Tag der Endometriose: Sie sind die Expertin für Ihr Leben!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Endometriose
vom 29. September 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
wenn Ihre Regelschmerzen unerträglich werden und der Geschlechtsverkehr für Sie mit quälenden Schmerzen verbunden ist, dann leiden Sie womöglich an einer weit verbreiteten, aber weitgehend unbekannten Krankheit: der Endometriose. Jede zehnte Frau ist davon betroffen. Mehr als 30.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich daran. Das Leiden ist zwar gutartig und verschwindet im Laufe der Wechseljahre, kann Ihre Lebensqualität jedoch stark beeinträchtigen. Um dieses Leiden stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, wurde der heutige Tag als Tag der Endometriose ausgerufen.
Bei der Endometriose siedeln sich Gewebezellen aus der Gebärmutterschleimhaut (= Endometrium) außerhalb der Gebärmutter im Unterleib an - etwa in den Eileitern, an den Eierstöcken, im Darm, in der Blase oder am Bauchfell. Dort können sie Zysten bilden, sich entzünden, mit der Menstruationsblutung „mitbluten“ und starke Schmerzen verursachen. Bis heute ist ihre Entstehung noch weitgehend ungeklärt, gewiss ist aber, dass die Endometriose zu den häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit gehört. Der Leidensweg der Betroffenen von den ersten Beschwerden bis zur richtigen Diagnose dauert vier bis sieben Jahre - oft auch länger. Viele Gynäkologen denken einfach nicht daran, dass die vielfältigen Symptome, die einzeln oder kombiniert auftreten können, zum Krankheitsbild der Endometriose gehören können.
Deshalb mein Rat an Sie: Lassen Sie sich nicht abspeisen, wenn Sie bei sich eine Endometriose vermuten! Frauen haben beim Frauenarzt oft Probleme, überhaupt Gehör zu finden. Zu schnell werden sie mit Medikamenten – oft mit schwersten Geschützen – wieder nach Hause geschickt, ohne dass hinterfragt wurde, was sie denn wirklich haben. Nicht selten werden auch Verlegenheitsdiagnosen gestellt, Medikamente gegen nicht vorhandene Krankheiten verordnet oder unnötige Operationen vorgeschlagen.
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Opriel (29.09. 2010 14:08 Uhr):
Ich habe immer sehr schmerzhaft meine Periode und meinen Eisprung gehabt. Vor zwei Jahren wurde mir ein Tumor aus dem Bauchnabel operiert. Diagnose: Endometriose im vierten Stadium. Ich habe mich daraufhin noch mehr mit ganzheitlicher Medizin befasst und bin über mein Augentraining auf Mirsakarim Norbekov gestoßen. Im Zuge seines Augentrainings soll man auch die sogenannten Gelenkübungen mit Schmackes machen. Ich habe mir bei der Ausübung dieser Gymnastik nicht nur vorgestellt, wie meine Augen besser werden, sondern auch, dass kleine Männchen in meinem Bauch die Endometrioseherde abbauen. Ich habe schon nach wenigen Tagen eine starke Verbesserung gespürt. Heute bin ich quasi schmerzfrei. Im Zuge dieser Übungen habe ich dann auch mein Myom bearbeitet, das jahrelang 3 cm groß war. Beim letzten Frauenarztbesuch war es nur noch 1,8 cm groß. Ich bin mir sicher, dass ich es durch die Visualisierungen und die Gewissheit und den festen Glauben, dass ich meinen Körper reparieren kann, völlig zum Verschwinden bringen werde. Übrigens, die Augen sind von fast -7 Dioptrien nun bei etwa -3 Dioptrien. Ziel: Normalsichtigkeit.
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