Vegetarische Ernährung: Hochwertiges Eiweiß ist gefordert
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Vegetarische Ernährung
vom 4. Dezember 2008, 06:00 Uhr
GNL5223
Da die einzelnen pflanzlichen Eiweißlieferanten nicht alle Eiweißbausteine (Aminosäuren) enthalten, die der Körper braucht, sollten Vegetarier - übrigens generell - auf möglichst viele verschiedene pflanzliche Eiweißquellen zurückgreifen. Dazu gehören Linsen, Erbsen, Bohnen, Bohnensprossen, Kartoffeln, Nüsse und Sojaprodukte. Zusammen mit Milch und Milchprodukten ergeben sie fast einen vollwertigen Ersatz für Fleisch - zum Beispiel in Form von Pellkartoffeln mit Quark oder Käse mit Nüssen. Auch Vollkornreis beispielsweise ist ein guter Eiweißlieferant.
Wie für alle Schwangeren ist es für Ihre Tochter wichtig, dass sie ausreichend Folsäure zu sich nimmt. Dieses Vitamin steckt normalerweise in grünem Blattgemüse, wird in der Schwangerschaft aber auch als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Das sollte mit dem Arzt abgesprochen werden - ebenso die Einnahme eines Vitamin B -12-Präparates, denn dieses ist überwiegend in Fleisch zu finden. Auch der Eisen-Spiegel sollte regelmäßig kontrolliert werden. Ein großer Pluspunkt der vegetarischen Ernährungsweise ist, dass generell mehr auf gesunde unbelastete Zutaten und einen gesunden Lebensstil geachtet wird. Puddingvegetarierinnen und Veganerinnen ernähren sich eindeutig nicht gesund und gefährden damit ihr Baby.
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