MP3-Player & Co. können Ihnen beim Laufen zum Verhängnis werden
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 22. August 2011, 09:42 Uhr
GNL5356
viele mir bekannte Läufer schwören auf etwas Musik beim Laufen. Die meisten von ihnen sind mit MP3-Playern und deren modernen Kollegen bestückt. Kürzlich las ich in einer Sportzeitschrift, dass diese Liebe zur Musik einigen Sportlern zum Verhängnis geworden ist. Wer beispielsweise bei aufziehendem Gewitter nicht sofort das Gerät abschaltet, riskiert, dass ihm der Blitz an den Kabeln entlang direkt ins Ohr saust. Die Haut verbrennt an Brust und Wangen. An den Lautsprechern im äußeren Gehörgang dehnt sich die Luft plötzlich aus, das Trommelfell reißt ein. Durch die unwillkürlichen Muskelkontraktionen können die Kieferknochen brechen. Und das sind noch die harmlosesten Schäden. Es besteht nämlich ebenso die Gefahr, dass Ihr Gehirn „dampfgegart" wird. Also: Bei unklarer Wetterlage laufen Sie lieber ohne Musik. Gewitter können sehr plötzlich da sein.
Auch wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte ebenfalls vorsichtig mit MP3-Playern sein und sie vor allen Dingen nicht in der Hemdentasche tragen.
Was Ihnen übrigens auch noch beim Laufen in freier Natur blühen kann, sind „Auseinandersetzungen" mit Vögeln. Wenn Sie beispielsweise unter dem Horst eines Mäusebussards joggen, attackieren die wehrhaften Tiere Sie, weil sie irrigerweise annehmen, dass Sie eine Gefahr für den Nachwuchs darstellen. Auch vor Bodenbrütern wie Möwen oder Kiebitzen kann ich Sie nur warnen. Sie sind ebenfalls schnell mit dem Schnabel bei der Sache, um ihre Kleinen zu schützen. Hier hilft nur Ruhe bewahren, Kopf abschirmen und ganz langsam und unauffällig den Rückzug antreten.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Irene Seidl (22.08. 2011 11:16 Uhr):
Die Horrorvisionen die sie da in den Raum stellen halte ich für maßlos übertrieben. Wenn einen der Blitz trifft, ist das eher Schicksal und der kann überall einschlagen. Auch die Vogel Schauergeschichte halte ich für sehr übertrieben.
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