Hier geht es um die Wurst
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 21. Juni 2010, 09:49 Uhr
GNL5356
Fettfallen warten vor allem am Wurst- oder Dönerstand auf Sie. Wurst und Fleisch sind hier meist richtige Dickmacher. Mit einer Currywurst mit Pommes verzehren Sie bereits die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Fett. Da ist ein Döner prinzipiell die bessere Entscheidung, weil mit Fleisch, Joghurt, Grünzeug, Fladenbrot die Mischung eher stimmt. Doch auch hier ist meist zu viel Fett enthalten, zudem wissen Sie nicht, welche Qualität das verwendete Fleisch hat und wie gut durchgebraten es ist. Da hat es in letzter Zeit ja einige unappetitliche bis ekelerregende Fälle gegeben.
In Backwaren von Bäcker, Büdchen oder "Tanke" steckt meist ebenfalls nicht viel Gutes. Eine Brezel oder ein Baguette machen Sie wohl satt, bringen Ihnen aber gar nichts Gutes. Denn nur Vollkorn enthält alle guten Dinge aus dem Getreide. Werden Brötchen belegt, sind sie oft mit Mayonnaise oder Remoulade bestrichen. Blätterteigteilchen und Croissants bestehen selbst zu einem Viertel aus Fett. Noch schwerer wiegen Bagels, Doghnuts, Krapfen und Berliner, die in schwer verdaulichem Backfett ausgebacken werden. Ein einzelnes Stück Schwarzwälder Kirschtorte enthält fast 20 Gramm Fett. Frischer Obstkuchen kommt mit etwa 5 Gramm aus. Kekse bringen eine Menge Fett mit. Besser sind Waffeln oder Crepes. Ein Müsli-Riegel aus gepufftem Korn, Trockenfrüchten und Honig ist eine ballaststoffreiche Alternative, enthält aber meist relativ viel Zucker und damit unnötige Kalorien.