Heilen mit Goldfliegenmaden oder Schweinepeitschenwurm
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 15. Januar 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Mediziner und Heilpraktiker greifen immer häufiger zu tierischen Helfern. Vor allem in der Behandlung von schlecht heilenden Wunden kommen sie zum Einsatz. Dazu gehören „Diabetikerfüße" mit hartnäckigen Geschwüren (diabetische Gangrän), offene Beine (Ulcus cruris) oder wundgelegene Hauststellen (Dekubitus).
Die klassischen Methoden der Wundbehandlung sind mit schmerzhaften und häufigem Verbandswechsel verbunden. Dabei kann es auch zu Verletzungen kommen, die eine Infektion des Wundgebietes nach sich ziehen. Hier ist das Einsatzgebiet der kleinen „Biochirurgen". Maden, Würmer, Egel und Co. wirken häufig sehr viel besser und ermöglichen so eine raschere Heilung. Beispiel Goldfliegen: Ihre Maden sondern ein spezielles Speichelsekret ab. Es bewirkt eine vollständige Verflüssigung des toten Gewebes. Dadurch entsteht eine Art „Nährbouillon", die von den Maden komplett aufgenommen werden kann. So entfernen die Fliegenkinder Geschwüre, ohne das gesunde Gewebe zu beeinträchtigen. Gleichzeitig wirken sie antibakteriell. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei. Das einzige Problem: Sie müssen Ihren Ekel überwinden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Alexandfer Funk (15.07. 2009 11:36 Uhr):
Ich suche einen Lierferanten ders Schweine Peitschenwurtm
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