Rotkohlsalat ist etwas für robustere Mägen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 24. September 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
„Was spricht dagegen, Rotkohl roh zu essen? Warum muss der Strunk entfernt werden? Ich esse Rotkohl gerne als Salat, fein gehobelt, mit Strunk." Das schreibt mir Leserin Gertraud.
Gesundheitliche Bedenken gibt es dagegen nicht. Doch viele Menschen vertragen eine solche Rohkost nicht so besonders gut. Doch wenn Sie den rohen Rotkohl gut vertragen, können Sie ihn gern in zuträglichen Mengen so verputzen. Den Strunk würde ich allerdings entfernen, denn er ist meist zäh, faserig und sehr schwer verdaulich.
So bereite ich einen Rotkohlsalat Sie für 2 Personen zu:
300 g Rotkohl
50 g Rosinen
1/2 TL geriebener Meerrettich
1 - 2 EL Rotweinessig (oder Himbeeressig)
1 TL Johannisbeergelee
1/2 TL fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Olivenöl
etwas Kümmel, wenn Sie das mögen
Rotkohl - wie in der vergangenen Woche beschrieben - vorbereiten und in sehr feine Streifen schneiden. Kohl mit Salz und Zucker bestreuen und so lange stampfen, bis Flüssigkeit austritt. Dann die Rosinen unterheben.
Aus Meerrettich, Essig, Johannisbeergelee, Zitronenschale und Öl eine Salatsauce rühren. Über den Kohl geben, mischen und gut durchziehen lassen. Noch einmal herzhaft abschmecken.
Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, können Sie den Kohl auch blanchieren, gut abtropfen lassen, in feine Streife schneiden und mit der Salatsauce mischen.
In die Salatsauce können Sie nach Geschmack auch fein geschnittene, in Wein gar gezogene Aprikosen, einige Tropfen Nußöl, 3 EL roten Traubensaft, 1 kleine gehackte rote Zwiebel oder einige geröstete Walnuss- oder Pinienkerne geben.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Kittler Arnd (24.09. 2009 12:56 Uhr):
ohne kommentar zum rezept: So bereite ich einen Rotkohlsalat Sie für 2 Personen zu:
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