Sauerstoffmangel im Gehirn löst Benommenheitsschwindel aus
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Schwindel (Vertigo)
vom 27. Oktober 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Diese "Schwindelei" kennen Sie bestimmt auch: Wenn Sie nach langem Sitzen zu schnell aufstehen, wird Ihnen schwarz vor Augen oder Sie sehen in Ihren Augen Sternchen blitzen. Manchmal passiert das auch Morgens nach dem Aufstehen, wenn Sie länger krank waren oder wenn Sie sich zu lange nicht genügend bewegt haben. Der Benommenheitsschwindel entsteht durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns und verschwindet deshalb meist sofort, wenn durch Bewegung und Aktivität wieder mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt.
Benommenheitsschwindel kann mehrere Ursachen haben:
- zu niedriger Blutdruck
- zu hoher Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen
- Arteriosklerose in der Hirnregion
- Linksherzschwäche
- Lungenprobleme
- Blockaden der Halswirbelsäule
- bestimmte Hirnerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
- Hirnverletzungen
- starke Erschöpfung
- gelegentlich kann auch ein plötzlicher Schreck oder Angst einen Benommenheitsschwindel auslösen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ulrike Schrempp (29.10. 2010 08:14 Uhr):
Meine Mutter hatte im Hirn Wasser, dadurch wurde ihr oft schwindlig. Sie war dadurch auch mehrmals gestürzt! Dies ging monatelang. Endlich die Diagnose! Sie hatte Wasser im Hirn, dass man dann Drainage im Neurozentrum gelegt. Jetzt ist alles ok!! Diese Beschreibung fehlt in ihrem Bericht! und ist zwischenzeitlich gerade bei alten Menschen öfters als man denkt!!
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