Skifahren ist kein Kampfsport
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 12. Januar 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Anders sieht es Cristiane und weist auf einen berechtigten Einwand hin: „Ich finde, man sollte das Tragen des Helms man schon anordnen. Denn es gibt doch immer noch so viele Leute, die das nur belächeln. Bis es sie selbst mal trifft, und dann ist es zu spät. Es muss immer erst etwas passieren, bevor die Leute aufwachen und anfangen zu denken. Ich muss immer an Folgendes denken: Bei uns in der Gegend gab es einen unbeschrankten Bahnübergang. Die Anwohner hatten Schranken beantragt, leider vergebens. Vor einigen Jahren passierte dann ein Unfall mit tödlichem Ausgang. Vier Wochen später wurden dort Schranken angebracht." Ja, wenn etwas passiert, dann geht es auf einmal. Das erleben wir doch oft.
Ein Argument, dem ich mich überhaupt nicht verschließen kann, denn ich persönlich mag am liebsten die Sportarten, für die man keine großartige Ausrüstung braucht, liefert Leserin Evi: „Es gibt beim Skifahren die Möglichkeit, sich an Rücken, Knien, Ellenbogen, Kopf etc. zu verletzen. Wir haben Freunde, die fahren Ski nur noch mit Knie- und Ellenbogenschützer, Rückenpanzer und selbstverständlich Helm. Wenn ich mich zu meinem Freizeitsport anzuziehen habe, als ob ich einen Kampfsport betreibe, habe ich keine Lust mehr aufs Skifahren..."