So vermeiden Sie Reisekrankheiten bei Haustieren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 5. Juni 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
auch Tiere leiden unter "Reisefieber", wenn sie mit Frauchen und Herrchen auf Reisen gehen. Hunde beispielsweise äußern ihr Unwohlsein mit Winseln, Zittern und Erbrechen. Die Vorfreude auf eine Urlaubsreise mit dem Auto wird dann auch für die Menschen zu einer "Zitterpartie". Ein homöopathisch arbeitender Tierarzt kann der Angst vorm Verreisen und der tierischen Reisekrankheit mit einer biologischen Therapie vorbeugen. Es stehen dafür wie für den Menschen etliche Präparate bereit. Ein wirksames und gleichzeitig sanftes Präparat wird dem Hund oder der Katze nur ein oder zwei Tage vorher verabreicht, damit ihm beispielsweise im Auto nicht schlecht wird. Auch gegen nervöse Unruhe kann der Tierarzt Ihrem Tier etwas verordnen - zum Beispiel Baldrian. Fragen Sie ihn am besten nach einer kleinen tierischen Reiseapotheke.
Wenn Hund und Katze Stress haben, sind sie ihren Menschen gar nicht so unähnlich. Katzen etwa sind sehr sensibel und können es partout nicht leiden, wenn sich in ihrem täglichen Ablauf oder in ihrer gewohnten Umgebung etwas verändert. Der Umzug in eine neue Wohnung, neue Möbel, ein Baby oder eine neue zweite Katze können das Seelenleben einer Samtpfote empfindlich stören. Das ist bei Hunden nicht viel anders. Meist löst das Auto Stress aus - ganz egal wohin die Fahrt geht. Die Katze zeigt plötzlich ein verändertes Markierungsverhalten. Sie reagiert mit Kratzmarkierungen - etwa an Tapeten und Möbeln oder auch Harnmarkierungen im ganzen Haus. Kratzbaum und Katzentoilette werden einfach ignoriert. Hunde dagegen verleihen dem Stress durch Zittern, Winseln, Jaulen oder Bellen Ausdruck. Aber er kann sich auch als "Zerstörungswut" äußern. Zeitungen, Hundekorb, Schuhe oder Reisegepäck können dann in Mitleidenschaft geraten.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Homöopathie Ihrem Vierbeiner helfen kann.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider