Nutzen Sie die antirheumatische Heilkraft des Weihrauchs
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 6. Februar 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
auch das heilende Potential des Weihrauchs wurde früh erkannt. Durch die unterschiedlichen Epochen hindurch und an unterschiedlichsten Orten dieser Erde kamen Ärzte zu übereinstimmenden Ergebnissen. Immer wieder genannt wurden als seine Einsatzgebiete Blutstillung, Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Magen- und Darmstörungen, Infektionen, Verletzungen und Gelenkschwellungen (womit wahrscheinlich Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gemeint waren). Viele Wirkungen werden heute auch wissenschaftlich bestätigt. Vor allem Rheuma spricht gut auf Weihrauch an. Besonders wirksam sind die Boswelliasäuren (Boswellia serata), die sich im Weihrauchharz finden. Sie scheinen eine große Heilwirkung zu besitzen. Erklärt wird dies mit ihrem Einfluss auf die so genannten Leukotriene, die bei vielen Entzündungskrankheiten eine Schlüsselrolle spielen. Die Boswelliasäuren verhindern die Ausschüttung dieser Entzündungsstoffe, und zwar ganz offenbar ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Sie sollen ebenfalls einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem ausüben.
Die Boswelliasäuren müssen nach heutigem Kenntnisstand jedoch in einer speziellen Form aufbereitet sein, um ihre Heilkraft richtig entfalten zu können. Aus dem Ayurveda ist so ein aufbereiteter Extrakt bekannt, der als Präparat H 15 gute Erfolge bringen soll. Wissenschaftliche Nachweise stehen bislang noch aus. Das Präparat H 15 ist als Arzneimittel deshalb in Deutschland nicht zugelassen, kann jedoch auf ärztliche Verordnung über Ihre Apotheke bestellt werden.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider