Probieren Sie exotische Heiltees aus anderen Ländern
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 19. Dezember 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
andere Länder, andere Heiltees. Kommen Sie mit auf eine besinnliche Tee-Reise um die Welt:
Pu-Erh-Tee: Dieser Tee kommt aus China, wird aus dem Dayeh-Teebaum gewonnen und ist verwandt mit Grün- und Schwarztee. In der Tasse entfaltet der halbfermentierte Tee eine tiefrote Farbe und ein modrig muffiges Aroma. Er wurde einige Zeit als Fettkiller propagiert, doch das konnte wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.
Rotbusch-Tee: Der Rotbusch- oder Massaitee stammt von einem ginsterähnlichen Strauch aus Südafrika. Er schmeckt wie ein milder Schwarztee. Doch er enthält im Gegensatz zu diesem kein Koffein. Sie können ihn also auch kurz vor dem Schlafengehen noch trinken. Er wirkt leicht krampflösend. Südafrikanische Medizinmänner schwören auf den Tee als Mittel gegen Rheuma und Bluthochdruck.
Lapacho-Tee: Basis dieses Tees ist die geraspelte Rinde des Lapachobaumes aus den Regenwäldern Südamerikas. Er enthält kaum Gerbstoffe und schmeckt milde nach Vanille. Dem Lapachol, einem Flavonoid, wird eine abwehrstärkende Wirkung zugeschrieben. Die südamerikanische Volksmedizin rühmt seine Heilkraft bei fast allen Leiden - von Krebs bis Impotenz. Auch eine antimykotische Wirkung in Bezug auf Darmpilze konnte nachgewiesen werden.
Matetee: Mate stammt von den Blättern des Matebaums in Südamerika. Der Tee kommt fermentiert, geröstet und auch grün in den Handel. Ihm wird eine Hunger dämpfende Wirkung nachgesagt, weswegen er bei Schlankheitsfanatikern hoch im Kurs steht. Zudem soll er harntreibend und anregend bei Erschöpfung wirken.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider