut eindringen und dort Reizungen verursachen. Bringen Sie Teebaumöl nie in Augennähe! Auch Allergiker sollten Vorsicht walten lassen.
Besondere Reierscheinungen werden nach Anwendung des oxidierten Öls beobachtet. Das ständige Öffnen der Flasche, Licht und Wärme treibt den Oxidationsprozess voran. Deshalb ist Teebaumöl nicht beliebig lange einsatzfähig. Kaufen Sie immer nur kleine Mengen und verbrauchen Sie diese rasch. Beginnt das Öl sich grünlich-bräunlich zu verfärben und nach Terpentin zu riechen, sollten Sie es rasch entsorgen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ulrich Denninger (30.09. 2009 09:08 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, vielen Dank für Ihre Hinweise. Aber für mich überflüssig. Ich habe mit dem Öl beste Erfolge und kann es nur empfehlen. Aber nirgends in der Schöpfung ist die Dummheit so verbreitet wie in der heutigen Generation. Ob es an der Bildungsreform liegt? Von allem Zuviel ist allemal Gift. Mir ist z.Bsp. ein guter 3er Arzt lieber als ein 1er Aufschneiter. mfG Denninger
Antworten - Kommentar von Hanni (30.09. 2009 09:26 Uhr):
Ja, bei Kindern hätte ich das auch nicht angewendet. Verstehe gar nicht, dass Mütter immer so unvernünftig sind. Ich selbst habe Teebaumöl mit großem Erfolg unverdünnt bei Lippenherpes benutzt. Es hat mir nichts geschadet, bin wohl nicht so empfindlich und das Herpes war fast wie von Zauberhand verschwunden. MfG Hanni
Antworten - Kommentar von Christa Bader (30.09. 2009 12:33 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, Sie haben sicherlich Ihre Quelle für Informationen über Teatree. Beim Teebaumöl kann ich Ihnen leider nicht zustimmen. Ich arbeite schon einige Jahre mit Teatree und verarbeite es auch in Produkte. Außerdem verwende ich es pur auch auf meiner Schleimhaut. Es gibt Studien, die bezeugen, daß nur 32 Personen von mehreren 1000 Studie über 8 Jahre hinweg mit Hautreizungen reagiert haben. Quelle Uniklinik München. Leider gibt es Bestrebungen - initiiert durch Pharmalobby - das Teebaumöl apothekenpflichtig zu machen. Teebaumöl halt sich problemlos ein Jahr ohne sich zu verändern, vorrausgesetzt ist eine gute Qualität. Man kauft es besser bei einer guten Firma, zum Beispiel bei WADI, Primavera, Tao Oasis oder ähnlichen Firmen, die auf Qualität achten. Mir freundlichen Grüßen Christa Bader
Antworten - Kommentar von Kuno Will (30.09. 2009 16:11 Uhr):
Was sind Reierscheinungen?
Antworten - Kommentar von Schmedler (30.09. 2009 17:14 Uhr):
Öle sollten immer kühl und bei gleicher Temperatur gelagert werden, außerdem ist es wichtig Teebaumöl je nach Gebrauch zu kaufen. Also wenn ich es einnehmen will, muß ich unpedingt dieses verlangen, denn auch in Apotheken presentieren sie das Teebaumöl welches vorwiegend nur Äußerlich angewendet werden darf und ich bin schon darauf gekommen, daß manche nicht danach fragen für welchen Zweck es benötigt wird. denn zum einnehmen muß dies meistens erst bestellt werden, weil es den meisten zu teuer ist und deshalb nur das billige Öl angeboten wird. Wie ich ihnen schon im letzten Schreiben mitgeteilt habe,gibt es in der Schweiz die Firma Just welche durch Berater auf der ganzen Welt schon bekannt sein dürfte die ein Teebaumöl ganz besonderer Art und einzigartig herstellt. Es besteht aus drei verschiedenen Teebaumsorten und ist deshalb auch mild, sodaß meine Enkelkinder diese mit zwei Jahren bei Husten oder Halsschmerzen zwei Tropfen auf einen Würfelzucker eingenommen haben und außerdem auf Offene oder Brandwunden gegeben habe. Es kommt eben immer auf das Produkt an.Leider gibt es aber Menschen die Allergisch reagieren nicht nur auf Teebaum sondern sogar auf Kamille. Es ist kein Wunder daß es Menschen mit so vielen Allergien gibt bei der heutigen Ernärung. Ich verwende dieses spezielle Teebaumöl sei es gegen Pilze, Infektionen,Fieberblasen Insektenstiche,und..........immer und habe immer ein kleines Fläschen in der Handtasche bereit.
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