Warme Quellen gegen den Stress
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Stress
vom 6. November 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Wasser-, Dampf- und Wärmeanwendungen sind eine prima Ergänzung zu Sport und Bewegung. Sie tun den Muskeln gut und fördern den Abbau von Stresshormonen. Versuchen Sie es doch auch einmal mit einer heißen Quelle. Thermalbäder - hinter diesem Begriff verbirgt sich nämlich das reinste Wohlfühlparadies. Wissenschaftler bestätigen überdies, dass es höchst wirksam ist. Der Körper taucht in einer Therme in eine Menge Salze, Mineralien und Spurenlemente.
Therme darf sich übrigens nicht jede Sprudelquelle nennen. Sie muss mindestens 20 Grad Celsius heiß sein, wenn sie aus der Erde kommt. Thermalwasserbecken sollten konstant auf 32 bis 35 Grad Celsius gehalten werden, denn das tut Ihnen am wohlsten. Zudem bringt Thermalwasser Mineralien und Heilgase aus den tieferen Gesteinsschichten mit - etwa Radon, Schwefel, Jod, Kohlendioxid und Sole. Die Thermalwasser-Gase stabilisieren die Hautenzyme, beruhigen empfindliche Haut, verbessern die Durchblutung und kurbeln den Kreislauf an. Und das besonders Positive: Der Effekt hält lange an.
Wenn Sie keine Therme in der Nähe haben, besorgen Sie sich Thermal-Badezusätze in Ihrer Apotheke. Und dann nichts wie ab in die Badewanne.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb