Mit Roter Bete leistungsstärker werden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 29. September 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
wer regelmäßig Rote-Bete-Saft trinkt, kann seine Leistungsfähigkeit und Ausdauer im Sport steigern. Zu diesem interessanten Forschungsergebnis kamen britische Wissenschaftler der Universität Exeter. Sie testeten acht Männer im Alter von 19 bis 38 Jahren jeweils zwei Mal. Vor dem einen Test gaben die Forscher den Teilnehmern an sechs aufeinander folgenden Tagen einen halben Liter Rote-Bete-Saft zu trinken. Vor dem zweiten Test gab es Saft von schwarzen Johannisbeeren. Dann ließen sie die Männer auf dem Fahrrad strampeln. Der Rote-Bete-Saft steigerte ihre Ausdauer deutlich.
Die Forscher vermuten, dass dies am Nitratgehalt des Gemüsesaftes liegt. Das Nitrat aus dem Saft wird im Körper zu Stickoxid abgebaut, wodurch die Sauerstoffverwertung in den Zellen verbessert wird. Das steigert die Leistungsfähigkeit.
Diese Erkenntnis ist vor allem auch für Lungenkranke mit einer Chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) interessant. Diese haben aufgrund ihrer verminderten Lungenleistung Schwierigkeiten, genügend Sauerstoff mit der Atemluft aufzunehmen. „Dieses Mehr an Sauerstoff durch die Rote Bete muss der Betreffende dann also nicht durch die Atmung aufnehmen, was seine Sauerstoffschuld bei gemäßigter körperlicher Anstrengung verringert und damit auch seinen Sauerstoffbedarf", erklärt der Experte für pneumologische Rehabilitation Dr. Konrad Schultz. Es fällt ihnen dadurch leichter, sich trotz ihrer permanenten Atemnot sportlich zu betätigen.
Die Rote Bete entfaltet darüber hinaus auch noch eine blutdrucksenkende Wirkung. Was die Rote Bete sonst noch alles zu bieten hat, lesen Sie im nächsten Beitrag.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre
Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Erika Zarrabi (01.10. 2009 18:24 Uhr):
Bin ziemlich irritiert, dass Nitrat auf einmal gesund sein soll!!!??!! Ist doch eher krebserregend!!?!
Antworten- Antwort von af (23.08. 2011 10:26 Uhr):
Ihr Körper wandelt das Nitrit in Stickmonoxid um, welches als eines der stärksten natürlichen Blutverdünner gilt. Es erweitert die Blutgefäße, senkt den Pulsschlag, blockiert das Stresshormon Cortisol und unterstützt die Bildung der körpereigenen Glückshormone. Grillen Sie dagegen gepökeltes Fleisch, verschweißt sich das Nitrit mit den Eiweißen des Fleisches zu Nitrosaminen. Und diese sind gefährlich, weil krebserregend. Aus diesem Grund kam das Nitrat zu seinem schlechten Ruf. ( s. link : Freispruch für Nitrat in Roter Bete und Kohl... )
- Antwort von af (23.08. 2011 10:26 Uhr):
- Kommentar von Helga Weber (16.10. 2009 19:32 Uhr):
Wunderbar, endlich kann ich die geliebten Knollen mit ruhigem Gewissen essen. Wie ist es mit Purinen ? Gruß H. Weber Ihre Beiträge sind für mich sehr wertvoll, da ich nur auf Naturheilmittel angewiesen bin.
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