Kompressionstrümpfe im Sport: nicht sexy, aber nützlich
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 14. Mai 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
immer mehr sportlich Begeisterte tragen neuerdings Kompressionsstrümpfe. Vor allem Läufer nutzen die Wirkung der Strümpfe beim Training. Etliche von Ihnen wollen wissen, ob das wirklich Vorteile hat.
Hier sind einige von Ihnen:
Bei starker sportlicher Belastung kann mit Kompressionsstrümpfen bis zu 20-mal mehr Blut durch Ihre Beine fließen. Selbst bei gesunden Menschen können unter hohen Belastungen Schmerzen, Brennen oder Schwellungen der Beine auftreten, die sich durch Kompressionsstrümpfe deutlich mildern lassen. Immer mehr Profi- und Breitensportler setzen deshalb im Training und Wettkampf auf die Unterstützung der Blutzirkulation durch medizinische Kompressionsstrümpfe. Sie nutzen die Strümpfe vorbeugend gegen schmerzende und geschwollene Beine bzw. zur kürzeren Regeneration der Beinmuskulatur. Während mehrstündiger Reisen zum Wettkampfort tragen sie diese, um zu verhindern, dass sich das Blut in den Beinen staut.
Damit die Strümpfe wirken können, müssen sie richtig passen. Sportlerbeine haben oft besonders ausgeprägte Wadenmuskeln. Strümpfe, die nur nach Schuhgröße ausgewählt werden, sitzen häufig schlecht . Sie können daher nicht optimal wirken.
Deshalb ist es wichtig den Sportstrumpf im Sanitätshaus fachgerecht auf die individuellen Beinmaße anmessen zu lassen, am besten mit dem digitalen Messsystem Image 3D. Durch die Herstellung der Strümpfe nach der RAL-Norm für medizinische Kompressionsstrümpfe unterstützt der Strumpf die Blutzirkulation optimal: Ein genau definierter Druck auf die Venen verhindert, dass sich Flüssigkeit im Gewebe einlagert - die Beine schwellen nicht an und werden nicht „schwer".
Durch den hohen Microfaseranteil von rund 50 Prozent ist der Strumpf atmungsaktiv, der optimale Feuchtigkeitstransport verhindert Blasenbildung bei Langzeitläufen und sorgt für eine optimale Klimaregulation. Bei Kälte sorgt das Material für die nötige Wärme, die die Muskeln zum Sporttreiben brauchen. Bei warmen Temperaturen wird der Schweiß gut abgeführt und das Gestrick kühlt durch die Verdunstung die Haut. Ein Wärmestau unter dem Strumpf wird vermieden. Die antibakteriell wirkende Fußsohle ist durch eine zusätzlich eingearbeitete Verstärkung besonders strapazierfähig.
Kompressionsstrümpfe sind im Übrigen keine Stützstrümpfe. Diese bieten in der Regel keinen medizinisch wirksamen Nutzen. Um einem Blutstau wirksam entgegen zu wirken, muss am Bein ein genau definierter Druckverlauf aufgebaut werden. Nur medizinische Kompressionsstrümpfe können diese Arbeit leisten. Deswegen müssen sie auch im Sanitätshaus direkt an Ihr Bein angepasst werden. Der Kompressionsstrumpf VenoTrain® sport ist im Sanitätsfachhandel erhältlich und kostet etwa 69,00 Euro.
Erfahren Sie im nächsten Beitrag noch mehr Vorteile von Stützstrümpfen im Sport.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb