Ist Burnout nur eine Mode-Diagnose?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Burnout-Syndrom
vom 11. November 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Burnout ist nur ein Modewort, kritisiert der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl. "Der Begriff klingt zunächst harmlos - er führt aber in die Irre. Es gibt auch keine Behandlung für Burnout, weil es keine Definition gibt", erklärt Hegerl seine Kritik. Früher habe man von Erschöpfungsdepressionen gesprochen. Inzwischen versuchten selbsternannte Burnout-Kliniken Manager mit Privatversicherungen in ihre Häuser zu locken.
Um der inflationären Verwendung des Begriffes Burnout Einhalt zu gebieten, hat die Stiftung fünf Gründe gegen den Modebegriff formuliert:
- Erstens: Der Begriff ist nicht in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen definiert. Dementsprechend gibt es keine Diagnose.
- Zweitens: Ein Großteil der Menschen, die wegen "Burnouts" eine längere Auszeit nehmen, leiden an einer depressiven Erkrankung. "Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitszeichen liegen vor, wozu immer auch das Gefühl tiefer Erschöpftheit gehört."
- Drittens: Der Begriff wird oft unbewusst als weniger stigmatisierende, alternative Bezeichnung für Depression verwendet. Wer eine Depression hat, gilt als schwach, wer unter einem Burnout leidet hingegen als Leistungsträger. Problematisch ist den Fachleuten zufolge, dass der Begriff eine Selbstüberforderung oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert. Dabei sei nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten eine tatsächliche Überforderung der Auslöser der Erkrankung. Wäre Burnout die Folge einer beruflichen Überforderung, dann sei kaum zu erklären, warum Rentner, Studenten oder Nicht-Berufstätige angeblich auch an einem Burnout leiden.
- Viertens: Viele verfallen dem Trugschluss, längerer Schlaf und Urlaub seien gute Bewältigungsstrategien. Ist der Mensch aber depressiv erkrankt, sind diese Maßnahmen nicht empfehlenswert und oft sogar gefährlich. Denn Menschen mit Depressionen reagieren auf längeren Schlaf und eine längere Bettzeit nicht selten mit Zunahme der Erschöpftheit und Stimmungsverschlechterung. Dagegen ist Schlafentzug eine etablierte antidepressive Behandlung bei stationärer Behandlung. Auch sei ein Urlaub für depressiv Erkrankte nicht förderlich. Denn die Depression reist mit.
- Fünftens: Eine Vermengung von Stress, Burnout und Depression könnte zu einer Verharmlosung der Depression führen. Stress, gelegentliche Überforderungen und Trauer seien Teil des oft auch bitteren und schwierigen Lebens und müssten nicht medizinisch behandelt werden. Depression dagegen ist den Forschern nach eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung. Depression unterscheidet sich wesentlich von dem Gefühl der Erschöpftheit, das wohl jeder Mensch bisweilen morgens vor dem Aufstehen und auch nach einem langen Arbeitstag kennt. Der beste Weg zu einem optimalen Umgang mit der Erkrankung sei es, eine Depression auch Depression zu nennen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Johann Niedermayer (11.11. 2011 09:41 Uhr):
Zitat: >Der beste Weg zu einem optimalen Umgang mit der Erkrankung sei es, eine Depression auch Depression zu nennen.< Ich möchte das ergänzen und sagen, dass ein schlechter Umgang mit der Depression auch ist, sie für eine Krankheit (im herkömmlichen Sinne) zu halten und sie obendrein für unheilbar zu halten und das sie fachärztlicher Behandlung bedürfe. Schlafentzug halte ich nicht für richtig, sondern eher normale Schlafenszeit, aber dann Beschäftigung. Weil ein Depressiver aber nicht imstande ist, eine Aktivität zu starten, muss er von einer anderen Person gestartet werden. Eine weitere Hilfe ist, wenn die depressive Person die geistigen Mechanismen erklärt erhält, die eine Depression auslösen. Nachzulesen in den Materialien der Scientology. Richtig ist alles, was das Introvertieren behindert. Untätig im Bett herumzukugeln dagegen begünstigt das Introvertieren. Manchmal ist die Ursache für die Depression eine andere Person, welche der depressiven Person eine Menge Kränkungen verursacht hat. Weil die Psychiater das nicht sehen können, sprechen sie von einer Stoffwechselerkrankung. Auf diese Weise begründen sie aber bloß ihre Notwendigkeit.
Antworten - Kommentar von Nick (11.11. 2011 11:22 Uhr):
wenn man betrachtet welche Berufsgruppen (z. B. Lehrer, Manager...) unter Burnout leiden dann ist es durchaus sinnvoll Burnout deutlich von Depression zu unterscheiden. Es liegt tatsächlich Überforderung und Erschöpfung vor und nicht wie beim depressiven nur eine Stimmungsschwankung die nicht unbedingt nachvollziebar ist. Wenn der Burnout noch nicht klassifiziert ist, sollte das einfach nachgeholt werden und nicht mit anderen Beschwerden in einen Topf geworfen werden!
Antworten - Kommentar von Eriana Laude (11.11. 2011 13:29 Uhr):
Wer immer diesen Artikel auch verfaßt hat, hat keine Ahnung von was er hier redet.Man kann nur hoffen, daß diese Person einmal selbst ein richtiges Burnout bekommt, um life mitzuerleben, wie es wirklich ist
Antworten - Kommentar von Eriana Laude (11.11. 2011 13:41 Uhr):
Der zitierte Artikel über Burnout wurde offenbar von einer Person geschrieben, die keine Ahnung davon hat.Man kann nur hoffen, daß diese Person dies einmal selbst erlebt.Burnout hat viele Gesichter nicht jeder erlebt es nach Schema `F`.Sehr oft bleiben sogar Schäden zurück.Diese Vorurteile dem Burnout gegenüber erinnert mich sehr an die Zeit, als man Hexenjagd auf die Homöopatie machte.
Antworten- Antwort von Evelin Hausmann (14.11. 2011 13:00 Uhr):
L i e b e Frau Laude, das was Sie da gerade getan haben können Sie das wirklich mit Ihrem Gewissen vereinbaren? Gehen Sie doch bitte mal in sich. Man sollte nie einem Menschen etwas Schlechtes wünschen, sondern ihm vergeben, wenn er sich geirrt hatte, zwar heißt es Unwissen schützt vor Strafe nicht, doch es sollte sich wirklich nur der äußern, der seine eigenen Aussagen auch auf den Wahrheitsgrad geprüft hat, denn wir stehen unseren Mitmenschen gegenüber in der Verantwortung. Immer das konstruktive Gespräch suchen, niemals mit dem Prügel in der Tür stehen, das kann immer zum Bumerang werden. Beten Sie lieber für die Menschen, dass sie an sich arbeiten und erst mal sich dort informieren, wo sie die Wahrheit erfahren, Mutmassungen und Meinungen sind hier nicht angebracht. Ich wünsche Ihnen alles Gute und den richtigen Weg um die "Wahrheit" zu erfahren, nicht irgendeine Wahrheit, die auf Vermutungen basiert oder von auch Nichtwissenden verbreitet werden um Irrungen und Wirrungen unter die Menschen zu bringen.
- Antwort von Evelin Hausmann (14.11. 2011 13:00 Uhr):
- Kommentar von Evelin hausmann (11.11. 2011 13:51 Uhr):
Zum Thema " Burn out " oder die übliche Diagnose, die ich gar nicht in den Mund nehmen möchte.- Tatsache ist, dass " Burn out " es auf den Punkt trifft. Der Mensch fühlt sich ausgebrannt, das nichts anderes ist als ein Energiemangel an Geist, Seele und am Körper ist dann das sicht bare Zeichen der Belastung, hier verschafft sch die Seele zu enem Stopp! Jetzt ist es genug, es ist ein Hilferuf der Seele, die dem Körper signalsert, jetzt hast du den Kontingent an Kräften überschritten, du musst dringend eine Auszeit nehmen. Taurig genug, dass der Mensch so wenig auf seine Seele und seinen Körper achtet, hört, dass ihm gar nicht bewusst wird, wo seine Grenzen liegen. Da kommt ihm die natürliche Bremse der Seele zugute. Er muss die Diagnose gedanklich ablehnen, sonst hält er das Leiden an sich fest und es manifestiert sich in seinen Gedanken. Er muss die Belastung, (Diagnose) und alles einzelne, was ihn so fertig machte, an Gott abgeben oder in eine imaginäre Mülltonne werfen und den Deckel drauf. Fertig aus, dann sollte er sich mit seiner Seele mit seinem Herzchakra verbnden und Gott um Hilfe bitten, er soll lernen sich und seinen Körper zu lieben, in Gedanken seine Seele streicheln und jedes einzelne Organ, jedes einzelne Körperglied ohne diese ist der Mensch auf Erden zu nichts fähig. Jede Maschine, jedes irdische geschenk was er von einem geliebten Menschen bekommt, hegt und pflegt er, und wie geht er mit dem wertvollsten Geschenk Gottes, seinem eigenen Körper um? Wie nichts achtend mißbraucht er die göttliche Kraft, die er bekam um Gutes auf der Welt zu tun, nicht um nur dem Geld, dem Ehrgeiz, der Materie zu dienen. Er braucht ein inneres Gleichgewicht, eine innere Ordnung, die göttliche Ordnung. Denn wenn der Mensch überfordert ist, diese oder jene Diagnose aufgetischt bekommt, die ihm dann erst recht den Rest geben kann, weil er es ja dann annimmt, da gibt es ganz Schlaue, die da sagen Se müssten die Krankheit annehmen, ganz falsch, denn das was Sie als Ihr Eigentum annehmen, das behalten Sie dann auch. Wollen Sie tatsächlich diese Belastung Ihr Leben lang behalten? Den möchte ich sehen, der lieber krank bleibt und sich weiter quälen will, der ist schon so in den Fängen des Satans, dass dieser sich ins Fäustchen lacht. Dann hat er nämlich geschafft was er wollte.- Nein und hier schreitet die Lehre " Heilung auf geistigem Wege ein: " Trennen Sie sich von der Krankheit, geben Sie diese ab, dann sind sie diese los. Doch dann dürfen Sie auch nicht mehr drüber sprechen um Mitleid einsammeln zu wollen, denn Mtleid schwächt den Kranken und den, der es für ihn empfindet mit, denn das Wort drückt es ja perfekt aus, der andere leidet mit Ihnen. Wollen Sie sich das auch noch auf Ihr Gewissen laden, dass es anderen auch noch schlecht geht? Ich denke nicht. Wenn doch, dann sind sie ein unaufgeklärter Egoist, der es nicht besser weiß und der es genießt umhätschelt zu werden. Ich darf Ihnen mal die Wahrheit sagen, ich war auch so einer, als ich es noch nicht besser wusste. Ich bin sehr glücklich, dass Gott auf mein Flehen hin mich geführt hat, zu diesem Weg der Heilung auf geistigem Weg, dass er mir aufgezeigt hat wo ich verdummt wurde, wo ich menschenhörig war, anstatt mich gleich an den Herrgott zu wenden, habe ich auf Personal der Amtskirche gehört, die so ahnungslos waren, ja mich sogar noch zum Lügen anstifteten, aus Barmherzigkeit, wie sie meinten und ich erlebte Schlimmes, ja man hatte eigene Mitbrüder schlecht gemacht und denen die wirklich mit Gott verbunden waren und an Ihn glaubten Dinge geraten, dass einem die Haare zu Berge stehen konnten. Das jedoch kann man nicht auf alle Brüder in der Kirche applizieren, denn auch da gibt es Ausnahmen, die von ihren ungläubigen Mitbrüdern beschmutzt und angeschwärzt wurden, um sich selbst wichtig zu machen. Wir müssen für all die Menschen beten, die der Menschheit mit ihrem Unglauben großen Schaden zufügten, denn irgenswann waren sie eingeschlafen und haben auch nur auf die irdischen Vorteile geachtet. Pfarrer haben mit dieser Diagnose recht viel und häufig zutun gehabt, weil sie zum Programmdirektor wurden. All den Mist den Sie aufnahmen haben sie auch weiterreflektiert. Den Schuldigen zu suchen ist müßig, doch Unterschiede zwischen den Pfarrern und den Menschen sollte man nicht machen, weder diese sollten sich als etwas Besseres halten noch wir, denn wir sind vor Gott alle gleich. Wer sich aber als Stellvertreter Gottes behauptet, der sollte erst mal mit gutem Beispiel vorangehen und nicht die Schafe des Herrn dafür verantwortlch machen, wenn sie ihre Prüfungen nicht bestehen. Deshalb will Gott keinen der sich als Er, bzw.Stellvertreter ausgibt, sondern wir sind alle Seine Werkzeuge und haben alle Ihm allein zu gehorchen, was heißt: Jeder Mensch ist sich selbst und Gott in sich gegenüber verantwortlich ohne Ausnahme, denn es gibt auf Erden keinen Menschen der frei von Sünde ist , ansonsten ist er, wenn er das behauptet, ein Pharisäer. Jesus Christus war frei von Sünde, und sein demütigster Diener Bruno Gröning, denn er allein hat nach Jesus Christus sein Leben ganz und gar Gott und den Menschen geweiht, er hat nur auf Gott gehört nur IHM gedient und war Tag und Nacht im Dienste der Menschheit unterwegs um zu helfen, das war sein göttlicher Auftrag und dafür fiel man ihm noch in den Rücken, weil er kein Geld nahm und mehr zu vermitteln im Stande war, als die ganze Ärzteschaft und Priesterschaft, das haben sie alle in ihrer maßlosen Eitelkeit und Selbstherrlichkeit, nicht erkannt, wer er war, was er für die Menschen tat und heute noch aus dem Jenseits bewirkt. Er hat den Menschen gezeigt zu was sie fähig sind als Kinder Gottes, was ihr wahres Erbe ist und zwar, dass der Mensch wissen wird, wie er sich aus sich selbst heraus heilen kann mit der Hilfe Gottes. Die Hände aufhalten und de gute göttliche Heilwelle in sich aufnehmen, die den Körper reinigt. Doch dazu gehört Demut, der echte Glaube an Gott und Vertrauen in die Worte Bruno Grönings, die er uns im Namen unseres Schöpfer brachte um die Menschheit zur Umkehr zu bewegen. Doch das muss jeder selbst erkennen, ob und wann er reif ist, dieses in seinem Herzen auf-und annehmen zu können. Danke das ich das hier veröffentlichen durfte, es ist von unschätzbarem Wert für die Wissenschaft und die ganze Erde. Gottes reichen Segen und die Erkenntnis für jeden Menschen der es braucht, die einen, weil sie krank sind und unsagbar leiden oder die anderen denen es noch gutgeht, die sich mal angesprochen fühlen sollten, den gesunden mit ihren Mitteln und Möglichkeiten zur Hilfe zu verschaffen. Zu tun gibt es für jeden Menschen, denn wir sitzen alle in einem Boot.. Nochmals danke.
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- Kommentar von Anna Salchner (11.11. 2011 14:51 Uhr):
Burn out ist für mich ein Begriff ist, der für das Gefühl von ausgebrannt sein, energielos sein, steht - was anders als erschöpft bedeutet, sondern wie durch Feuer leer gebrannt -. Ich denke es wird zur Krankheit, je öfter das geschieht und dann stellt sich die Depression dazu ein. Es gibt eine Art von Menschen, die Energien abgeben oder deren "beraubt" werden, ob an andere Menschen oder einer Sache/Beruf und das passiert meiner Meinung nach nicht nur Berufstätigen bestimmter Berufsgruppen. Es kann von der Hausfrau bis zum Pensionisten allen passieren. Manche Menschen, ob Chefs, Kollegen, oder Familienmitglieder, "rauben" anderen die Energien, die diese mehr oder weniger zur Verfügung stellen, und das heißt, entweder für ihr eigene Unersättlichkeit (Machtstreben, Ehrgeiz) oder in sich ausnützen lassen - Altruismus/Dienensucht (nicht sklavisch) -. Energien können einem direkt davonlaufen, besonders wenn das eigene Leben unbefriedigt oder schrecklich ist. Dass sich viele Menschen jetzt diese Krankheit aneignen ist bitter für sie selbst, weil sie nicht ernst genommen werden und für die, die sie haben, weil man es als Mode abtut. Schrecklich ist, dass Geldgierige - so wie immer - sich darauf gestürzt haben und die Industrie und viele andere davon gut leben. Depression ist ein Überbegriff, der für vieles zutrifft. Dass der Einzelbegriff Burn out - ausgebrannt sein - gibt den Betroffenen die Möglichkeit , ihr "Elend" benennnen zu können. Von Ärzten zu hören, dass es den Burn out - das ausgebrannt sein - nicht gibt, nur weil es kein Hauptwort dafür im Deutschen gibt, ist traurig, und ihre Defination wie angegeben erschütternd, denn es gibt ihn . Nur kann man diesen Begriff nicht für alles nehmen. Und erschöpft sein, ist etwas, das mit ausgebrannt sein nicht verwechselt werden soll, weil erschöpft kann man von vielem sein. Erschöpft ist nicht "leer" sein, innerlich ausgebrannt, wie ein Feld nach dem abbrennen z. Bsp.. Dieses Ausgebranntsein, kann man, und da stimme ich zu, mit schlafen und nur Urlaub machen nicht verschwinden machen, begrünen". Dies kann es verschlimmern besonders wenn man mit sich nichts anzufangen weiß im Urlaub. Dazu bedarf es das Wissen um was zerstört wurde, welche Art von Energien fehlen, also auch das Wollen und die Fähigkeiten der Menschen ergründen. Ein anderes Modewort, dessen tragischer Hintergrund mißbraucht wird: Messi, er wird auch für alles genommen was mit nicht wegwerfen können gemeint ist und nicht Ordnung halten. Letzteres ist der "schrecklichere" Grund und hat verschiedene Ursachen, die meist in der Kindheit zu suchen sind. Daneben ist es aber auch das zurückgehen im Leben - nahezu zum Kind werden - und wenn niemand da ist, der kontrolliert oder hinterherräumt, ist man schnell ein Messi und stürzt in Depressionen, die man mit Lesen, Fernsehen, Tagträumen, vertreiben will. Und die Hilfe ist bei Menschen der unteren Einkommensklassen oder Gesellschaftsebenen spärlich und oft wenig hilfreich, weil das Verstehen fehlt.
Antworten - Kommentar von Gabriela Catania (11.11. 2011 18:00 Uhr):
Ja, Herr Prof. Dr. Hegerl hat Recht. Burn out ist eine Depression, aber da man über Depressionen immer noch nicht gerne spricht, versteckt man sich hinter Burn out. Auch stimmt es, dass zuviel Schlaf depressiv macht. Ich leide besonders unter dem Morgentief, abends gehts mir fast immer besser, daher gehe ich spät zu Bett, wofür ich oft kritisiert werde, aber mir bekommt das besser. Ich arbeite jetzt ja nicht mehr, bin daher abends nicht müde und brauche nicht so sehr viel Schlaf. Schlafentzug habe ich zwar noch nie gemacht, habe aber schon oft gehört, dass er - kurzfristig - hilft. Cordiali saluti Gabriela Catania
Antworten - Kommentar von RH (11.11. 2011 23:00 Uhr):
Ich kann wohl dem Artikel nicht ganz zustimmen. Ich war nach zuwenig Schlaf, zuviel Arbeit nach einem Zusammenbruch mit Depression und Bluthochdruck ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Diagnose lautete Burnout. Nach einer Woche Schlaf pendelte sich meine Depression und mein Blutdruck langsam wieder ein.
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